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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 4. Oktober 2009

Ö1-Journalpanorama zu LektorInnen und Drittmittelangestellten

Dienstag 6.10.2009 (18:25-1855) widmet sich das Ö1-Journalpanorama den externen LektorInnen und freien WissenschafterInnen:

An Österreichs Universitäten regt sich Widerstand: LektorInnen und Drittmittelangestellte kämpfen mit Rahmenbedingungen, die ihre Arbeit verhindern, nicht unterstützen. Kann das neue Universitätsgesetz hier Abhilfe schaffen oder bleibt die Misere?

Samstag, 3. Oktober 2009

Tagung: Raumwissen in der östlichen Habsburgermonarchie, Tübingen 29.10.-31.10.2009

Spannende Tagung, die die Tübinger da veranstalten (vgl. H-SOZ-U-KULT):

Beschreiben und Vermessen. Raumwissen in der östlichen Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert

Aus dem Programm:

Einführungsvortrag
Information und Kommunikation: Zur Entstehung des modernen Staates
Peter Becker

I. Landesbeschreibungen: Begriff und regionale Ausformungen

Ordnungen des Verwaltungswissens: Frühneuzeitliche Landesbeschreibungen in der östlichen Habsburgermonarchie
Josef Wolf M.A.

„... daß das ganze Banat aufgenommen und geometrisch ausgemessen werden möchte“: Raumerkenntnis und Verwaltungshandeln in den Banatreisen des k.k. Kommissars Wolfgang von Kempelen
Alice Reininger

Domänen- und Werkbeschreibungen am Beispiel des Banater Montangebiets
Rudolf Gräf

Die Ethnisierung des Raumes: Ungarische Landesbeschreibungen des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts im Dienst der Nation
Róbert Keményfi

Staatsbildung und Landesbeschreibung im Königreich Württemberg 1806 bis 1918
Wolfgang Zimmermann

II. Vermessen und Kartieren

Festung und Grenze: Die habsburgisch-osmanischen Auseinandersetzungen und die Entwicklung der Kartographie in Ostmitteleuropa
Robert Born

Im Dienste des Krieges, des Friedens und des Wiederaufbaus: Ungarnkarten des späten 17. und 18. Jahrhunderts
Antal András Deák

Die Josephinische Landesvermessung in Ungarn
Antal Szántay

Das „neue Dorf“ als Ideal und in der Praxis: Vermessung und Ertragsoptimierung im 18. Jahrhundert
Karl-Peter Krauss

„… um der Zerrüttung Schranken zu setzen“: Kataster und Grundbuch als Mittel der Raumkonsolidierung im österreichischen Kaiserstaate am Beispiel der Bukowina
Kurt Scharr

Kartierung und Beschreibung der Kroatischen und Slawonischen Militärgrenze im ausgehenden 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Alexander Buczynski

III. Raumwissen in der modernen Länderkunde, Ethnographie und Kartographie

Militärwissenschaftliche Bestrebungen zur Raumbeherrschung in der zweiten Hälfte des 18. und im 19. Jahrhundert aus mitteleuropäischer Perspektive: Die Entwicklung der Kartographie zu einer militärwissenschaftlichen Teildisziplin
Gyula Pápay

Die Entstehung der geographischen Länderkunde: Raumbegriffe, Analyse- und Darstellungsmethoden
Sebastian Kinder

Die Karten der Ethnographen und die Entstehung der österreichischen Volkskunde
Reinhard Johler

Freitag, 2. Oktober 2009

Vom Vorteil der Dienstbotenvermittlung durch ein Adressbüro, Paris 1647

Eines der Argumente, das Théophraste Renaudot für die Dienstbotenvermittlung durch sein Bureau d'adresse im Vergleich zur Vermittlung durch traditionelle Beziehungsnetzwerke anführt, lautet wie folgt: Demnach ist die Zwischenschaltung des Bureau und die damit einhergehende Anonymisierung der Arbeitssuche ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen Empfehlung von Dienstboten durch Freunde. Durch die existierende Beziehung zwischen dem Freund und dem Dienstboten komme ein neu angestellter Dienstbote einem Spion gleich, der alles, was sich im eigenen Haus abspiele, dem Freund berichten würde; außerdem sei es nicht so leicht, einen solchen Dienstboten zu entlassen, ohne den Freund zu beleidigen.

Renaudot, Théophraste: Le renouvellement des bureaux d'adresse, a ce nouvel an M. DC. XLVII. Avec une ample explication de leurs utilitez & commoditez. Paris: Du Bureau d'Adresse, qui se tient au Marché Neuf, 1647, S. 39 f.
BNF, ms.f.18600, fol.461-487

Donnerstag, 1. Oktober 2009

125 Jahre Nullmeridian in Greenwich

Science ORF über ein Jubiläum nach meinem Geschmack.

