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Präventive Archäologie...
Präventive Archäologie muss ich mir merken.
goncourt - 2016/12/28 18:36

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Zuletzt aktualisiert: 2017/02/22 11:25

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Mittwoch, 22. Februar 2017

jolifanto bambla ô falli bambla

Happy Birthday Hugo Ball!

Karawane1

https://de.wikisource.org/wiki/Karawane

Montag, 20. Februar 2017

Bestandsverzeichnisse des österreichischen Parlaments 1861-1918 online

Über die Homepage der Parlamentsbibliothek ist die Recherche in insgesamt 25.000 Datensätzen des Parlamentarchivs, namentlich den Bestandsverzeichnissen von Abgeordnetenhaus und Herrenhaus für den Zeitraum 1861-1918 möglich. Wer sich zB über einen Bibliothekar namens Karl Renner kundig machen will, wird darin fündig werden:

https://www.parlament.gv.at/SERV/ANG/ARCHIV/index.shtml

[via @PeterPlener]

[Edit nach Hinweis von https://archivalia.hypotheses.org/63233]

Sonntag, 5. Februar 2017

Kritik an Gamification in Pädagogik, Anno 1784

Der aufklärerisch gesinnte Johann Pezzl hielt es in seinen erstmals 1784 erschienenen Marrokanischen Briefen für nötig, Kritik an der Gamification im Schulunterricht zu üben, und dies im Bewusstsein, dass er nicht der erste damit war:

Der Kinderunterricht ist gar zu sehr zum Spielwerk gemacht worden. Vermöge eines sehr guten aber zu weit ausgedehnten Grundsazes will man die Jugend jedes Ding ohne anstrengenden Ernst spielend lehren, so hat man die Fiebel, die Arithmetik, die Geografie, die Historie, die Moral, fast jede Wissenschaft in Spielkarten gebracht. . . Das Resultat ist, daß die Kinder auf den falschen Begrif gerathen, alles in der Welt lasse sich spielend fassen, spielend bearbeiten, und spielend beendigen. Die Betrogenen! Bald sind die Spieljahre vorüber; dann tritt der Ernst ein, und ruft sie zu seinen Geschäften. Sie staunen, erschrecken, winseln, verzweifeln; denn sie wähnten, alles sey Spiel, und bleibt ewigen Spiel: ein trauriger Irrthum. Sie müssen nun mit äusserster Anstrengung in eine ganz neue, ihnen unbekannte Welt treten; oder all ihr Wissen ist unbrauchbar. . . . Diese Bemerkung, und diese Vorwürfe sind nicht neu, aber sie sind deswegen gar nicht weniger richtig.

[PEZZL, Johann]: Marokkanische Briefe. Frankfurt/Leipzig: o. V., 1785, hier S. 179f [Erstauflage 1784] [GBS]

Samstag, 4. Februar 2017

Wanderausstellung über Hans Kudlich

Letztes Jahr zeigte das Wiener Schauspielhaus Thomas Köcks Stück Kudlich - eine anachronistische Puppenschlacht, das das Wirken von Hans Kudlich als "Bauernbefreier" während der Revolution von 1848 für die Gegenwart produktiv zu machen versuchte. Nun berichtet Radio Prag über eine Wanderausstellung zu Hans Kudlich, die derzeit in Chomutov zu sehen ist und demnächst auch in Bayern, Linz und Poysdorf gezeigt wird.

Freitag, 3. Februar 2017

WZ-Zeitreisen-Beitrag zum Preßburger Kundschaftsblatt

In der heutigen Zeitreisen-Beilage der Wiener Zeitung ist ein Artikel von mir über das kurzlebige, dafür umso famosere Preßburger Kundschaftsblatt (1781-1783) erschienen.

Montag, 30. Januar 2017

Digitalisierungsprojekt außereuropäische Baedeker-Reiseführer vor 1914

An der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt ist das Projekt travel!digital, das es sich zum Ziel gesetzt hat alle Erstauflagen deutschsprachiger Reiseführer zu außereuropäischen Reisezielen aus dem Verlagshaus Baedeker, die vor der Zäsur des Ersten Weltkriegs erschienen sind zu digitalisieren und erschließen. Insgesamt geht es um sieben Bände (Palästina und Syrien, Ägypten [2 Teile], Nordamerika, Konstantinopel und das Westliche Kleinasien, Das Mittelmeer und Indien), online zugänglich sind derzeit Konstantinopel und Kleinasien (1905) sowie Indien (1914).

