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Wenn ich das richtig...
Wenn ich das richtig verstehe, ist das zweite Bildfeld...
adresscomptoir - 2014/01/26 11:01
frage
ähm blöde frage - die müssen doch die...
dent (Gast) - 2014/01/25 18:06

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Zuletzt aktualisiert: 2014/04/24 08:52

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Donnerstag, 24. April 2014

Neuerscheinung zu Suchmaschinen

Sehr schön, das in Amsterdam ansässige Institute of Network Cultures veröffentlichte soeben den Open Access zugänglichen Society of the Query Reader: Reflections on Web Search, der auch einen Beitrag von mir enthält:

Tantner, Anton: Before Google: A Pre-History of Search Engines in Analogue Times, in: König, René/Rasch, Miriam: Society of the Query Reader: Reflections on Web Search. Amsterdam: Institute of Network Cultures, 2014, S. 121-138.
http://networkcultures.org/wpmu/portal/publication/society-of-the-query-reader-reflections-on-web-search/
PDF: http://networkcultures.org/wpmu/portal/files/2014/04/SotQreader_def_scribd.pdf

About the book: Looking up something online is one of the most common applications of the web. Whether with a laptop or smartphone, we search the web from wherever we are, at any given moment. ‘Googling’ has become so entwined in our daily routines that we rarely question it. However, search engines such as Google or Bing determine what part of the web we get to see, shaping our knowledge and perceptions of the world. But there is a world beyond Google – geographically, culturally, and technologically.

The Society of the Query network was founded in 2009 to delve into the larger societal and cultural consequences that are triggered by search technology. In this Reader, which is published after two conferences held in Amsterdam in 2009 and 2013, twenty authors – new media scholars, historians, computer scientists, and artists – try to answer a number of pressing questions about online search. What are the foundations of web search? What ideologies and assumptions are inscribed in search engine algorithms? What solution can be formulated to deal with Google’s monopoly in the future? Are alternatives to Google even thinkable? What influence does online search have on education practices? How do artists use the abundance of data that search engines provide in their creative work? By bringing researchers together from a variety of relevant disciplines, we aim at opening up new perspectives on the Society of the Query.

Interview mit Gabriella Hauch zur Geschichte der Frauen in Österreich

Die Standard interviewte die an der Uni Wien tätige Historikerin und Gabriele-Possanner-Preisträgerin Gabriella Hauch zur Geschichte der Frauen in Österreich im 19. und 20. Jahrhundert.

Mittwoch, 23. April 2014

Vortrag zur Kulturtechnik der Nummerierung von Homer bis Nelson Mandela, Wien 14.5.2014

In drei Wochen halte ich in Wien folgenden Vortrag, zu dem ich herzlich einlade; zwei Überraschungen vorweg:

1.) Es geht um Nummern!
2.) Es geht so gut wie gar nicht um Hausnummern!

Anton Tantner: Zwischen Anti-Riot-Maßnahme und Klassenkampf: Zur Kulturtechnik der Nummerierung von Homer bis Nelson Mandela

Ort: Universität Wien, Institut für Geschichte, Hörsaal 45 (Stiege VIII), Universitätsring 1, 1010 Wien

Zeit: Mittwoch, 14.5.2014, 18:30 pünktlich

Geschichte am Mittwoch
Moderation: Li Gerhalter

Abstract:
Ganz gleich, ob es sich um den Austropoper Wolfgang Ambros („A Mensch möcht i bleibn und net zur Nummer möcht i werdn.“, 1974) oder die britische Hardrockformation Iron Maiden („I am not a number, I am a free Man“, 1982) handelt, durch die kulturellen Äußerungen des 20. Jahrhunderts zieht sich ein Unbehagen, anstelle eines aus Buchstaben bestehenden Namens mit einer aus Zahlen bestehenden Nummer angerufen zu werden.
Ausgehend von diesem Befund – der angesichts der Gewalterfahrungen des „Jahrhunderts der Extreme“ nur zu verständlich erscheint – möchte ich eine bislang nur wenig beachtete, erst zu entdeckende Forschungslandschaft vorstellen, nämlich die Geschichte einer Kulturtechnik, die einem Objekt oder Subjekt – etwa einer Buchseite, einem Bibelvers, einem Ton, einem Regiment, einem Fiaker, einem Sträfling oder einer Polizistin – eine Zahl vergibt, um Objekt oder Subjekt eindeutig identifizierbar zu machen. Die enge Fokussierung auf ein so umgrenztes Forschungsthema wie die Nummerierung erlaubt es, wild durch die Jahrhunderte zu surfen, wobei der Austausch mit ExpertInnen z. B. aus der Altertumsforschung, Archivkunde, Kunstgeschichte sowie Sprach-, Religions- und Musikwissenschaft nur zu erwünscht ist.

