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Freitag, 1. Juni 2007

Raul Zelik zum G8-Gipfel

Im Freitag fasst Raul Zelik gekonnt ein paar Positionen zum G8-Gipfel zusammen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten; dem Schluss seines Artikels bleibt nichts hinzuzufügen:

Der G 8-Gipfel hat letztlich nur eine symbolische Funktion. Staatseliten wollen Bilder produzieren, die vermitteln, dass das globale System politisch reguliert wird und deshalb alles unter Kontrolle ist. Der Protest dagegen wird nicht weniger symbolisch bleiben. Die Demonstranten werden jene Bilder produzieren, die vermitteln, dass sich Regierende nur abgeschirmt von jener Bevölkerung treffen können, die sie zu repräsentieren behaupten.

Im 20. Jahrhundert ist immer dann etwas erreicht worden, wenn sich in Eliten die Furcht vor grundlegenden, radikaleren Prozessen breit machte. In diesem Sinne geht es zwar nicht um den Dialog mit der Macht, aber schon um konkrete Erfolge - zum Beispiel um kostenlose Medikamente für HIV-Infizierte weltweit. Und da steht fest: Um so wütender und kompromissloser am Zaun gewackelt werden wird, desto deutlicher werden die Forderungen verstanden werden.

In diesem Sinne: BLOCK G 8! Oder wie es in Argentinien hieß: ¡Que se vayan todos! Sie sollen alle verschwinden!

Kritik französischer HistorikerInnen an Sarkozy

Die NZZ berichtet heute über die Kritik französischer HistorikerInnen am Gebrauch von Geschichte durch Nicolas Sarkozy; wer danach von Sarkozy noch nicht genug hat, kann im New Statesman ein Gespräch zwischen dem Philosophen Michel Onfray und dem französischen Präsidenten über Religion lesen; am Schluss des Gesprächs schenkt Onfray Sarkozy einige Bücher, darunter Foucaults Überwachen und Strafen ... [via Foucault Blog]