Sonntag, 22. Januar 2017

Marx-Engels-Jahrbücher online

Die Jahrgänge 2003-2014 des Marx-Engels-Jahrbuch sind unter http://mega.bbaw.de/begleitende-publikationen/marx-engels-jahrbuch online als PDF zugänglich.
[via @istuetzle]

Freitag, 20. Januar 2017

Reinste Freude: Der aktuelle Augustin

Der aktuelle Augustin - lang mussten die LeserInnen warten, bis die erste Ausgabe dieses Jahrs erschien! - ist wieder mal eine reine Freude: Erwähnt seien nur das grandiose Interview mit der Blunznstrickerin Dominique Kähler Schweizer (ihr Repertoire umfasst auch angeschimmmelte Zitronen sowie gehäkelte Blutegel), eine Reportage über das sich verbreitende Phänomen der Stadtbürger_innenschaft, eine weitere über das Zusammenwohnen in kubanischen Cuarterías, Hinweise auf brutalistische Architektur, der erste Teil einer sprachkundlichen Serie von Richard Schuberth, Herr Groll über die Johanniter, usw. usw. ... wow, ein Lesevergnügen!

Montag, 9. Januar 2017

Arte-Doku: Wer also war Althusser?

Mittwoch, 18.1.2017, 21:50 auf Arte: Eine Doku über Louis Althusser.

Donnerstag, 5. Januar 2017

K. Olectiv: Die letzten Tage von... - Neuausgabe eines kollektiven Fortsetzungsromans von Emanuel Bruck und Jürgen Kuczynski

Olectiv_LetztenTagevonEin äußerst schön gestaltetes Papier-Buch ist die in der exklusiven disadorno edition erschienene Neuauflage des von Emanuel Bruck und dem späteren Historiker Jürgen Kuczynski 1931 unter dem Pseudonym K. OLECTIV für die KPD-Tageszeitung Rote Fahne verfassten Fortsetzungsromans Die letzten Tage von...

Laut Verlagsangabe griffen darin Kuczynski und Bruck (...) die Entwicklungen und Debatten um die proletarisch-revolutionäre Literatur, wie sie insbesondere in der ›Roten Fahne‹ und im BPRS [Bund Proletarisch-Revolutionärer Schriftsteller] geführt wurden, auf und spitzen sie in avantgardistischer und experimenteller Weise zu. Es war ein Ausprobieren dessen, was möglich ist – gerade in der Form eines täglichen Fortsetzungsromans in der Zeitung. Man wird den Roman nicht als großes Werk erinnern, aber er bleibt interessant als Experiment für eine Literatur, die »Waffe im Klassenkampf« sein sollte.

Spannend finde ich daran, dass in dem Roman auch die Arbeitsabläufe der Zeitungsproduktion beschrieben werden, und am Schluss besuchen die Romanfiguren gar eine Redaktionskonferenz, bei der sie ihr eigenes Schicksal erzählen sollen. Lesenswert ist auch das im Buch enthaltene Interview mit Jürgen Kuczynskis Sohn, Thomas Kuczynski.

OLECTIV, K.: Die letzten Tage von... Recherchen zum kollektiven Fortsetzungsroman in der 'Roten Fahne' von Emanuel Bruck und Jürgen Kuczynski. (Hg. von ISOZ, Gaston/MÖBIUS, Thomas). Berlin: Disadorno, 2015.
Verlags-Info: http://www.disadorno.de/K.Olectiv.html

Siehe auch:
MÖBIUS, Thomas: Der Fortsetzungsroman K. Olectiv: „Die letzten Tage von …“. Ein Experiment kollektiver Autorschaft in der proletarisch-revolutionären Literatur 1931, in: Undercurrents ~ Forum für linke Literaturwissenschaft, 7.1.2016, https://undercurrentsforum.com/2016/01/07/thomas-moebius-der-fortsetzungsroman-k-olectiv-die-letzten-tage-von-ein-experiment-kollektiver-autorschaft-in-der-proletarisch-revolutionaeren-literatur-1931/