Donnerstag (3.2.2011, 19:06-19:30) beschäftigt sich
Ö1-Dimensionen mit der vorletzte Woche am IFK abgehaltenen Tagung
Mapping Vienna - die Kartierung der Stadt:
Die Vermessung der Stadt. Gestaltung: Peter Lachnit
Was heute der "Herold" ist, war früher der "Lehmann" - das Wiener Adressverzeichnis. "Lehmann's Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger" erschien erstmals 1859 als voluminöses Auskunftsorgan über die Stadt. Schon seit dem 18. Jahrhundert waren die Tendenzen zur Vermessung der urbanen Gesellschaft unübersehbar: die Häuser wurden nummeriert, Stadtpläne gezeichnet und das Meldewesen eingeführt. Seit den 1860er Jahren gibt es, nach der Umstellung von Konskriptionsnummern auf Straßennamen, die in Wien bis heute gültige Form der Adressbezeichnung.
Eine Tagung am "Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften" (IFK) hat sich mit dem Thema "Mapping Vienna - die Kartierung der Stadt" beschäftigt, und die Wienbibliothek im Rathaus hat zu diesem Anlass den "Lehmann" ins Internet gestellt.
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Vermessen - Mi, 2. Feb. 2011, 09:03
Tolle Sache, das
Google Art Project, an dem etliche Museen beteiligt sind, u.a. die National Gallery; hier ein paar Impressionen von
Holbeins Botschaftern:

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Kunst - Di, 1. Feb. 2011, 20:24
[Das Buch] zeigt nicht nur, wie man mit Zombies und Vampiren philosophiert, sondern dass es sich lohnt, über Fragen, die die populäre Unterhaltungs- und Effektindustrie stellt, mit ihr und nicht ohne sie nachzudenken. -
Literaturkritik.de über den Sammelband:
Mohammad, K. Silem/Greene, Richard (Hg.): Die Untoten und die Philosophie. Schlauer werden mit Zombies, Werwölfen und Vampiren. Stuttgart: Klett-Cotta, 2010.
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Theorie - Di, 1. Feb. 2011, 08:42
Nicht ganz unerwartet geht es eher martialisch zu, in diesem Interview, das die
Welt mit Friedrich Kittler geführt hat.
[via
Perlentaucher]
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Theorie - Mo, 31. Jan. 2011, 12:15
Beatlemania Hamburg, eine Ausstellung zur Geschichte der Beatles.
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Musik - Mo, 31. Jan. 2011, 08:37
Heute Nachmittag auf
Ö1: Eine Sendung zum Papierkorb.
"Abfallhai", "Elefantenfuß" und "Otto". Der öffentliche Papierkorb. Gestaltung: Barbara Zeithammer. Moderation und Redaktion: Bernhard Fellinger
Rand-Notizen (Bea Sommersguter)
Die zahlreichen Behälter für den kleinen Abfall zwischendurch tragen ungewöhnliche Namen und sollen zur Sauberkeit auf der Straße erziehen. Der öffentliche Papierkorb ist ein Stadtmöbel der besonderen Art, das Architekten, Designer und Ingenieure gleichermaßen fordert.
Der materiell gewordene Appell "Benütze mich" soll einerseits signalhaft sichtbar sein, anderseits im Stadtbild aber unauffällig bleiben. Er soll funktionell und ästhetisch sein - ein Spagat, der nicht immer gelingt.
Mitte der 1920er Jahre begann in Wien die so genannte "Colonialisierung" mit Colonia-Kübeln für die Innen- und Hinterhöfe und öffentlichen Papierkörben. Die heutige Modellvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Anforderungsprofile wider. Papier findet sich immer weniger darin.
Ein erzieherisches Stadtmöbel im Portrait.
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Alltag - Mo, 31. Jan. 2011, 08:34
Wien 1, Franz Josefs Kai 45
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Fotos - So, 30. Jan. 2011, 12:13
Wir waren beide einmal Teil einer Bewegung,ich bin es nicht mehr, Michael ist es in gewisser, skeptischer Weise noch immer, (...) - Elfriede Jelinek im
Presse-Spectrum anlässlich Michael Scharangs 70. Geburtstag.
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Belletristik - Sa, 29. Jan. 2011, 11:15
Radio Prag führte ein Interview mit Jan Sedláček, Mitarbeiter des tschechischen Statistikamts, über die tschechische Volkszählung, deren Stichtag der 25. März ist.