Dienstag, 22. April 2014

Plagiatsverdacht bei C.H. Beck

Vor knapp zehn Jahren passte dem Verlag C.H. Beck ein zu verlegendes Buch eines seiner Autoren politisch nicht in den Kram, woraufhin der Verlag in Person seines Chef-Lektors Detlef Felken keine Mühe scheute, eine ganze Riege von Historikern aufmarschieren zu lassen, die in ihren bestellten Gutachten das gewünschte Ergebnis - die Ablehnung der Publikation bei Beck - herbeischrieben. Pech, dass sie zu diesen Gutachten auf Grundlage einer fehlerhaften Übersetzung kamen, wie der betroffene Autor, der Altertumshistoriker Luciano Canfora in einem eigenen Büchlein - Das Auge des Zeus, Konkret 2006 - minutiös belegte (vgl. die entsprechenden Beiträge im Adresscomptoir).

Nun scheint C.H. Beck ein anders gelagertes Problem zu haben: Laut einem Facebook-Beitrag von Arne Janning - https://www.facebook.com/arne.janning/posts/464584697020127 - (Hinweis via FB-Kommentar von Kathrin Passig) verlegte Beck letztes Jahr ein Buch - Arne Karsten/Olaf B. Rader: Große Seeschlachten: Wendepunkte der Weltgeschichte von Salamis bis Skagerrak -, das "aus Wikipedia-Einträgen zusammenkopiert" sein soll. Die vielgerühmte qualitätssichernde Funktion, die Verlage im Gegensatz z. B. zu Weblogs und ähnlichen Onlinemedien für sich in Anspruch nehmen, scheint also gelinde gesagt nur zweifelhaft zu funktionieren, und Ähnliches gilt auch für das feuilletonistische Rezensionswesen, bezeichnete ein FAZ-Rezensent das Buch doch als "[b]esonders erfreulich" und "in famoser Weise gelungen" (8.1.2014, S. 26). Spannend auch, dass für die Forschungsreisen der Autoren DFG-Gelder flossen; laut Kommentar von Kathrin Passig sind noch in einem weiteren Buch eines der Autoren Plagiate zu finden.

Werner Vogt Im Gespräch

Übermorgen (Do 24.4.2014, 21:00-22:00) sendet Ö1 nicht nur nur einen Beitrag zum Kleinen Ich bin Ich, sondern auch ein Gespräch mit dem Arzt Werner Vogt:

Im Gespräch

"Mein Arztroman - ein Lebensbericht"
Renata Schmidtkunz spricht mit Werner Vogt, Mediziner und Autor

Werner Vogt war und ist ein Kämpfer: für mehr Menschlichkeit und Transparenz in der Medizin, für mehr soziale Gerechtigkeit im politischen System. Der 1938 geborene Tiroler begann sein Berufsleben als Lehrer, änderte dann aber seine Meinung und wurde Arzt. Über 30 Jahre arbeitete er als Chirurg am Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus in Wien. Neben seiner Arbeit engagierte er sich bei Hilfsaktionen in Nicaragua, Temesvár und im Kosovo und war einer der Gründer der Arbeitsgemeinschaft Kritische Medizin in Wien. Als Mitinitiator des Volksbegehrens Sozialstaat Österreich setzte er sich 2002 für die Verankerung der Sozialstaatlichkeit in der österreichischen Verfassung ein. Österreichweit bekannt wurde Vogt durch seine Auseinandersetzung mit dem Arzt Heinrich Gross, der während der NS-Zeit als Stationsarzt im Wiener Krankenhaus Am Spiegelgrund an der Ermordung behinderter Kinder beteiligt war. Nun legte er unter dem Titel "Mein Arztroman" seinen Lebensbericht vor. Renata Schmidtkunz spricht mit dem "Rebellen aus Leidenschaft und Überzeugung".

Donnerstag, 17. April 2014

Lob des Augustin / Fest der Znaimer Gurke

Der Augustin, die erste österreichische Boulevardzeitung, ist wirklich das erfreulichste Printmedium in Österreich, was durch die aktuelle Ausgabe wieder bestätigt wird. Und wie schön, es findet sich drinnen einen Beitrag über die Znojemská okurka, die Znaimer Gurke! Dies gibt mir übrigens - wohl exklusiv für den deutschen Sprachraum - die Gelegenheit, den Termin für das diesjährige Fest der Znaimer Gurke anzukündigen: Das Slavnosti okurek findet nämlich in Znjomo am 1. und 2.8.2014 statt!

Mittwoch, 16. April 2014

Ö1-Feature zu Mira Lobes "Das Kleine Ich bin ich"

In den Ö1-Tonspuren, 24.4.2014, 16:00-16:40:

"Sicherlich gibt es mich!" Mira Lobes "Das kleine Ich bin ich". Feature von Isabelle Engels

"Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren ..." So fängt sie an, die Geschichte von einem kleinen namenlosen Wesen. Zunächst ist es glücklich, so wie es ist. Es freut sich an den grünen Halmen und den Schmetterlingen. Aber dann ...

Von Mira Lobe in Reimform geschrieben und von Susi Weigel illustriert, schildert das Buch die Suche nach der eigenen Identität. Das Phantasiegeschöpf hat Ähnlichkeiten mit verschiedenen anderen Tieren - aber immer sind ein paar Merkmale anders. Nirgends dazuzugehören erlebt das kleine Wesen als große Frustration und lässt es schließlich zweifeln, ob es überhaupt existiert. Doch plötzlich kommt ihm die berührende Erkenntnis: "Sicherlich gibt es mich: Ich bin ich!"

