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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Communication

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Roboter-Ausstellung im Technischen Museum Wien

Ab übermorgen bis zum 14.7.2013 zeigt das Technische Museum Wien die Ausstellung Roboter. Maschine und Mensch?, die auch einen historischen Teil beinhaltet: Die Wegbereiter der Roboter sind vielfältig und reichen teils bis in die Antike zurück. Mechanische Experimente im 16. Jahrhundert, wundersame Automaten wie die „allesschreibende Wundermaschine“ von Friedrich Knaus, aber auch Dampfmaschinen und Fernsprechanlagen ebneten den Weg für neue Entwicklungen.

Samstag, 8. Dezember 2012

Postmeisterporträts in Schloss Ambras

Das Schloss Ambras hat seine Dauerausstellung um Postmeisterporträts der Taxis-Bordogna (frühes 16. bis ausgehendes 18. Jahrhundert) erweitert.

Freitag, 7. Dezember 2012

Franz Joseph Thuns Enzyklopädie

Wird nicht gerade als Schnäppchen bei Ingentaconnect zur Verfügung gestellt:

Cerman, Ivo: ‘Seeing in the Dark’: Franz Joseph Thun and his Encyclopedia, in: Central Europe, 10.2012/2, S. 91-107.
http://dx.doi.org/10.1179/1479096312Z.0000000006

Freitag, 30. November 2012

Vor Google-Band erschienen

vorgoogleIch frohlocke, denn das Papieruniversum ist um ein Buch reicher geworden. Seit heute vormittag halte ich in den Händen:

Brandstetter, Thomas/Hübel, Thomas/Tantner, Anton (Hg.): Vor Google. Eine Mediengeschichte der Suchmaschine im analogen Zeitalter. Bielefeld: Transcript, 2012. 262 S., ISBN 978-3-8376-1875-4, Euro 29,70 (A) [Verlags-Info mit Kurz-Interview, Buchhandel.de, Amazon]

Das Buch in einem Satz:
Das digitale Zeitalter beginnt seine Vorgeschichte zu schreiben: Kammerdiener, Zeitungskomptoire, Kanontafeln, Staatshandbücher, Zettelkästen und Zitationsindizes werden zu den neuen Helden der Historiographie.

Die Verlagsankündigung:
Ein Alltag ohne digitale Suchmaschinen ist heute nur noch schwer vorstellbar. Dabei lassen sich zahlreiche Einrichtungen, Personen und Techniken ausmachen, die lange vor Google und Co. ähnliche Funktionen übernommen haben - Staatshandbücher und Diener etwa, aber auch Bibliothekskataloge, Fragebögen oder Zeitungskomptoire.
Welche strukturellen Ähnlichkeiten gibt es zwischen diesen früheren und den heutigen Suchmaschinen? Welche Utopien knüpften sich an die Suchmaschinen des analogen Zeitalters? Welche Formen von Kontrolle ermöglichten sie? Das Buch widmet sich diesen und weiteren Fragen und liefert damit nicht nur neue Erkenntnisse über die Medien der Vergangenheit, sondern vertieft auch die Analysen der gegenwärtigen medialen Lage.


Das Inhaltsverzeichnis:

Einleitung (PDF)
Thomas Brandstetter, Thomas Hübel, Anton Tantner

Ordnung ist das halbe Leben. Zur Ökonomie von Benamung und Suche
Stefan Rieger

»Wende sie um und um, denn alles ist in ihr.« Über das Suchen in heiligen Texten
Daniel Weidner

Fragen ohne Antworten. Die Suche nach lokalen Informationen in der frühen Aufklärung
Alix Cooper

Herrschaftsordnung, Datenordnung, Suchoptionen. Recherchemöglichkeiten in Staatskalendern und Staatshandbüchern des 18. Jahrhunderts
Volker Bauer

Das Zeitungskomptoir als Informationsdrehscheibe. Michael Hermann Ambros und seine Grazer Anzeigenblätter
Andreas Golob

Ask Jeeves. Der Diener als Informationszentrale
Markus Krajewski

Suchen und Finden. Notizführung und Grammatik bei Theodor Nöldeke
Henning Trüper

Vannevar Bush und die Technikutopie Memex. Visionen einer effizienten Speicherung und Verfügbarmachung von Information
Martin Schreiber

Zentralität und Sichtbarkeit. Mathematik als Hierarchisierungsinstrument am Beispiel der frühen Bibliometrie
Bernhard Rieder

Einen Preis für Gendergerechtigkeit werden wir bei genau einer im Band vertretenen Autorin dafür leider nicht bekommen, aber wir können für uns anführen, dass wir uns um manche Autorinnen persönlich bemüht haben, diese dann aber doch abgesprungen sind.

