In den letzten Wochen wurden wieder einige Besprechungen der "Ersten Suchmaschinen" veröffentlicht:
*) Seit gestern online ist Marliese Mendels Rezension für
DieZeitschrift.at, ihr Resümee:
ein spannendes Buch, das
nicht nur Einblick in das Suchverhalten der neuzeitlichen Stadtbewohner gibt, sondern auch nachweist, dass die Adressbüros für die Bürger wichtige analoge Suchmaschinen waren.
*) Etwas skeptischer ist Alexander Pschera im
Deutschlandradio Kultur, der vermeint,
an einem faszinierenden Thema, der Vorgeschichte der Informationsgesellschaft im ancien régime, nur geschnuppert zu haben und dass es
[i]mmer dann, wenn Anton Tantner (...) um die Ecke denkt, es spannend wird, der aber sonst
eine minutiöse, mitunter ermüdend detaillierte Beschreibung ausmacht.
*) In der Bücherbeilage zum
Falter wiederum liegt für Oliver Hochadel die
Stärke von Tantners Buch (...) in der chronologischen und geografischen Breite, er attestiert:
Tantner schreibt flüssig und jargonfrei, trotzdem ist die Lektüre des an sich dünnen Büchleins etwas ermüdend. Sein Fazit lautet trotzdem:
Die Pionierarbeit ist verdienstvoll.
-Nun, was diese Einschätzung als "ermüdend" betrifft, so bitte ich die beiden Rezensenten, dies mit FAZ-Rezensenten Helmut Mayer auszudiskutieren, der ja von einer
kurzweilig zu lesende[n] Darstellung sprach.
adresscomptoir -
Adressbueros - Fr, 27. Mär. 2015, 08:55