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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 28. Oktober 2013

Hausnummerneinleitung nun auf Phaidra

Als kleiner und verspäteter Beitrag zur Open Access week ist nun folgende Hausnummerneinleitung ein Jahr nach Erscheinen auch über das Institutional Repository der Uni Wien zugänglich:

Rose-Redwood, Reuben/Tantner, Anton: Introduction: governmentality, house numbering and the spatial history of the modern city, in: Urban History, 39.2012/4, S. 607-613.
http://phaidra.univie.ac.at/o:303686

Ein paar weitere meiner online verfügbaren Monographien:

Adressbüros im Europa der Frühen Neuzeit. Habilitationsschrift. Wien: Historisch-Kulturwisenschaftliche Fakultät der Universität Wien, 2011.
http://phaidra.univie.ac.at/o:128115

Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen - Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie. Dissertation Universität Wien: Institut für Geschichte, 2004.
http://othes.univie.ac.at/28/

"Schlurfs". Annäherungen an einen subkulturellen Stil Wiener Arbeiterjugendlicher. Morrisville: Lulu, 2007. [Diplomarbeit]
http://phaidra.univie.ac.at/o:63953

Parkgeschichten. (gemeinsam mit Ilona Schachhuber). Wien: Verein "Spiel mit New Games", 1998.
http://phaidra.univie.ac.at/o:292552

Aufsätze:

Das geschichtswissenschaftliche Weblog als Mittel des Selbstmanagements, in: Haber, Peter/Pfanzelter, Eva (Hg.): Historyblogosphere. Bloggen in den Geschichtswissenschaften. München: Oldenbourg, 2013, S. 75-87.
http://www.degruyter.com/view/books/9783486755732/9783486755732.75/9783486755732.75.xml?format=EBOK

Adressbüros. Von Suchmaschinen im analogen Zeitalter in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für Europäisches Denken, Nr. 764, 2013/1, S. 34-44.
http://tantner.net/publikationen/Tantner_Adressbueros_Merkur_2013.pdf

Nummern für Räume: Zwischen Verbrechensbekämpfung, Aneignung und Klassenkampf - Eine Dokumentation, in: Medienimpulse. Beiträge zur Medienpädagogik, 4/2012
http://www.medienimpulse.at/articles/view/480.

Die Frag- und Kundschaftsämter in Prag und Brünn. Informationsvermittlung im frühneuzeitlichen Böhmen und Mähren, in: Folia Historica Bohemica, 26.2011/2, S. 479-506.
http://phaidra.univie.ac.at/o:105529

Das Wiener Frag- und Kundschaftsamt. Informationsvermittlung im Wien der Frühen Neuzeit, in: Wiener Geschichtsblätter, 66.2011/4, S. 313-342.
http://phaidra.univie.ac.at/o:105527

Das Pressburger Frag- und Kundschaftsamt des Anton Martin, 1781-1783, in: Hungarian Studies, 25.2011/1, S. 127-142.
http://phaidra.univie.ac.at/o:105526

Suchen und finden vor Google. Eine Skizze, in: Mitteilungen der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare, 64.2011/1, S. 42-69.
http://phaidra.univie.ac.at/o:103096

Wahrheitsproduktion durch "Auskampelung". Zum Kampf gegen den Wichtelzopf, in: Scheutz, Martin/Vales, Vlasta (Hg.): Wien und seine WienerInnen. Ein historischer Streifzug durch Wien über die Jahrhunderte. Festschrift für Karl Vocelka zum 60. Geburtstag. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2008, S. 221-233.
http://phaidra.univie.ac.at/o:105523

Ironieverlust und verleugnete Rezeption: Kontroversen um Romantik in Wiener Zeitschriften (gemeinsam mit Christian Aspalter), in: Aspalter, Christian/Müller-Funk, Wolfgang/Saurer, Edith/Schmidt-Dengler, Wendelin/Tantner, Anton (Hg.): Paradoxien der Romantik. Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in Wien im frühen 19. Jahrhundert. Wien: Wiener Universitätsverlag, 2006, S. 47-120.
http://phaidra.univie.ac.at/o:105522

Swing und jugendliche Jazz-Subkulturen, in: ZeitRaum. NF 2. Nr. 2/1995. S. 40-57.
http://tantner.net/publikationen/Tantner_Swing_ZeitRaum1995-2.pdf

Der "Schranz-Rummel" von 1972. Geschichte, Sport, Krieg und Konstruktion von Nation, in: ZeitRaum. NF 2. Nr. 1/1995. S. 8-33, wiederveröffentlichung in: Demokratiezentrum Wien, April 2001
http://www.demokratiezentrum.org/fileadmin/media/pdf/schranz.pdf

Englisch:

Addressing the Houses. The Introduction of House Numbering in Europe, in: Histoire & Mesure, 24.2009/2, S. 7-30.
http://histoiremesure.revues.org/pdf/3942

Jazz Youth Subcultures in Nazi Europe, in: ISHA Journal. Publication Series of the International Students of History Association. 2/1994. [=ABELS, Bodien/RHIJN, Carine van (Hg.): History of Daily Life. Papers of the fifth Isha Conference Utrecht, The Netherlands, April 4-8, 1994. Atalanta: Houten, 1994.] S. 22-28.
http://phaidra.univie.ac.at/o:105530

Sonntag, 27. Oktober 2013

History is unwritten - Veranstaltung Berlin 6.-8.12.2013

Nun online: Das Programm von history is unwritten. Linke Geschichtspolitik und kritische Wissenschaft: Gestern, Heute und Morgen; ich werde dort am Samstag, 7.12.2013 nachmittag referieren, der etwas umständliche Titel meines Beitrags lautet: "Sollen kritische HistorikerInnen „Europa Bauen“? Luciano Canfora und Josep Fontana als Vorbilder für eine kritische Geschichtswissenschaft?"

Samstag, 26. Oktober 2013

Stimmen der Kulturwissenschaften: Vermeers Malkunst und die Provenienzforschung

Susanne Hehenberger und Monika Löscher haben sich in den letzten Jahren mit der (Zeit-)Geschichte eines der berühmtesten Bilder des Wiener Kunsthistorischen Museums, Vermeers Malkunst beschäftigt. Daniel Meßner hat die beiden Provenienzforscherinnen für seine neuesten Stimmen der Kulturwissenschaften interviewt.

Freitag, 25. Oktober 2013

Mitterndorf 92

Mitterndorf_092_Volkskundemuseum

Mitterndorf 92, nunmehr Österreichisches Museum für Volkskunde, Inventarnr. 20.057

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Die Hausnummern zu Frankfurt am Main, 1850

Auf dieses Digitalisat einer Frankfurter Hausnummernkonkordanz hat schon vor längerem Klaus Graf auf G+ hingewiesen:

Die Hausnummern zu Frankfurt am Main: in einer vergleichenden Uebersicht der neuen mit den alten, und umgekehrt, zusammengestellt. Frankfurt am Main: Krug, 1850.
http://digital.obvsg.at/ulbtirol/content/titleinfo/59157

Nettes Vorwort, das die Hausnummernschilder durch den "Muthwillen böser Buben oder durch Eintrocknen der die Schrauben haltenden hölzernen Zapfen" (S.VIII) bedroht sieht. Auch musste erst der "Gebrauch der neuen Hausnummern" eingelernt werden, denn diese waren nun straßenweise vergeben, weswegen nun "mit Angabe der neuen Nummer immer die Nennung der Strasse bedingt ist, dass man also z.B. nicht sagen darf: 'Lit. E Nr. 1 neu ist ein Gewölb zu vermieten', denn daraufhin könnte der Suchende im ganzen fünften Quartier herumlaufen, da Nr. 1 neu in demselben nicht weniger als zwanzig Mal vorkömmt." (S.V)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Literatur Konkret zum Stand des Feminismus

Sollte irgendwer noch immer kein Konkret-Abo abgeschlossen haben, das in der aktuellen Ausgabe enthaltene Literaturheft mit dem Schwerpunkt Zum Stand des Feminismus ist ein starkes Argument dafür: Zu lesen sind u.a. Interviews mit Reyhan Sahin aka Lady Bitch Ray sowie mit Ruth Klüger, eine fundierte Judith Butler-Kritik von Karina Korecky, sowie ein Text von Barbara Kirchner zur Frage, wo denn "der Aufschrei [bleibt], wenn sich Geld- und Hodensäcke über Frauenförderung und Meinungsdeppen über Gender auslassen?"

Dienstag, 22. Oktober 2013

Darebák Nr. 15758

Gleichviel, Ihren Namen als General brauche ich nicht zu wissen, aber ich werde Ihre Nummer als Sträfling wissen. /
Soit, je n’ai pas besoin de savoir votre nom de général, mais je saurai votre numéro de galérien.

(Victor Hugo, Histoire d’un crime/Geschichte eines Verbrechens, 1877/78, dt. 1965).

Darebak

Die jüngste Neuerwerbung: Ein tschechischer Playmobilverschnitt der Firma Igracek.

Montag, 21. Oktober 2013

Bleskosvod

Ein Highlight jeder Tschechienreise: Das Denkmal für den Blitzableiter des Prokop Diviš in Přímětice, denn merke: In Tschechien wurde nicht nur der Würfelzucker erfunden (vgl.), sondern auch 1754 die erste "Wettermaschine" aufgestellt!

