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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Donnerstag, 22. Dezember 2005

Kaplans Traum

Klingt ja reichlich absurd: Ein tschechischer Roman mit Wien-Bezug, rezensiert in der NZZ.

Komárek, Stanislav: Kaplans Traum. Roman. Berlin: Rowohlt Berlin, 2005.

Mittwoch, 21. Dezember 2005

Das Vergehen des Provinzialkommissar Schinko und des Unterlieutenant Schmid

Strikt verboten ist es bei der Nummerierung der Außenseite der Häuser, die Hausnummer auf ein Brett zu schreiben und dieses aufzuhängen anstatt die Nummer direkt auf die Wände aufzumalen; gegen eine im Grazer Kreis operierende Konskriptionskommission, die dieser Vorschrift zuwider handelt, werden schwere Vorwürfe erhoben: Nicht nur, dass die Kommissare nicht bis zu den in der Einschicht liegenden Häuser[n] vorgedrungen seien, sondern sie die Bauern von Gebürge herunter beruffen und die in deren Häusern wohnenden Seelen sowie das Zugvieh ohne local Beaugenscheinigung in die Tabellen eingetragen haben. Auch die Arbeit der Hausnummerierung habe sich die Lokalkommission erspart: Sie habe die Nummern auf hölzern[en] Bretteln angebracht und diese Bretter den herabgestiegenen Bauern zur Affigirung mitgegeben. Auch seien weitere Fälle bekannt, in denen die Kommission die Hausnummer nicht direkt mit Farbe auf die Hauswände aufgetragen habe, sondern den Numerum auf Brettlen an die Häuser [habe] annaglen lassen, ein eindeutiger Verstoß wider die Anordnungen. Der beschuldigte Provinzialkommissar Schinko verteidigt sich: Die Bretter seien nur an jene Häuser angenagelt worden, welche mit Laim, so in Herbst oder Fruhe Jahr abzufallen pflege, beschmieret wären, folglich der Numerus nicht verläßlich hätte aufgemahlen werden können. Und die Einberuffung seye nur bey ein- so anderen in Gebürg liegenden Keuschlern und Berglern beschehen, wo man keine verläßliche Auskunft hätte überkommen können, mithin von denen Verwaltern, Amtleuten, und Älteren der Nachbahrschaft solche hätten einholen müssen. Schinko glaubte hindurch nicht gefehlet zu haben; ganz sicher scheint er sich aber seiner Sache doch nicht zu sein, da er anbietet, die angenagelten Bretter abzunehmen und die Hausnummern an den Wänden aufzumalen. Die steirische Konskriptionskommission erwartet genau dies von ihm; sie betont: Die Aufnaglung deren Brettern oder Tafeln seye per Expressum in dem Normal-Rescript verboten; gemeinsam mit seinem ebenfalls beschuldigten Kollegen, Unterlieutenant Schmied, wird ihm aufgetragen, auf eigene Unkosten diese Tafeln abzunehmen, und die Häuser vorschriftmässig zu numeriren. Sollte dies nicht geschehen, müsse die Nummerierung auf ihre Unkosten durch andere vorgenommen werden; in diesem Fall müssten die beiden Übeltäter annebst schärffest bestraffet werden. Der Hofkriegsrat wird dieser Aufforderung zur Bestrafung nachkommen: Der Unterlieutenant Schmied ist umgehend zu entlassen und muss darüber hinaus 14 Tage Arrest absitzen. Kein Trägermaterial soll demnach die Nummer vom Haus trennen; dass mit abbröckelndem Verputz auch die Nummer selbst zu verschwinden droht, nehmen die Behörden in Kauf.

Österreichisches Staatsarchiv/Allgemeines Verwaltungsarchiv, Bestand Hofkanzlei, IV A 8 Innerösterreich, Kt. 499, 29 ex Dezember 1770: Protokoll der steirischen Konskriptionskommission, 16.11.1770, f. 179r-181v; Reskript des Hofkriegsrats an das innerösterreichische Gubernium, 3.12.1770; vgl. auch Straka, Manfred: Die Einrichtung der Numerierungsabschnitte in der Steiermark 1770 als Vorstufe der Steuergemeinden, in: Historischer Verein für Steiermark (Hg.): Festschrift für Otto Lamprecht. (=Zeitschrift des historischen Vereines für Steiermark; Sonderband 16). Graz: Selbstverlag, 1968, S. 138-150, hier 144 (Bericht des Grazer Kreisamt, 8.11.1770).
Österreichisches Staatsarchiv/Kriegsarchiv, Wien, Bestand Hofkriegsrat, 1770/74/986: Protokoll der steirischen Konskriptionskommission, 26.10.1770.

