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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 1. Juni 2012

Vivaldis letzter Sommer - eine Ausstellung von Daedalus

Seit heute ist die Website http://www.vivaldi-daedalus.eu/ zugänglich, ein Projekt der sehr verdienstvollen transmedialen Gesellschaft Daedalus und von Gerhard Fischer. Sie gedenkt an den 1741 in Wien verstorbenen Antonio Vivaldi, der am 28. Juli 1741 auf dem heute nicht mehr existierenden "Spitaller Gottesacker" begraben wurde; an der Stelle seines Grabs wird nun das Wandbild "Ragazzo con Rose | Jüngling mit Rose" ausgestellt, zusätzlich gibt es eine Publikation und Videos.

Eröffnung:
4. Juni 2012, 18:30 Uhr
Technische Universität Wien
Resselpark
Karlsplatz 13, 1040 Wien

Weitere Informationen auf der Homepage der TU Wien.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Beliebte Irrtümer in der Schuldenkrise

Irrtuemer Die Griechen sind faul, Die Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt, ... solches und ähnlicher Schwachsinn wird von Mainstreammedien und PolitikerInnen wie nicht zuletzt der österreichischen Finanzministerin immer wieder verbreitet. Die Rosa Luxemburg Stiftung hat sich der Mühe unterzogen, in einer leicht lesbaren Broschüre derlei Stumpfsinn geduldig zu widerlegen; bleibt nur noch, zum Wohle Griechenlands und der EU auf einen Erfolg für Syriza und Alexis Tsipras bei den anstehenden Wahlen zu hoffen:

Kaufmann, Stephan: «Schummel-Griechen machen unseren Euro kaputt». Beliebte Irrtümer in der Schuldenkrise. Reihe «luxemburg argumente» Nr. 2. Berlin 2012. (PDF)

Mittwoch, 30. Mai 2012

Aufsatz zu Technologietransfer habsburgischer Jakobiner online

Sehr schön, das DHI Paris setzt die bewährte Open Access-Politik und Digitalisierung seiner Publikationen fort; nunmehr sind also auch die Beihefte der Francia Bd. 30-60 verfügbar, darunter auch folgender Aufsatz, der sich mit dem Versuch habsburgischer Jakobiner beschäftigt, eine durch Franz von Hebenstreit konstruierte Kriegsmaschine zum Wohle der revolutionären Republik dem französischen Kriegsminister vorzustellen:

Pasetzky, Gilda: »Patriotes« ou »Traîtres«? La Mission politique de Held et Denkmann à Paris en 1794 et l'opposition contre la guerre en Autriche, in: Schönpflug, Daniel/Voss, Jürgen (Hg.): Révolutionnaires et Émigrés. Transfer und Migration zwischen Frankreich und Deutschland 1789–1806 (=Beihefte der Francia; 56). Stuttgart: Thorbecke, 2002, S. 55-68.

Dienstag, 29. Mai 2012

Ein Suchmaschinen-Roman

Google-Chefentwickler Shumeet Baluja hat einen von literaturkritik.de als schleppend charakterisierten Roman über eine fiktive Suchmaschine und deren Umgang mit UserInnen-Daten verfasst:

Baluja, Shumeet: Silicon Jungle. Roman. Berlin: Suhrkamp, 2011.

Montag, 28. Mai 2012

Schlurf-Doku auf 3Sat

Wird morgen Dienstag (29.5.2012, 9:05-10:15) wieder auf 3Sat ausgestrahlt: Die Dokumentation "Schlurf. Im Swing gegen den Gleichschritt":

Sie benahmen sich lässig und hatten lange Haare, sie liebten den Swing und den Jazz, sie hassten den Gleichschritt - die Schlurfs. In Europa, aber speziell in Deutschland und Österreich waren sie der jugendkulturelle Gegenpol zur Ideologie des Dritten Reiches. Und sie mussten dafür büßen.

Die Dokumentation von Monica Ladurner und Wolfgang Beyer erzählt von einer vergessenen Rebellion, die noch nie zuvor filmisch dargestellt wurde: In den dreißiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entschieden sich Tausende Jugendliche für eine Lebenskultur, die im diametralen Gegensatz zu den Idealen des nationalsozialistischen Regimes stand.

Die Dokumentation erteilt jenen das Wort, die - obgleich als Jugendbewegung von den Nazis verfolgt - später niemals als NS-Opfer anerkannt wurden, für deren Geschichte sich bisher nur ein kleiner Kreis von Fachleuten interessiert hat und deren Name auch heute noch - Jahrzehnte nach Ende der Nazi-Herrschaft - ein Schimpfwort geblieben ist.

