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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 23. Oktober 2006

The Monks - Präpunk anno 1966

Gestern widmete der Sumpf auf FM4 ihnen eine Spezialsendung, heute veröffentlicht Ted Gaier von den Goldenen Zitronen einen instruktiven Artikel über eine wiederentdeckte Band aus den 60er Jahren, den Monks. Diese veröffentlichten nur eine Platte - Black Monk Time -, doch die hat es in sich, bezeichnet Gaier sie doch als Prä-Punkplatte. Bleibt zu hoffen, dass der Dokumentarfilm monks - the transatlantic feedback bald auch hierzulande im Kino gezeigt wird.

Sonntag, 22. Oktober 2006

Weltfremdheit und Wissenschaft

Im ganz allgemein sehr lehrreichen und amüsanten Campus-Knigge (vgl. hier) hat mir der Artikel von Miloš Vec zur Weltfremdheit besonders gut gefallen, noch dazu, weil dieser mit meinen - von einer Überlegung Peter Burkes inspirierten - Recherchen zur Entfamiliarisierung gut harmoniert. Aus Vecs Beitrag: Vor allen anderen Dingen müssen Studenten und Professoren weltfremd sein. Sind sie es nicht, haben sie an der Universität nichts verloren, sollten sich zum Repetitor trollen oder gleich an die FH wechseln oder gar zu einer Berufsakademie hinabsteigen. Denn die Weltfremdheit ist, wie der Soziologe Rudolf Stichweh am Rande von Ausführungen zum mittelalterlichen Universitätswesen gezeigt hat, das eigentliche Charakteristikum des Wissenschaftlers. Weltfremdheit bezeichnet demnach die Fähigkeit, "Selbstverständliches und lange Vertrautes so zu sehen, als sei es völlig unwahrscheinlich und letztlich unverständlich [...]. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung ist, das als immer schon vertraut Erfahrene in den Modus der Fremdheit zu versetzen. Insofern könnte ein Wissenschaftler nichts Falscheres tun, als sich gegen den Vorwurf wehren, er sei 'welt-fremd'. Seine 'Welt-Fremdheit' ist schließlich seine eigentliche Begabung, und, wenn sie ihm mitgegeben ist, für ihn ein glücklicher biographischer Zufall, zugleich gewissermaßen eine 'List der Natur', Abweichungen zu erzeugen, mit denen sie sich für sich selbst durchschaubar macht."

Vec, Miloš: Weltfremdheit, in: Ders. u.a.: Der Campus-Knigge. Von Abschreiben bis Zweitgutachten. München: C.H. Beck, 2006, S. 222f

Die im Campus-Knigge nicht ausgewiesene bibliographische Angabe zu Stichweh sei hier nachgetragen:

Stichweh, Rudolf: Universitätsmitglieder als Fremde in spätmittelalterlichen und frühmodernen europäischen Gesellschaften, in: Fögen, Marie Theres (Hg.): Fremde der Gesellschaft. Historische und sozialwissenschaftliche Untersuchungen zur Differenzierung von Normalität und Fremdheit. Frankfurt am Main: Klostermann, 1991, S. 169-191, hier S. 169 f.

Freitag, 20. Oktober 2006

Österreichisch-Tschechische Historikertage

Heute und morgen bin ich bei den Österreichisch-Tschechischen Historikertagen, die in Waidhofen an der Thaya stattfinden (Programm) und werde in ganzen fünf Minuten meine Dissertation vorstellen. Wird wohl ziemlich dicht werden, gespannt bin ich jedenfalls darauf.

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Judith Butler - Philosophin der Gender

Freitag strahlt Arte eine Dokumentation über Judith Butler aus (20.10.2006, 23.50-0.45). Das interessante ist ja, dass der Hype um Butler in Frankreich erst jetzt einsetzt, weil ihre Bücher erst vor kurzem ins Französische übersetzt worden sind.

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Defoe: Essay über Projekte

Die NZZ rezensiert eine Neuausgabe von Daniel Defoes Essay über Projekte:

Defoe, Daniel: Ein Essay über Projekte. Herausgegeben und kommentiert von Christian Reder. Wien: Springer-Verlag, 2006.

Kommunistische Jugend Tschechiens verboten

In einem reichlich hirnlosen Anfall von Antikommunismus hat die tschechische Regierung ihre Drohung wahrgemacht und trotz vieler Proteste den Kommunistischen Jugendverband verboten. Und warum? Weil dieser für die Kollektivierung von Privateigentum eintritt. Ein ziemlich fragwürdiges Demokratieverständnis haben die da. Zum Weiterlesen: Redglobe.

Nachtrag: Wer dagegen wenigstens per Online-Unterschrift protestieren möchte, kann dies auf http://www.gegen-ksm-verbot.de/

Dienstag, 17. Oktober 2006

Weblogs in der universitären Lehre

A propos historische Weblogs in der universitären Lehre: An der Universität Wien beginnt wieder (vgl. den Eintrag zum letzten Semester) eine von Wolfgang Schmale geleitete Lehrveranstaltung zum Thema Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft (Tutor/in: Martin Gasteiner und Marion Romberg); zu den Aufgaben, die die Studierenden zu erfüllen haben, zählt u.a. die Führung eines lehrveranstaltungsbegleitenden Weblogs. Eine Liste der bereits eingerichteten Weblogs gibt es hier.

Weblog von Christoph Cluse/GWU

In der Septemberausgabe von GWU (Beitrag nur Print) hat Sabine Büttner einen Beitrag über Weblogs in den Geschichtswissenschaften veröffentlicht, in dem unter anderem Jan Hodels HOK, Archivalia sowie das Adresscomptoir erwähnt werden. Mir bislang unbekannt waren Christophs Notizen, ein seit April 2005 online befindliches Weblog des Trierer Historikers Christoph Cluse, das sich v.a. mit jüdischer Geschichte sowie der Geschichte von Sklaverei und Zwangsarbeit beschaeftigt. Schade übrigens, dass die durchaus interessanten Artikel im GWU zum Thema Internet in den Geschichtswissenschaften nicht online sind; das wäre doch ein tolles Service?

Büttner, Sabine: Eintritt in die Blogosphäre, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 57.2006/9, S. 540f.

Montag, 16. Oktober 2006

One Day in History

Die ORF-Futurezone berichtet über ein spannendes Projekt: Der National Trust stellt den BritInnen die Frage Was haben Sie am 17. Oktober 2006 gemacht? und fordert sie auf, ihren Bericht per Weblog einzusenden. Die Ergebnisse sollen in der British Library aufbewahrt werden. Mehr Info von History Matters.

Wiener Abfallkörbe

Nettes Thema: Im Wiener Zeitung-Extra schreibt der Stadthistoriker Peter Payer über die Geschichte des öffentlichen Abfallkorbs. Payer hat auch eine Publikation dazu herausgegeben:

Payer, Peter (Hg.): Sauberes Wien. Stadtreinigung und Abfallbeseitigung seit 1945. 60 Jahre Magistratsabteilung 48. Wien: Holzhausen, 2006.

Sonntag, 15. Oktober 2006

Die Große Mauer des Kapitals

Die Kritik am durchaus wirksamen israelischen Sicherheitszaum gegen palästinensischen Terror teile ich zwar nicht, der Artikel ist aber allemal lesenswert: Mike Davis in der Zeit über das Grenzregime der reichen Länder gegen den Rest der Welt. Eine englische Version (The Great Wall of Capital) gibt es in der Socialist Review sowie anscheinend im Sammelband: Sorkin, Michael (Hg.): Against the wall. New York u.a.: New Press, 2005.

Samstag, 14. Oktober 2006

Die Orientierungsnummerierung - ein französisches System?

Das heute gebräuchlichste System der Hausnummerierung ist jenes, bei dem die geraden Nummern auf den Häusern der einen und die ungeraden Nummern auf den Häusern der anderen Straßenseite verlaufen; zuweilen wird es als französisches System bezeichnet, (1) wurde es doch 1805 in Paris eingeführt (2) und verbreitete es sich von da aus im Laufe des 19. Jahrhunderts in viele andere Städte. Doch stammt diese Form der Nummerierung wirklich aus Frankreich? Der US-amerikanische Geograph John Pinkerton legt in seinem Reisebericht aus dem napoleonischen Paris anderes nahe: Als er sich Anfang des 19. Jahrhunderts dort aufhält, ist noch die während der Revolution eingeführte, sektionsweise Nummerierung in Verwendung, die die Orientierung sehr erschwert. Pinkerton kennt eine Alternative: Die beste Methode hierinn ist ohnstreitig die in den americanischen Städten eingeführte: alle Häuser auf einer Seite der Strasse mit geraden, und die auf der andern mit ungeraden Zahlen zu bezeichnen, wodurch man den Augenblick in Ausrichtung seiner Gewerbe sich auf den rechten Fleck gewiesen sieht. (3) - Vielleicht stammt also das französische System aus den USA!


(1) Merruau, Ch.: Rapport sur la nomenclature des rues et le numérotage des maisons de Paris. Paris: Mourgues Frères, o.D. [ca. 1860], S. 48.

(2) Pronteau, Jeanne: Les Numérotages des Maisons de Paris du XVe Siècle à nos Jours. (=Publications de la sous-commission de recherches d'histoire municipale contemporaine; VIII). Paris: o. V., 1966, S. 99-133; vgl. auch Benjamin, Walter: Das Passagen-Werk. (=Gesammelte Schriften Bd.V) Frankfurt am Main: Suhrkamp stw 935, 1991, Bd.V.1, S. 644, 648.

(3) Pinkerton, John: Neologie, in: Ders./Mercier, Sebastien/Cramer, Carl-Friedrich: Ansichten der Hauptstadt des französischen Kayserreichs vom Jahre 1806 an. Amsterdam: Kunst- und Industrie-Comptoir, 1807-1808, 2 Bände, hier Bd. 1, S. 100; englisches Original: Pinkerton, John: Recollections of Paris, in the years 1802-3-4-5. London: Longman, Hurst Reese and Orme, 1806, 2 Bände, hier Bd. 1 [Gallica] , S. 47: The best plan is doubtless that pursued in American cities, which is to give all the odd numbers on one side of the street, and the even on the other, which lends every possible expedition to the research.

Freitag, 13. Oktober 2006

Schokolade Rot-Front

SchokoladeRotFront_KoelnSchokolademuseum

Was es nicht alles gibt: Zum 20jährigen Jubiläum der DDR wurde in Moskau die Schokolade Rot-Front produziert; ausgestellt wird sie im Schokoladenmuseum in Köln. Leider ist das Foto nicht gerade gelungen.