Dienstag, 20. Dezember 2005

Peter Hacks und Saul Ascher

Peter Hacks gebührt nicht nur das Verdienst, mit Romantikern wie Friedrich Schlegel abgerechnet zu haben, sondern auch den grandiosen politischen Schriftsteller und frühen Warner vor Antisemitismus und Deutschnationalismus, Saul Ascher (1767-1822), wiederentdeckt zu haben. André Thiele stellt nun auf seiner Homepage - zu erreichen auch unter http://www.peter-hacks.de/ - einiges an Informationen zum 2003 verstorbenen Hacks sowie zu Ascher und nebstbei Ronald Schernikau zur Verfügung. Er betreibt ausserdem ein Weblog, das seinen Weg zu einer Biographie von Hacks begleiten soll.

Montag, 19. Dezember 2005

Vom Jetten der WissenschafterInnen

Hazel Rosenstrauch veröffentlicht auf ORF ON Science eine kurze Skizze, die sich mit der Nomadisierung der Wissenschaft beschaeftigt; der Text ist die Einleitung zum Schwerpunktheft ORTE - RÄUME - ÜBERGÄNGE. Wissenschaft zwischen Schreibtisch & Web, Cluster & Jet, Insel & Lab der Zeitschrift Gegenworte, und ist in der dortigen Fassung um etliche Zitate zum Thema angereichert.

Sonntag, 18. Dezember 2005

Gefährliche Hausnummern

Wow, der Esoterik-Schwachsinn hat es in sich, im Esoterikforum bleiben nicht mal die Hausnummern davon verschont: Ein gar böses Feng Shui haben sie, die Häuser mit der Hausnummer 4, denn die 4 bedeutet Tod; wo ja auch die Quersumme der Unglückszahl 13 4 ergibt. Was also tun, wenn das zu beziehende Haus mit der schröcklichen Nummer 4 bezeichnet ist? Vier (!) Vorschläge zur Abhilfe gibt es: Ein kleines "b" könnte man heimlich dahinter anbringen, aber wer weiss, das gibt vielleicht Probleme mit Behörden; man könnte auch die negative Energie mit einem om-Zeichen umwandeln; oder in der Nähe der bösen Nummer eine Doppelacht in Regenbogenfarbe anbringen; oder aber einen roten Kreis um die 4 ziehen, damit sie abgeschwächt wird. Polarstern bedankt sich jedenfalls, speichert die Vorschläge im Hirn und wird etwas davon umsetzen. Ächz. [via Großbloggbaumeister]

Update 21.9.2011: Gefährliche Hausnummern 2

Samstag, 17. Dezember 2005

Canfora erscheint bei Papyrossa

Das von C.H. Beck abgelehnte Buch von Luciano Canfora (siehe hier) erscheint nun kommenden Februar bei PapyRossa, berichtet der Newsletter dieses Verlags. In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung (nur für AbonnentInnen) verteidigt der Verleger das Buch gegen die Vorwürfe, es sei stalinistisch.

Canfora, Luciano: Kurze Geschichte der Demokratie. Von Athen bis zur EU. Köln: PapyRossa, 2006.

Freitag, 16. Dezember 2005

Checklisten zur Literaturrecherche

Gestern habe ich die Checklisten des Submoduls Literaturrecherche von Geschichte Online aktualisiert; das Angebot richtet sich an Studierende der Geschichtswissenschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das Submodul Literaturrecherche bereits durchgearbeitet haben, und soll auf folgende Fragen Antwort geben:
*Welche Datenbanken muss ich verwenden?
*Wie finde ich ein Buch?
*Wie finde ich einen Zeitschriftenartikel?
Ergänzungen sind selbstredend willkommen.

Donnerstag, 15. Dezember 2005

Forschungsprojekt zu prekären Arbeitsverhältnissen

Der Forschungsnewsletter (PDF, S.7f.) der Universität Wien stellt in diesem Monat ein am Institut für Wirtschaftssoziologie angesiedeltes Node-Projekt vor, das sich mit prekären Arbeitsverhältnissen und den Möglichkeiten beschäftigt, die davon Betroffenen zu organisieren.

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Homepage von Martin Scheutz

Auch Martin Scheutz, Professor für Neuere Geschichte an der Uni Wien mit Forschungsschwerpunkt Frühe Neuzeit, hat seine persönliche Homepage; was ich mir ja von solchen Homepages ausser dem Verzeichnis von Publikationen usw. noch wünschen würde: Ein paar Volltexte - eventuell sogar Preprints - und vielleicht fürs Web aufbereitete Materialien, die in Print-Publikationen nur selten Platz finden, wie z.B. Scans von Quellen usw.; Beschreibungen aktueller Forschungsprojekte wären naturgemäß auch noch nett.

Dienstag, 13. Dezember 2005

Unbequeme Tote 2

Eine weitere, kurze Rezension (siehe auch hier) von:

Taibo II, Paco Ignacio/Marcos, Subcomandante: Unbequeme Tote. Berlin: Assoziation A, 2005.