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Volkszaehlung - Fr, 28. Jan. 2011, 09:39
Erfreulicher Neuzuwachs am Zeitschriftenmarkt: Das
Journal of Universal Rejection -
Merely submitting work to it may be considered a badge of honor.
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Wissenschaft - Do, 27. Jan. 2011, 09:10
Schon vor längerem ist Klaus Ratschillers Novelle Kollege M erschienen, nun präsentiert er erstmals in Wien sein Buch:
Reihe Textvorstellungen Motto eigenSINN & SINNeswandel. entwürfe/bilanzen/entschlüsse
FRIEDERIKE SCHWAB (Graz) Die Insel im Maismeer. Roman (Leykam) • KLAUS RATSCHILLER (Wien) Kollege M. Novelle (edition atelier) • MARTIN KOLOZS (Innsbruck/ Wien) Lange Abende. Erzählung (Skarabæus) • CAROLINA SCHUTTI (Innsbruck) Wer getragen wird, braucht keine Schuhe. Roman (O.Müller) • Lesungen und Textdiskussion • Redaktion, Moderation: FRIEDRICH HAHN
ella, eine frau um die 50, fällt aus ihrem leben. eine innere stimme verführt sie zu einer reise hin zum eigenen ich. in „die insel zum maismeer“ entwirft friederike schwab die geschichte von der möglichkeit eines neubeginns.
auch christian, martin kolozs’ protagonist in „lange abende“, ist aussteiger. er kauft sich ein boot. und steuert, nicht nur, weil er nichtschwimmer ist, einem selbstgewählten frühen ende entgegen.
klaus ratschiller gibt in seinem romanerstling einblick in das lehrerInnenmilieu. michael mitteregger ist „kollege M“. er ist germanist und seit 30 jahren im schuldienst. bis ein junger kollege michael Ms leben aus dem gleichgewicht bringt.
carolina schutti legt mit „wer getragen wird, braucht keine schuhe“ ebenfalls ihren ersten roman vor. die junge tiroler autorin erzählt von anna, 18 jahre, und ihrer begegnung mit einem älteren mann. irgendwo zwischen innen- und außenwelt verspürt anna ein wenig glück. und letztlich schuld. am ende steht ein suizidversuch. aber auch ein neuer anfang. vielleicht... (Friedrich Hahn)
Ort: Alte Schmiede, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Zeit: Mo, 31.1.2011, 19h
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Belletristik - Mi, 26. Jan. 2011, 08:53
So lautete die Frage bei einer Konferenz in London, auf die
Science ORF hinweist.
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Vermessen - Di, 25. Jan. 2011, 09:12
Sonntag 31.1.2011 (14:05-14:55) auf
Ö1: Ein Porträt der Buchhändlerin Brigitte Salanda-Herrmann:
"Die ganze Welt steckt in dieser Ware" - Die Buchhändlerin Brigitte Salanda-Herrmann. Gestaltung: Petra Herczeg und Rainer Rosenberg
1960 fragte Brigitte Herrmann in der Buchhandlung Heger in der Wiener Wollzeile um eine Lehrstelle an, 50 Jahre später hat sie ein paar Häuserblöcke weiter ihre eigene Buchhandlung "a.punkt".
Dazwischen war ihr Namen fast Legende - auch Klaus Wagenbach z. B. erzählt gern von ihr und ihrer kleinen Buchhandlung in der Grünangergasse - die unabhängige linke Szene und die Bewegung für eine demokratische Psychiatrie hatte hier von 1969 bis 1992 einen Ort gefunden und Brigitte Herrmann ihre Heimat. Brigitte Salanda schreibt in einem Rückblick über ihre Buchhandlung: "... ein vielfrequentierter Ort, eine Informationsbörse, ein Ort der Diskussion, auch des Streits. Und eine der ersten Veranstaltungen war eine Lesung mit Elfriede Jelinek aus ihrem ersten Roman 'Wir sind alle Lockvögel, Baby'. Es war eine schöne Zeit mit zum Teil waghalsigen ökonomischen Entscheidungen, die 1992 schließlich im Konkurs endete."
Eine Lehrerin hat Brigitte Salanda, die eigentlich Journalistin hätte werden wollen, auf die Möglichkeit hingewiesen, Buchhändlerin zu werden; die Vielfalt, die Auseinandersetzung mit der Welt und die Kritik an ihr findet auch in der Buchhandlung statt, man muss allerdings in beiden Fällen auf die Kraft des Wortes vertrauen ...
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Oesterreich - Mo, 24. Jan. 2011, 09:27