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Die "Revolutionärin"...
Die "Revolutionärin" ist für mindestens vier...
AchtungVorDemLeben (Gast) - 2014/10/07 10:34
Vorschlag für eine...
im zusammenhang mit der histerischen berichtserstattung...
Glatzl Kurt (Gast) - 2014/05/11 17:02

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Zuletzt aktualisiert: 2014/11/21 09:05

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Freitag, 21. November 2014

Neuigkeiten von der höchsten Hausnummer Deutschlands

Breaking Hausnummern-News, dargebracht mit viermonatiger Verspätung: Bis vor kurzem war die in Pulheim bei Köln gelegene Venloerstraße 1503 die höchste Hausnummer Deutschlands (vgl.), doch nun wurde diese in Otto-Lilienthal-Straße 4 abgeändert, wie die Welt berichtet. Damit gibt es einen neuen Rekordhalter: Venloer Straße 1501!

Mittwoch, 19. November 2014

Das Neunte Gebot (Dommann-Style)

Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Zeitschrift Historische Anthropologie hat Monika Dommann zehn Gebote formuliert; manche davon sind sehr sinnvolle und nachvollziehbare Verbote, etwa: Du sollst den Begriff Kultur nicht mehr verwenden. oder: Auch der Präfix Post ist strikt verboten. Dasselbe gilt für Trans.

Besonders charmant finde ich das neunte Gebot:

Wer die Ehre hatte, dass sein Buch von einem Kollegen rezensiert wurde, muss dieses Privileg der Forschungsgemeinschaft zurückgeben, indem sie ein Buch bespricht, das heillos veraltet, d. h. mindestens zwanzig Jahre alt ist. Dies ist eine Maßnahme wider die Verschüttung vergangenen historischen Wissens.

Dommann, Monika: Zehn Gebote zum zwanzigsten Geburtstag, in: Historische Anthropologie 20.2012/2, S.232-234, hier 234.
DOI: 10.7788/ha.2012.20.2.232 (Paywall)

Dienstag, 18. November 2014

IISG-Festschrift für Jaap Kloosterman Open Access

Blok, Aad/Lucassen, Jan/Sanders, Huub (Hg.): A Usable Collection: Essays in Honour of Jaap Kloosterman on Collecting Social History. Amsterdam: Amsterdam University Press, 2014.

[via Kritische Geschichte]

Montag, 17. November 2014

Weblogs in der universitären Lehre | #wbgavie

Im Redaktionsblog von de.hypotheses kann wer will nun die überarbeitete Version meines Inputs zum Workshop „Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen“ (Wien 10.11.2014) nachlesen.

Donnerstag, 13. November 2014

Veliki Rat - Rezension eines Bands mit serbischen Positionen zum Ersten Weltkrieg

Nur selten werden hierzulande serbische Stimmen zum Ersten Weltkrieg wahrgenommen; eine Ausnahme ist eine dieses Jahr erschienene Anthologie, die in H-Soz-Kult rezensiert wird; Fazit der Besprechung:

Der Band verdient große Aufmerksamkeit, da hier eben erstmals auch der serbischen Seite, sonst häufig diffamiert und als Schuldige für den Kriegsausbruch hingestellt (auch 2014 wieder), ein menschliches Antlitz (durch die Fotografien) und eine menschliche Stimme verliehen wird.

Ilic Markovic, Gordana (Hrsg.): Veliki Rat - Der Große Krieg. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der serbischen Literatur und Presse. Wien: Promedia, 2014.

Literaturkritik.de-Rezension von Alice B. Sheldon-Biographie

Tja, diese Frage hat sich mir schon gestellt, ob ich mal das Textuniversum der Science Fiction-Autorin Alice B. Sheldon (1915-1987) betreten soll, die unter dem Pseudonym James Tiptree Jr. publizierte und deren Werk auf Deutsch im feinen Septime-Verlag erscheint. Dort kam vor drei Jahren auch eine Biographie heraus, die nun auf literaturkritik.de rezensiert wird.

Phillips, Julie: James Tiptree Jr. Das Doppelleben der Alice B. Sheldon. Wien: Septime Verlag, 2011.

Mittwoch, 12. November 2014

Radio Prag über Alice Rühle-Gerstel

Schöner Beitrag von Radio Prag über die Publizistin Alice Rühle-Gerstel (1894-1943).

Dienstag, 11. November 2014

ND zu einem Theater-Abend über Ronald M. Schernikau und Dietmar Daths "Klassenkampf im Dunkeln"

Gleich zwei spannende Artikel im ND: Einer über die im Deutschen Theater aufgeführte Ronald M. Schernikau-Collage "Die Schönheit von Ost-Berlin" - http://www.neues-deutschland.de/artikel/951825.der-letzte-vernuenftige-mensch.html - und eine Rezension von Dietmar Daths neuem Buch "Klassenkampf im Dunkeln".