WOZ: Ein Rezensent

Über den Fall eines recht anpassungsfähigen Rezensenten schreibt heute die WOZ:
Dieser Rezensent unterhält eine Art Rezensionenmanufaktur; er hat einen gewaltigen Ausstoss, weshalb man von ihm nicht erwarten kann, dass er die Bücher auch noch liest. Seine Geschäftsphilosophie besteht darin, dass es nicht darauf ankommt, dem Buch gerecht zu werden, sondern dem jeweiligen Abnehmer der Rezension, seinem Kunden. Er schreibt für elektronische und gedruckte Medien im deutschen Sprachraum, manchmal unter verschiedenen Namen. So publiziert er seine Kritiken im linken «Neuen Deutschland» (ND) als Benjamin Jakob und dann dasselbe als Uwe Stolzmann in der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ).
Dasselbe? Nein, nicht ganz. Bei der NZZ-Version fügt er jeweils kundengerechte Textbausteine ein, die, was unsere Bücher angeht, immer in die gleiche Richtung zielen. Etwa: «Warum eigentlich müssen fast alle Hauptfiguren auf der ‹guten›, der linken Seite stehen?», oder: «Wer mag, kann den Roman als linke Streitschrift feiern.» Das hat zwar mit den Büchern, um die es hier ging, nicht das Geringste zu tun. Aber Stolzmann meinte es auch nicht allzu ernst, denn was in seinem ND-Text eine freundliche Besprechung sein kann, wird erst in der NZZ zum Verriss.

Mittwoch, 30. September 2009

Aushilfshausmeister zum Krieg gegen die Spatzen

Auch so eines der Themen, die mich interessieren: Die Vernichtungsmaßnahmen gegen Spatzen, die zu den Lieblingsfeinden des 18. Jahrhunderts zählten, gegen die aber auch in Maos China Krieg geführt wurde. Helmut Höge, Aushilfshausmeister der taz hat dazu nun einen umfangreichen Blogeintrag, den ich nur um folgendes ergänzen möchte:

Zum einen ein Aphorismus Lichtenbergs von 1789:

Über die bürgerliche Verbesserung der Sperlinge.

Lichtenberg, Georg Christoph: Sudelbücher. 3 Bände. (Hg. von Wolfgang Promies). München: dtv, 2005, Bd.2, S. 220.

- Der reichlich abgründige antisemitische Gehalt des Diktums erschließt sich nur dann, wenn man den Titel eines zeitgenössischen Buchs zur Emanzipation der Juden daneben stellt:

Dohm, Christian Conrad Wilhelm von: Ueber die bürgerliche Verbesserung der Juden. Berlin/Stettin: Nicolai, 1781/1783.

Lichtenberg berichtet in seinen Sudelbüchern übrigens einmal, dass er 1794 selber sieben Spatzen geschossen hätte (Bd.2, S.810).

Zum anderen der Hinweis auf zwei online abrufbare Texte zu den Spatzenkriegen des 18. Jahrhunderts:

Wacha, Georg: Spatzenvertilgung unter Maria Theresia, in: Naturkundliches Jahrbuch der Stadt Linz, 6.1960, S. 21-53. http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/NKJB_6_0021-0053.pdf

Seitz, Joachim: Three hundred years of House Sparrow (Passer domesticus) persecution in Germany, in: Archives of natural history, 34.2007, S.307–317. [Abstract; kostenpflichtiges PDF: doi: 10.3366/anh.2007.34.2.307]

Dienstag, 29. September 2009

Taz zu Jacques Rancière

Jacques Rancière - dessen Die Namen der Geschichte ich für einen der wichtigsten Beiträge zur Frage des Verhältnisses von Geschichtswissenschaft und Fiktion halte - ist zur Zeit Research Fellow an der FU Berlin; die taz berichtet heute über eine von ihm gehaltene Vortragsreihe.
[via Perlentaucher]

Montag, 28. September 2009

(Groß)Stadt und Kommunikation, Saarbrücken 20.-22.11.2009

Der äußerst faszinierende Kongress in Oxford ist nun schon wieder vorbei - schön, so viele Leute zu treffen, die zu ähnlichen Themen wie man selber arbeiten - und die nächste Tagung, bei der ich vortrage, hat H-SOZ-U-KULT schon angekündigt:

(Groß)Stadt und Kommunikation. 48. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung

Zeit: 20.11.2009-22.11.2009
Ort: Saarbrücken, Festsaal des Rathauses St. Johann

Die Vorträge:

Irmgard Christa Becker: Bilanz und Perspektiven der Großstadt Saarbrücken 1909 – 2009

Clemens Zimmermann: Saarbrücken, Perspektiven der Großstadtforschung

Harriet Rudolph: Adventus imperatoris. Instrumente, Mechanismen und Gehalt der politischen Kommunikation bei Kaiserauftritten in Reichsstädten

André Krischer: Kommunikation und Öffentlichkeit im frühneuzeitlichen London

Rena Wandel-Hoefer: Das Bürgerbeteiligungsverfahren beim Großprojekt Stadtmitte am Fluss als Kommunikationsprozess zwischen Stadt und Bürgern

Karl Vocelka: Wallfahrten und Prozessionen im urbanen Kommunikationsraum am Beispiel Wiens in der Barockzeit

Franz Bauer: Römische Straßen als Kommunikationsraum des Faschismus am Beispiel der Via Imperialis / Via dell’Impero

Marie Antoinette Glaser: Die Inszenierung von Arbeit im öffentlichen Raum – Baustellen in der Stadt

Bernd Reichelt: Machtspektakel. Fußballspiele in Saarbrücken als Masseninszenierung

Anton Tantner: Adressbüros und Hausnummerierung – Agenturen der Anonymisierung und Medialisierung sozialer Beziehungen?

Martin Scheutz: Wirthäuser als Orte der Kommunikation und des Konfliktes in der Frühen Neuzeit

Henry Keazor: „Art and the City“: Monumente, Architektur, Urban Art

Dietmar Dath: Sämmtliche Gedichte

Der jährliche Roman von Dietmar Dath wird in der FAZ rezensiert:

Dath, Dietmar: Sämmtliche Gedichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2009.

Freitag, 25. September 2009

Auf nach ...

... Oxford!

Donnerstag, 24. September 2009

Trabant und Käfer

Die aktuelle Ausgabe des History Workshop Journal (68/Autumn 2009) enthält zwei Artikel zu automobilen Antipoden:

Rieger, Bernhard: The ‘Good German’ Goes Global: the Volkswagen Beetle as an Icon in the Federal Republic, in: History Workshop Journal, 68/2009, S. 3-26, doi:10.1093/hwj/dbp010

Abstract:
Drawing on company and legal records as well as the West German press, this article employs the Volkswagen Beetle for a study of how West Germans made sense of their country and its place in the world after 1945. First, it examines how the public adopted the car as a prominent symbol of dynamic reconstruction during the Fifties and Sixties. Despite wide knowledge about its Third-Reich origins, the Volkswagen soon emerged as an icon of the new domestic order because, by advancing mass motorization, it satisfied previously unattainable consumer dreams. Moreover, its attractiveness hinged on its technical dependability, which contemporaries read as an indicator of the solidity of a postwar order built on affluence. Second, West Germans took the car’s success abroad as a signal of their country’s acceptance within an international, American-led order that assigned the Federal a secondary role. That the Volkswagen concern developed into a multinational company wielding considerable power in Latin American countries like Mexico left no imprint on the Beetle’s iconography in Germany. Interpretations of Beetle thus supported conceptions of West Germany as a small, affluent country with limited international economic power that continued to inform German debates on globalization in the new millennium.

Rubin, Eli: The Trabant: Consumption, Eigen-Sinn, and Movement, in: History Workshop Journal, 68/2009, S. 27-44, doi:10.1093/hwj/dbp016

Abstract:
This essay looks at the history of the quintessential East German automobile, the Trabant, from a unique point of view. Rather than focusing on the Trabant as an object unto itself, this essay argues that the Trabant must be understood as integrated into a larger system of socialism, and the contradictions that this system produced. In particular, the notion of Eigen-Sinn helps illuminate the paradox of the Trabant as an embedded or interwoven object. The Trabant was, from the point of view of the East German leadership and its bureaucracy, part of a larger, overarching "system of movement" (Bewegungssystem). In of itself, it was useful only as a means of moving people from origin to destination, and was only as important as its function allowed. The history of the massive housing projects built in the 1960s, 70s and 80s in East Germany as part of a utopian urban planning campaign illustrates the way in which the Trabant was folded into a broader vision of complete, holistic system integration in the ideal socialist urban space. In so doing, however, the Trabant became like many other pieces of the socialist puzzle, in that it, and its constituent parts, had to be simple, interchangeable, and easily understandable and fixable, even for its consumers in order to ensure the overall smooth functioning of the socialist system of movement, meaning that many Trabant owners could understand and repair their automobiles with a degree of expertise that few western car owners possessed or possess, and thus had a more individual relationship with their cars than many in the more individualized West.

Mittwoch, 23. September 2009

Interview mit Eric Hobsbawm

Das Magazin La vie des idées bringt ein Interview mit Eric Hobsbawm zu Begriff und Geschichte der Revolte; der Text ist auf französisch, wer will, kann sich aber auch im Videomitschnitt das englische Original ansehen:

Avant toute chose, il faut être conscient du fait que ce que nous appelons révolte et rébellion est une catégorie inventée par ceux qui sont au pouvoir. Pour ceux qui n’y sont pas, ce n’est pas nécessairement une rébellion, c’est peut-être l’affirmation de droits et de revendications. (...) Le concept de rébellion ou de révolte, en tant que tel, peu être réapproprié par un groupe de révolutionnaires, de rebelles ou de progressistes. Francisco Ferrer a dit un jour : « Je ne suis pas un révolutionnaire, je suis un “révolté” (en français dans le texte) ». Donc je crois que je préférerais abandonner le terme de rébellion ou de révolte et parler de mouvement d’affirmation des droits ou de manifestation de revendication des droits.

[via Perlentaucher]

Diesen Frühjahr ist übrigens folgendes Buch Hobsbawms bei Papyrossa erschienen:

Hobsbawm, Eric: Zwischenwelten und Übergangszeiten. Interventionen und Wortmeldungen. Hg. von Friedrich-Martin Balzer und Georg Fülberth. Köln: Papyrossa, 2009. 240 S., ISBN 978-3-89438-405-0, Verlagsinfo