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Montag, 19. November 2018

Eric Hobsbawm, Italien und der PCI

Der Jacobin-Blog veröffentlicht einen längeren Beitrag zur politischen Dimension von Eric Hobsbawms Tätigkeit.

Samstag, 17. November 2018

Richard Schuberth über Morgengrauen von Selahattin Demirtaş

Möge der Welt Selahattin Demirtaş noch die 142 Jahre, die ihn Erdogan einsperren lassen will, und mehr erhalten bleiben, und mögen seine Geschichten das von uns verhätschelte Böse überleben als Zeugnis der Menschenliebe, als Zeugnis einer noch immer nicht gleichgeschalteten türkischen Vielfalt der Stimmen und nicht zuletzt als Zeugnis eines beachtlichen Erzähltalents. - Richard Schuberth rezensiert im heutigen Standard-Album einen Erzählband des immer noch inhaftierten HDP-Politikers.

Demirtaş, Selahattin: Morgengrauen. München: Penguin, 2018. Verlags-Info: https://www.randomhouse.de/Buch/Morgengrauen/Selahattin-Demirta/Penguin/e542216.rhd
-

Mittwoch, 14. November 2018

Frühneuzeit-Info 2013 online

Die Ausgabe 2013 der Frühneuzeit-Info ist nun über Anno Open Access zugänglich: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=fnz&datum=2013&page=3&size=45

Montag, 12. November 2018

Ad Macron: Ambros Bierce und Rudolf Burger

Dass Patriotismus derselbe Dreck ist wie Nationalismus und nicht dessen Gegenteil, wie der französische Präsident gestern behauptete, dies formulierte Rudolf Burger bereits 1993, als der Philosoph noch Texte voller intellektueller Brillanz verfasste, folgendermaßen:

Der Patriot ist der Nationalist in ruhigen Zeiten, der Nationalist der Patriot in bewegten.

Und bereits vor noch mehr Jahrzehnten wusste Ambros Bierce Patriot zu definieren als jemand[en], dem die Interessen eines Teils wichtiger sind als die des Ganzen. Der Narr des Politikers und das Werkzeug des Eroberers.

Bierce, Ambrose: Des Teufels Wörterbuch. Zürich: Manesse, 2013, Lemma Patriot.
Burger, Rudolf: Überfälle. Interventionen und Traktate. Wien: Sonderzahl, 1993, S.61.

Happy Birthday, Republik!

Etwas Grummeln sei mit Karl Kraus erlaubt:

Es bleibt wohl die beste von ihren Gaben:
daß wir keine Monarchie mehr haben.


(Karl Kraus, Zum Geburtstag der Republik, Die Fackel, Dezember 1926, S. 6)

#100JahreRepublik #100Republik #Austria100

Donnerstag, 8. November 2018

Augustin-Beitrag über die Alten Schanzen am Bisamberg

Im seit gestern in Wien und Umgebung erhältlichen Augustin (all jenen, die nicht in dieser Region wohnen, empfehle ich wärmstens ein Abo!): Ein Beitrag von mir über die Alten Schanzen am Bisamberg, dem gelobten Land von Bunt-Schwertlilie und Borstendolde, erwerbbar in Print bei den VerkäuferInnen eures Vertrauens!

Dienstag, 6. November 2018

40 Jahre Cilip - Bürgerrechte und Polizei

Die löbliche Zeitschrift Bürgerrechte und Polizei/CILIP feiert ihr 40 Jahr-Jubiläum mit einer Konferenz am 7./8.12.2018 in Berlin, über ihre Homepage stehen etliche Ausgaben Open Access zum Download zur Verfügung.

Samstag, 3. November 2018

#100kpoe

Favoritenstr71_1912_2

Happy Birthday, KPÖ! Vor 100 Jahren wurde in Wien, Favoritenstraße 71 eine der heute ältesten kommunistischen Parteien der Welt gegründet. Da am Nachfolgergebäude keine Hausnummer montiert ist, voilà der Plan von 1912!

Dienstag, 23. Oktober 2018

Ikea löst das Klingelschildproblem

Ikea hat bereits eine Lösung für die von Klingelschildern abgenommenen Namen im Angebot, so eine Türmatte schmückt jeden Eingang!

Tuermatte-Ikea_600

Montag, 22. Oktober 2018

Die Macht der Familie: Das Grab von Michel Foucault in Vendeuvre-du-Poitou

Keine Mühen habe ich gescheut an jenem Samstag nach der Überwachungs-Tagung in Poitiers, habe mangels öffentlicher Verkehrsverbindungen eigens ein Rad ausgeborgt (Foucault fuhr die Strecke zwischen Poitiers und Vendeuvre-du-Poitou öfters mit dem Rad, btw) und dies mit dem TER nach Jaunay-Clan genommen, um dann damit eine halbe Stunde in das einstige Reich der Familie Foucault zu fahren: Der Friedhof liegt auf sandigem Grund, nicht umsonst heißt die vorbeiführende Straße Route des Sablières. Kein Hinweisschild, keine Grabnummern, ich schritt fast alle Grabreihen ab, bis mein Blick auf dem flachen grauen Grabstein fündig wurde; dabei hätte es gereicht, nach dem Haupteingang einfach gerade aus zu gehen, fünf Reihen, dann eine Kreuzung, gerade, von dort die siebente Reihe, rechts, direkt nach der Zypresse, das zweite Grab, das erste das des Vaters.

Wäre doch eine schöne Aufgabenstellung für einen Besinnungsaufsatz: Welche Bedingungen müssen eintreten, dass Foucault diesem Familiengrab entrissen und in das Panthéon überführt wird? Wäre dies wünschenswert? Für wen? Und warum?

Immerhin habe ich nun eine wikipedianische Aufgabe erfüllt und zwei Fotos der Gräber den Commons zugeführt, und auf de.wikipedia sowie auf en.wikipedia und fr.wikipedia.org eingefügt, die deutschsprachige Wikipedia verfügt sogar über einen Eintrag für den Vater, da ließ sich gleich dessen Sterbedatum präzisieren.

Voilà Miniaturversionen der Fotos, mit Links zu WIki Commons:

VendeuvreduPoitou_GrabFoucault_01_400 VendeuvreduPoitou_GrabFoucault_02_Inschriften_400

Erkenntnisse der Hausnummernforschung in der NYT

Deirdre Mask arbeitet an einem Buch zu Adressen, letztes Jahr hat sie mich in Wien besucht und ich konnte sie auf meiner Hausnummerntour durch die Stadt führen und ihre Fragen beantworten. Vor kurzem veröffentlichte sie aus Anlass der gerade in den USA geführten Debatte um die Verweigerung des Wahlrechts aufgrund fehlender Adresse - dies trifft vor allem native Americans - einen Kommentar in der New York Times, und mich freut neben ihren diskutierenswerten Überlegungen selbstredend auch der Umstand, dass damit die LeserInnen der NYT von dem weißen Bologner Hündel erfahren, das 1771 in Wien verloren ging!

Dienstag, 16. Oktober 2018

La dernière instance

Ni au premier, ni au dernier instant, l'heure solitaire de la « dernière instance » ne sonne jamais. [Die einsame Stunde der 'letzten Instanz' schlägt nie, weder im ersten noch im letzten Augenblick.] - Happy 100th Birthday, Louis Althusser!