Ausschreibung einer Prae-Doc UniversitätsassistentInnenstelle mit Schwerpunkt Frühe Neuzeit an der Uni Wien

Am Institut für Geschichte der Uni Wien ist die auf vier Jahre befristete Stelle einer Universitätsassistentin/eines Universitätsassistenten (Praedoc) für den Arbeitsbereich Geschichte der Neuzeit/Schwerpunkt Frühe Neuzeit ausgeschrieben;
erwartet wird u.a. die Bereitschaft zur Promotion im Bereich der Kulturgeschichte der Diplomatie und/oder der Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit.
Ende der Bewerbungsfrist: 30.11.2014

Weitere Informationen: https://univis.univie.ac.at/ausschreibungstellensuche/flow/bew_ausschreibung-flow?_flowExecutionKey=_c6E3A6984-F58F-8582-E40C-78FA35DA04C3_k90C05433-FCCE-7390-C64B-9B9DE1E229AD&tid=50413.28

Sonntag, 9. November 2014

Wort zum Tag

Am 9. November 1989 hat in Deutschland die Konterrevolution gesiegt. Ich glaube nicht, daß man ohne diese Erkenntnis in der Zukunft wird Bücher schreiben können.

Ronald M. Schernikau
Rede auf dem Kongreß der Schriftsteller der DDR, 1. bis 3. März 1990
http://www.schernikau.net/essays/index1.html

Samstag, 8. November 2014

Gitarrengauck und Krawallperle

Über klampfende Antikommunisten sollte man am besten den Mantel des demütigen Schweigens legen, doch sind die medialen Aufdringlichkeiten des "Gitarrengauck" (Bov Bjerg) wenigsten zu einem gut: Sie erinnerten mich an eine der schönsten "Krawallperlen" (Klaus Graf) österreichischer Provenienz, geäußert von Alfred Hrdlicka im Neuen Deutschland am 24.11.1994; ein kleiner Auszug:

Du bist ein Arschkriecher - ein Trottel! Du tust genau das, was Du anderen andichtest, Du Dichterling! Wen immer Du auch denunzierst, der soll sich selbst zur Wehr setzen, nicht meine Sache. Deine Anbiederei an die Mächtigen, an die Herrschenden ist zum Kotzen! Das Schicksal Deiner und meiner Angehörigen wollen wir einmal weglassen. Wichtigtuerei mit etwas, was man nicht selbst erlitten hat, ist nicht am Platz. Du willst mit keinen Gesetzen leben, die Gysi beschließt?! - Ich wünsche Dir die Nürnberger Rassegesetze an den Hals, Du angepaßter Trottel!

Letzterer böser Fluch handelte Hrdlicka prompt den Vorwurf ein, ein "linker Nazi" (Henryk M. Broder) zu sein, was dann wiederum Rudolf Burger zu einer Verteidigung Hrdlickas (Der Standard 12.12.1994, S.23, wiederabgedruckt in konkret 2/1995, S.53) veranlasste, denn er stellte klar, dass es sich bei Hrdlickas letzem (von Broder im übrigen falsch zitierten) Satz nicht um einen Wunsch, sondern um eine Verwünschung handelt, um eine böse Ironie, um eine paradoxe Beschwörung des Schreckens, um ihn zu verhindern; um eine aberwitzige, sich überschlagende Warnung, um einen verzweifelten Appell an seinen Gegner, doch zur Besinnung zu kommen.

Nun, zur Besinnung ist der Gitarrengauck selbstredend nicht gekommen; schade nur, dass diese schönen, zwanzig Jahre alten Texte, die sicher zugleich auch Dokumente einer spezifisch männlichen Form von Polemik und Keilerei sind, online kaum greifbar sind.

Sozial.Geschichte Online: Kritische Geschichtswissenschaft

Heft 14/2014 von Sozial.Geschichte Online ist erschienen und enthält drei Beiträge, die in Zusammenhang mit dem letztes Jahr abgehaltenen Kongress History is Unwritten entstanden sind:

Mayer, David
Gute Gründe und doppelte Böden. Zur Geschichte 'linker' Geschichtsschreibung
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DocumentServlet?id=36456

Oy, Gottfried/Schneider, Christoph
Destruktion und Intervention – von den Möglichkeiten der Geschichtspolitik
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DocumentServlet?id=36458

Götze, Susanne
Der Metaphilosoph Henri Lefebvre. Linke Krise und Erneuerung in den 1960er Jahren
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DocumentServlet?id=36459

Es handelt sich dabei um Vorabdrucke aus dem Sammelband "History is unwritten. Linke Geschichtspolitik und kritische Wissenschaft. Ein Lesebuch"; dieser erscheint im Frühjahr 2015 bei der edition assemblage und wird auch einen Beitrag von mir zu Josep Fontana und Luciano Canfora enthalten.

Freitag, 7. November 2014

Enthüllungen zur "Schwarzen Zeitung" (Wien 1787)

In der Zeitreisen-Beilage der Wiener Zeitung ist heute ein Beitrag von mir zur famosen Schwarzen Zeitung erschienen, einer Art Krawallzeitung des josephinischen Wiens; vgl. dazu: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5789531/

Die Hintermänner dieses Blatts voller Selbstmörder- und Raubersgeschichten - von dem allerdings kein Exemplar erhalten ist - blieben bislang im Verborgenen; dank eines Zufallstreffers im Niederösterreichischen Landesarchiv kann ich nun ein Mosaiksteinchen zu ihrer Geschichte hinzufügen, voilà die exklusive Enthüllung: http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_zeitreisen/gemeine/699174_Rabenschwarze-Mordgeschichten.html
Eine längere Version des Beitrags mitsamt Belegen erscheint in der Ausgabe 2014-2 der Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich.