Schwarzbuch statt Kapuzinergruft!
Viel Staatsoperettentum ist am Samstag beim Habsburg-Begräbnis angesagt, aber zum Glück gibt es ja auch ein paar republikanische Stimmen. Übrigens (darauf wies Thomas Schmidinger in FB hin), alle, die dem verstorbenen Reaktionär ein "von" andichten, sollten bedenken, dass laut österreichischem Adelsaufhebungsgesetz folgendes gilt: Die Führung dieser Adelsbezeichnungen, Titel und Würden ist untersagt. Übertretungen werden von den politischen Behörden mit Geld bis zu 20.000 K[ronen] oder Arrest bis zu sechs Monaten bestraft.Gut auch, dass die passende Lektüre für die Farce am Samstag als Taschenbuch vorliegt:
Leidinger, Hannes/Moritz, Verena/Schippler, Berndt: Das Schwarzbuch der Habsburger: Die unrühmliche Geschichte eines Herrschergeschlechtes. Wien/Innsbruck: Haymon, 2010. ISBN 978-3-85218-822-5
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Oesterreich - Mi, 13. Jul. 2011, 15:28










Lesenswert fand ich Raul Zeliks jüngstes Buch Nach dem Kapitalismus? Perspektiven der Emanzipation oder: Das Projekt Communismus anders denken, das auf knapp mehr als 130 Seiten nicht nur die bisherigen Versuche, sozialistische Verhältnisse herzustellen, sondern auch die Vorschläge eines Computer-Sozialismus von Cockshott/Cottrell und einer commons-based peer production analysiert; sein Schlusswort zum Vorhaben des Communismus: Es ist die klügste, auch begehrenwerteste Option für jene Stürme, die uns bevorstehen..