Primetice_Divis_Blitzableiter

Freitag, 18. Oktober 2013

Gramsci übers Rezensieren

Gramscis Gefängnishefte sind ja ein Universum, dass ich bislang nicht betreten habe; jetzt machte mich eine Bemerkung in der empfehlenswerten Zeitschrift Jacobin (Nr.11/12, Herbst 2013, S.48) auf ein schönes Zitat daraus aufmerksam, in dem Gramsci über die Notwendigkeit von Rezensionen reflektiert sowie über die Aufgabe, die Zeitschriften dabei zukommt:

Als einzelner kann keiner die ganze über eine Gruppe von Themen veröffentlichte Literatur verfolgen, ja nicht einmal die über ein einziges Thema. Der kritische Informationsdienst für ein mäßig gebildetes Publikum oder für eines, das ins kulturelle Leben einsteigt, über alle Veröffentlichungen zu der Gruppe von Themen, die es besonders interessieren können, ist eine Pflichtleistung. Wie die Regierenden ein Sekretariat oder eine Pressestelle haben, die sie periodisch oder täglich über alle Publikationen informiert halten, deren Kenntnis für sie unverzichtbar ist, so tut es eine Zeitschrift für ihr Publikum. Sie wird ihre Aufgabe festlegen, sie eingrenzen, aber das ist ihre Aufgabe: dies verlangt jedoch, daß ein organischer und vollständiger Informationsblock geboten wird: begrenzt, aber organisch und vollständig. Die Rezensionen dürfen nicht zufällig und unregelmäßig sein, sondern systematisch, und sie müssen unbedingt von rückblickenden »zusammenfassenden Übersichten« zu den wesentlichsten Themen begleitet sein.

Gramsci unterscheidet zwei Typen von Rezensionen:
(...) »zusammenfassende« Rezensionen zu den Büchern, von denen man glaubt, daß sie nicht gelesen werden können, und Rezensionen-Kritiken zu den Büchern, die man zur Lektüre zu empfehlen für notwendig hält, aber natürlich nicht einfach so, sondern nachdem man deren Grenzen bestimmt und die teilweisen Mängel angegeben hat usw. Diese zweite Form ist die wichtigere und wissenschaftlich angemessenere, und sie muß wie eine Mitarbeit des Rezensenten an dem vom rezensierten Buch behandelten Thema aufgefaßt werden.

Gramsci, Antonio: Gefängnishefte. Kritische Gesamtausgabe. Hg. von Bochmann, Klaus/Haug, Wolfgang Fritz. Bd. 5. Hamburg/Berlin: Argument, 1993, S. 977f (Heft 8, §57, 60).

Passend dazu ist soeben eine Publikation erschienen, die einen Einstieg in die Gefängnishefte verspricht:

Gramsci lesen - Einstiege in die Gefängnishefte. Hg. von Florian Becker, Mario Candeias, Janek Niggemann & Anne Steckner. Hamburg: Argument, 2013. [Verlags-Info]

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Olympe de Gouges: Molière bei Ninon

MolierebeiNinon-Cover1Grandiose Präsentation gestern im Wiener Theater Drachengasse: Olympe de Gouges' Theaterstück Molière bei Ninon oder Das Jahrhundert der großen Männer ist nun in einer deutschen Übersetzung erhältlich, sowohl auf Papier als auch elektronisch.

Gouges, Olympe de: Molière bei Ninon oder Das Jahrhundert der großen Männer. Hg. von Viktoria Frysak. Wien: Edition Viktoria, 2013. [Verlags-Info; Bestellung des EPUB/PDF]

Dieses Theaterstück aus dem Jahr 1788 ist der umfangreichste Theatertext der Hinterlassenschaft von Olympe de Gouges. Sie lässt darin die großen Männer des 17. Jahrhunderts in Frankreich auferstehen. Die Formulierung des Untertitels wird im Titel durch eine und in der Handlung durch zwei große Frauen des Jahrhunderts konterkariert: Ninon de Lenclos und Kristina von Schweden. Während die eine sagt: "Ich sehe, dass man uns mit dem betraut hat, was es an Oberflächlichstem gibt, und dass die Männer sich das Recht auf die wesentlichen Qualitäten vorbehalten haben. In diesem Moment mache ich mich zum Mann", lautet ein überlieferter Kommentar der anderen: „Es ist schwieriger sein Geschlecht zurückzuweisen als seine Krone.“

Ebenfalls von Olympe de Gouges in der Edition Viktoria erschienen: Der philosophische Prinz. Erzählung aus dem Osten.