Der Film ist keine "Geschichts-Dokumentation" im klassischen Sinn, eher ein "historischer Krimi", in dem die Frage nach geschichtlichen Kontinuitäten gestellt wird, nach dem Fortwirken von "längst Vergangenem" in der Gegenwart. Es geht um Fragen, die damals so aktuell waren wie heute: Was passiert, wenn man jungen Menschen ihre Musik nimmt, wenn man ihre Tänze verbietet, ihren Lebensstil kriminalisiert, ihre Kultur als staatsfeindlich brandmarkt?

Die Band "Fatima Spar und die Freedom Fries" steuert die Musik zum Film bei
Sie versucht nicht, den "Originalsound" der dreißiger und vierziger Jahre zu kopieren, sondern die Swingnummern so zu interpretieren, dass das "Skandalöse" und "Wilde" dieser Musik leichter nachvollziehbar wird. Ähnliches gilt auch für das Tanzensemble "Some like it hot". Und Christian Qualtinger (Sohn des "Swings" Helmut Qualtinger) interpretiert Spottlieder auf die Nazis ("Deutschland-Lied", "Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei"), erklärt in lexikalischer Art das spezifische Schlurf-Vokabular ("Schlurfkatz", "Lahmwöhn", "Schoidosn") und liest aus Originaldokumenten.

Samstag, 26. Mai 2012

ohne Pflastersteine kein Newswert

Der Historiker Ralf Hoffrogge analysiert für dossier.de das Versagen der bürgerlichen Medien angesichts der Frankfurter Blockupy-Proteste.

Graz 349

Graz_349_Kapaunpl1

Graz, Kapaunplatz 1

Freitag, 25. Mai 2012

Was ist akademische Freundschaft?

In einer neugegründeten Zeitschrift, die online (1, 2) nur ihr Inhaltsverzeichnis zur Verfügung stellt, hat Vincent Kaufmann (in einem digitalisierungsskeptisch gehaltenen Artikel) eine wissenschaftlich fundierte Definition der akademischen Freundschaft vor[ge]schlagen. Nämlich:

Meine Freunde sind diejenigen, die zurückhaltend genug sind, um nie nachzufragen, ob ich ihre Bücher gelesen habe.

Kaufmann, Vincent: Sind die Geisteswissenschaften digitalisierbar?, in: Kodex. Jahrbuch der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft, 1.2011, S. 43-53, hier 43f.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Font Henriette, angeregt durch die Schrifttype der Wiener Straßentafeln

h_henriette

Die Typejockeys haben die Schrifttype Henriette entworfen, die inspiriert ist durch diejenigen Schrifttypen, die bei den ab 1923 in Wien eingeführten Straßentafeln verwendet wurden.

[Hinweis von Josef Pauser]

KarlKrausGasse_Wien

Mittwoch, 23. Mai 2012

Heterotopian Studies

Peter Johnson hat Heterotopian Studies gestartet, eine Website, die sich Michel Foucaults Konzept der Heterotopie widmet und bislang Texte zu Gärten und Friedhöfen zur Verfügung stellt. Es gibt auch eine Facebook-Präsenz.

[via Foucault News]

Dienstag, 22. Mai 2012

Ad "Beschriftung der Bevölkerung"

Auf Twitter hat Goncourt (u.a. 1, 2) die Frage aufgeworfen, ab wann die "Beschriftung der Bevölkerung" (Max Goldt, Ä. Kolumnen, München: Heyne, 1998, S.85) mittels Text auf Kleidung um sich griff; ich vermute mal, dass es im 19. Jahrhundert mit den Kopfbedeckungen anfing: So trugen die ab 1862 in Wien eingesetzten Dienstmänner "eine Kappe mit Metallschild, auf dem das Wort 'Commissionär' steht" (Keller, Fritz: Hallo Dienstmann! Eine sozialhistorische Skizze, in: Wiener Geschichtsblätter, 62, 4/2007, S. 1–16, hier 3). Wahrscheinlich früher noch als Buchstaben gab es Nummern auf den Kopfbedeckungen, vgl. die nummerierten Uniformkappen napoleonischer Soldaten. Nicht zu vergessen: nummerierte Totenschädel der Sammlung Gall und die ab Ende des 18. Jahrhunderts beschrifteten Totenschädel im Beinhaus von Hallstatt.

IG LektorInnen zu untragbaren Aussagen des Rekorats der Uni Wien

An der Universität Wien geht das neue Rektorat nicht nur mittels privatem Sicherheitsdienst, Alarmabteilung der Polizei und Aussperrung gegen Studierende vor, sondern desavouiert obendrein noch einen Teil der Lehrenden; die IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen hat dazu eine Stellungnahme verfasst.