1972 erstmals gedruckt, ist "Das kleine Ich bin ich" im deutschsprachigen Raum ein Bestseller und erschien in vielen anderen Ländern. Es gibt auch eine viersprachige Ausgabe. Das deutsch-kroatisch-serbisch-türkische Buch wird in Österreichs Kindergärten und Volksschulen eingesetzt.

Kinderbücher zum Thema Identität, Einzigartigkeit und Anderssein gibt es inzwischen einige - doch was macht "Das kleine Ich bin ich" so einmalig?

Montag, 14. April 2014

Festsymposium zu 250 Jahre Landesaufnahme in Österreich, 13./14.5.2014

1764, also vor 250 Jahren begann die vom Militär durchgeführte kartographische Landesaufnahme in der Habsburgermonarchie. Aus diesem Anlass findet am 13./14. Mai 2014 im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien ein Festsymposium (PDF) statt.

Sonntag, 13. April 2014

Michael Scharang: Eine Parabel über die Demokratie

Man kann wirklich nicht sagen, dass Michael Scharangs im aktuellen Presse-Spectrum veröffentlichte Parabel über die Demokratie von überbordendem Optimismus gekennzeichnet ist.

Samstag, 12. April 2014

Ausstellung zu Mode während der NS-Herrschaft

Die Jungle World bespricht die Ausstellung Glanz und Grauen. Mode im Dritten Reich, die zur Zeit im LVR-Industriemuseum Euskirchen-Kuchenheim gezeigt wird. Mit dabei sind auch Kleidungsstücke der Edelweißpiraten und Swings:
Neben den Nadeln werden auch Kleidungsstücke gezeigt, die von den Edelweißpiraten getragen wurden, Mitglieder jener regimefeindlichen Großstadtcliquen von Jugendlichen, die vorwiegend aus dem linken Arbeitermilieu stammten und in der Tradition der Bündischen Jugend standen. Mit kurzen Lederhosen, heruntergerollten Kniestrümpfen, Wanderschuhen, bunten Ski- oder Fahrtenhemden und Halstüchern hoben sie sich auch äußerlich deutlich von der Hitler-Jugend ab. Während die hemdsärmeligen Edelweißpiraten eine gewisse Schlampigkeit kultivierten, zelebrierten die zumeist aus dem Bürgertum stammenden jugendlichen Swings eine ganz andere Form des ästhetischen Widerstands: anglophile Eleganz mit Stockschirm und kinnlangem, zurückgekämmtem Haar. Auch hier waren es die Jungen, die sich optisch am deutlichsten positionierten, in der Ausstellung vertreten durch zweireihige Anzüge mit weiten Hosen, Seidenschal und Hut.

Dienstag, 8. April 2014

Betriebsratswahlen an der Uni Wien

Knapp nach Ostern finden an der Uni Wien Betriebsratswahlen statt, ich kandidiere für die Wahlplattform der kritischen Liste: GAKU / PLUM / IG-LektorInnen +
Auf der Homepage http://www.gakuplumig.at ist unser gemeinsames Programm, Erfolge der betriebsrätlichen Arbeit sowie die KandidatInnen-Liste einzusehen und sind weiters unter "Wahlservice" ein Verzeichnis der Wahllokale samt ihrer Öffnungszeiten zu finden. Bei den letzten Wahlen erlangte unsere Liste 16 von 28 Mandaten, diesmal sind 29 Mandate zu vergeben.

Merke: Auch LektorInnen und ProjektmitarbeiterInnen sind wahlberechtigt!

Montag, 7. April 2014

Tagung zum Betteln in Salzburg, 12.-14.5.2014

Spannende Tagung, die das FriedensBüro Salzburg kommenden Mai veranstaltet:

Betteln. Eine Herausforderung.
Infos: http://www.friedensbuero.at/s6vayrb1

Ankündigung:

Betteln als soziales Phänomen polarisiert - im internationalen Kontext genauso wie innerhalb einer Kommune. Die teilweise stark polarisierende öffentliche Diskussion über diese Problematik offenbart die Notwendigkeit, sich tiefer und ganzheitlicher damit auseinander zu setzen.
Diese Tagung spannt einen Bogen über die vielen Ebenen dieses Phänomens. Für die Frage der gesellschaftlichen Herausforderung bedeutet dies die Notwendigkeit einer gemeinsamen und interdisziplinären Auseinandersetzung aller Beteiligter: Von Kaufleuten, SozialarbeiterInnen, PolizistInnen, PolitikerInnen bis zu Personen aus unterschiedlichen NGOs sind deshalb alle herzlich eingeladen, die sich in irgendeiner Form mit dem Thema Betteln konfrontiert sehen. Die Einladung richtet sich auch an jene, die sich aus privater Motivation mit dieser Problematik auseinandersetzen möchten.