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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 21. März 2008

1000 Tage Adresscomptoir

1133 Beiträge
150 Kommentare
144 Bilder

Dietmar Dath zu Peter Hacks

Dieser Tage wäre Peter Hacks 80 Jahre alt geworden, was zu einer Reihe von Artikeln führt, u.a. zu einem Beitrag von Dietmar Dath in der FAZ, in dem auch Walter Ulbricht und Erich Honecker zu Wort kommen.

Donnerstag, 20. März 2008

Interview mit Eva Horn zu Geheimdiensten sowie Wahrheit und Lüge in der Politik

Im ND: Ein Gespräch mit der Literaturwissenschafterin Eva Horn, deren Buch Der geheime Krieg. Verrat, Spionage und moderne Fiktion erst vor wenigen Monaten (Frankfurt am Main: Fischer, 2007) erschienen ist.

Mittwoch, 19. März 2008

Wien 1, 136

Wien01_0136_Freyung6

Wien, 1. Bezirk, Freyung 6

Dienstag, 18. März 2008

Vincent Denis: Une histoire de l'identité

Ist nun erschienen: Vincent Denis' Buch zur Geschichte der Identität; die Verlagsankündigung lautet wie folgt:

Comment établir l’identité d’une personne à une époque où n’existe ni photographie, ni empreinte digitale, ni même état civil fiable? Entre la Régence et la Restauration, la France a été le siège d’une révolution silencieuse d’une ampleur jusqu’à présent insoupçonnée: la naissance de l’identité individuelle, une «identité de papier» fondée sur le registre, le certificat, le passeport: les soldats, les mendiants, les vagabonds, les criminels furent les premiers à être «fichés». Avant que l’ensemble de la société ne soit, à son tour, «identifiée».
Quels sont les instruments de cette identification de la personne? Les techniques et les procédures de signalement? Les acteurs? Comment la société a-t-elle réagi à ce processus de fichage?
Ce livre retrace pour la première fois l’histoire de l’identité individuelle: en s’imposant dans la vie de tous les Français sous l’influence de l’État, par le travail et le savoir des agents de la machine administrative de l’Ancien Régime, de la Révolution et de l’Empire, et par les enquêtes de la police, les «papiers» ont fondamentalement modifié l’histoire de l’individu.
La genèse des techniques et des pratiques de l’identification jette un éclairage nouveau sur l’histoire de notre modernité «démocratique», qui s’enracine dans des pratiques inventées par l’Ancien Régime, au temps des rois absolus.


Denis, Vincent: Une histoire de l'identité. France, 1715-1815. Seyssel: Champ Vallon, 2008. [Verlagsinfo, Amazon.fr]

Montag, 17. März 2008

Perry Anderson zur EU

Etwas Gutes hatte ja der vor etwas mehr als zwei Wochen im Standard (nur Print, 29.2.2008, S.35) erschienene, EU-apologetische Kommentar von Andrew Moravcsik: Er verwies auf Perry Andersons bereits letzten September in der London Review of Books veröffentlichten Artikel Depicting Europe, und dieser ist absolut lesenswert!

Sonntag, 16. März 2008

LIP oder die Macht der Phantasie

Die SoZ bespricht den Dokumentarfilm LIP oder die Macht der Phantasie, der die französische Uhrenfabrik LIP behandelt, die in den 70er Jahren einige Zeit in Selbstverwaltung geleitet wurde.

Samstag, 15. März 2008

Interview mit Antonio Negri

Telepolis bringt ein Interview mit Antonio Negri, das vor allem die politischen Verhältnisse in Italien behandelt. Es scheint sich um die Langfassung eines Beitrags zu handeln, der vor einigen Monaten im Freitag erschien (vgl. hier).

Freitag, 14. März 2008

Radio Stimme zur Buchpräsentation von Vittorelli: Frauenbewegung um 1900

Es ist schon einige Zeit her, dass Natascha Vittorellis Buch Frauenbewegung um 1900. Über Triest nach Zagreb (Wien: Löcker, 2007) in Wien präsentiert wurde (vgl. hier). Gestern sendete Radio Stimme einen von Lilli Frysak gestalteten Beitrag darüber, der auch als Download zur Verfügung steht.

Donnerstag, 13. März 2008

Lehnlakaien als Suchmaschinen, Wien 1836

Auch Lehnlakaien und Lohnbedienstete können als vormoderne Suchmaschinen betrachtet werden, vermitteln sie doch u.a. zwischen fremden Reisenden und der besuchten Stadt. In der Reiseliteratur wird jedoch des öfteren abfällig über sie gesprochen, und auch das folgende, einem Wien-Reiseführer des Vormärz entnommene Zitat legt nahe, dass ihre Dienste eher verzichtbar sind:

Gall nennt in seiner Schädellehre ein Organ, das des Ortssinnes. – Jeder, dem es daran nicht ganz gebricht, kann sich in Wien leichter und schneller ohne Lohnbedienten, sogar ohne Nachfrage zurecht finden, als bisweilen in andern lange nicht so großen Städten, zum Beispiel Mannheim, wo eine fast ermüdende Symetrie, eine völlige Gleichheit der meisten Häuser, eine ähnliche Übereinstimmung der Gassen, die regelmäßige Eintheilung der Quadrate u.s.w. nicht selten auch den schon öfter Dagewesenen irre führen, und zum Nachfragen zwingen. Wenn unsere Reisenden nicht des Lohnbedienten zur Bestellung verschiedener Aufträge bedürfen, so können sie seiner rücksichtlich einer zurecht weisenden Begleitung füglich entbehren, oder ihn wenigstens nach den beiden ersten beiden Tagen entlassen. Im letzten Falle benütze man erst einen Solchen, um sich durch ihn gleich die Eintrittskarten zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten für die bestimmten Tage, an welchen sie gezeigt werden, auswirken zu lassen, Zu zahlen ist dafür nirgends. Die Lohnbedienten stehen gewisser Maßen unter der Bürgschaft des Inhabers vom Gasthofe, in dem man wohnt, indem sie von diesem für die Gäste seines Hauses aufgenommen und empfohlen werden. Ihr täglicher Lohn besteht in 1 fl. 30 kr. bis 1 fk. 46 kr. C.M.

Weis, J.B.: Wien's Merkwürdigkeiten mit ihren geschichtlichen Erinnerungen, und einigen Ausflügen in die nahen reizenden und schönen Umgebungen. Ein Wegweiser für Fremde und Einheimische. Wien: Carl Haas, 3. Aufl., 1836, S. 18f.

Mittwoch, 12. März 2008

Valentin Groebner: Das Mittelalter hört nicht auf

Bei Hist.net war's ja schon Buch der Woche, heute gibt's eine Rezension in der NZZ:

Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über historisches Erzählen. München: C. H. Beck, 2008.

Journal of Dracula Studies

Sehr schön, die Library Mistress weist darauf hin, dass es ein Journal of Dracula Studies gibt, online und auf einem Wiki basierend. Dass die Artikel im rtf-Format angeboten werden, ist vielleicht ein bisschen verwunderlich, aber was soll's.

Homepage von Martin Illi

Die heutige NZZ (nur Print) berichtet über den Historiker Martin Illi, der u.a. Führungen zur Geschichte der Zürcher Fäkalienentsorgung anbietet; auch auf seine Homepage wird verwiesen: http://www.martin-illi.ch/