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Montag, 24. Dezember 2007

Goldene Hausnummer für Klimaschutz in Münster

Die Westausdehnung der Goldenen Hausnummer setzt sich fort (vgl. hier und hier): Die PresseInfo der Stadt Münster berichtet, dass dort Goldene bzw. Gläserne Hausnummern für Häuser mit niedrigem Energieverbrauch vergeben werden:

Goldene Hausnummern für vorbildlichen Klimaschutz
Stadt prämiert erfolgreichste Energiespar-Investitionen / 44 Mio. Euro Investitionen mit Förderprogramm Altbausanierung angeschoben

Münster (SMS) Nur 48 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter und Jahr braucht das Haus an der Liboristraße 7. Aber: Das Haus stammt aus dem Jahr 1920. Mit Unterstützung des städtischen Förderprogramms Altbausanierung wurde es energetisch auf den heutigen Standard gebracht. Für das bestsanierte Haus in der Baualtersklasse verlieh Umweltdezernent Thomas Paal der Eigentümergemeinschaft bei der Energieausweis-Prämierung in der Rüstkammer des Rathauses die "Goldene Hausnummer". "Die Verbrauchswerte sind jetzt die gleichen wie bei einem Niedrigenergiehaus", lobte Paal. "Das ist ein hervorragendes Ergebnis für den Klimaschutz und ermutigt hoffentlich viele Nachahmer, ihre Altbauten ebenfalls zu sanieren."

Jedes Jahr zeichnet die Stadt diejenigen Hausbesitzer mit einer gläsernen Hausnummer aus, die mit einem Energieausweis belegen können, dass ihr Gebäude in der jeweiligen Baualtersklasse den niedrigsten Energiekennwert hat, d.h. pro Quadratmeter und Jahr die wenigste Heizenergie verbraucht. Bei der diesjährigen zehnten Prämierung wurden außerdem die "Häuser des Jahrzehnts" mit einer goldenen Hausnummer ausgezeichnet.

"Selbst bei Häusern, die vor 1960 entstanden sind, kann man mit einer Sanierung sehr gute Energieeinsparungen erreichen. Das haben die vergangenen zehn Jahre gezeigt", unterstreicht Stadtrat Paal. "Das städtische Förderprogramm Altbausanierung ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Im kommenden Jahr sind im Haushalt wieder 100 000 Euro für Altbausanierung vorgesehen."

Nicht nur für den Klimaschutz sind die Altbau-Modernisierungen ein Gewinn: Bei 1200 Sanierungsmaßnahmen, die die Stadt seit 1997 mit über fünf Mio. Euro Fördergeldern angestoßen hat, wurden insgesamt fast 44 Mio. Euro investiert. Davon profitieren in erster Linie die heimische Wirtschaft und das ortsansässige Handwerk.

Wer sich für den Energieausweis interessiert oder Beratungsbedarf in Sachen Altbausanierung hat, kann sich an die Umweltberatung im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33, Tel. 4 92-67 67 wenden.


Selbst ein Verzeichnis der vorbildlichen Gewinner gibt es, wobei es sich bei der angeblichen PDF-Datei um eine Postscript-Datei handelt, die erst in PDF umgewandelt werden muss.