Digital verfügbar ist die Leseprobe (PDF) mit Inhaltsverzeichnis und Vorwort, vielleicht wird ja die Zukunft zeigen, welche weiteren elektronischen Versionen Transcript noch anbieten wird.

Mittwoch, 28. November 2012

Leichenbeförderung per Rohrpost

Was es nicht alles gibt; eine Durchsicht der Neuzugänge der Bibliothek des Österreichischen Staatsarchivs lässt mich auf folgende (anscheinend nur in Papierform vorliegende) Dissertation stoßen:

Florian Bettel: Eroberung des Untergrunds: Das Projekt der pneumatischen Leichenbeförderung zum Wiener Zentralfriedhof von 1874. Wien: Dissertation an der Universität für Angewandte Kunst, 2010.

Abstract:

1874 erscheint die Publikation "Begräbnisshalle mit pneumatischer Förderung" in Wien. Auf fünfzehn Seiten stellen die Autoren, der Ingenieur Franz Felbinger und der Architekt Josef Hudetz, das Konzept einer Rohrpost für Leichen vor, die den neu eröffneten, peripher gelegenen Zentralfriedhof schnell und störungsfrei an die Stadt anbinden soll. Um sich von anderen, vergleichbaren Projekten abzusetzen, übernimmt die "Begräbnisshalle" mehr Funktionen als den bloßen Leichentransport. Sie soll einen "Umschwung im Systeme der Leichenbestattung" mit sich bringen. Auch 140 Jahre nach der Präsentation der "Begräbnisshalle" ist der Vorschlag, Leichen durch Luftdruck zum Zentralfriedhof zu befördern, nicht gänzlich vergessen, sondern hat sich - wie viele andere technische Utopien - in das kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. Die vorliegende Arbeit ist eine technikgeschichtliche Untersuchung der Genese und Kontexte des 1874 von Felbinger und Hudetz vorgelegten Entwurfs.
Permalink zum Katalogeintrag: http://permalink.obvsg.at/AC07810997

Die Publikation, auf die sich Bettel bezieht, ist:

Hudetz, Joseph/Felbinger, Franz Ritter von: Begräbnishalle mit pneumatischer Förderung für den Central-Friedhof der Stadt Wien. Wien: Zamarski, 1874
http://data.onb.ac.at/rec/LZ01297937

Montag, 26. November 2012

Sonderzahl und die analoge Ignoranz

Ein schockierendes Beispiel analoger Ignoranz kam mir gestern beim Besuch der Buch Wien unter: Der ansonsten durchaus empfehlenswerte Verlag Sonderzahl lanciert eine Initiative Stop e-books und brüstet sich damit, seine Bücher nur auf Papier anzubieten. Stellt sich die Frage, warum dieser Verlag überhaupt eine Web-Präsenz hat? Nun, dümmer geht's nimmer.

Dienstag, 20. November 2012

Ö1-Sendung zur Buchwissenschaft

Übermorgen in den Ö1-Dimensionen (Do 22.11.2012, 19:05-19:30):

Gedruckt und gebunden. Einblicke in die Buchwissenschaft.
Gestaltung: Nicole Dietrich

Bücher lesen bedeutet Gedanken lesen. Seit bald 500 Jahren werden Gedanken (von Toten), Rezepte und Handlungsanweisungen gefasst und sind für mehr als eine Handvoll Schriftgelehrter zugänglich. Doch es mutet anachronistisch an, im Zeitalter des e-publishing und der e-books das Analogmedium Buch - gedruckte Schrift auf gebundenem Papier - zu erforschen.
Welche Fragen treiben die Buchwissenschafter/innen der Gegenwart an? Das Schreiben, Verlegen, Handeln und Vermarkten von Büchern gestaltet seit Gutenberg das geistige Fundament von Gesellschaften, ähnlich wie heute die "Krake" der sozialen Netzwerke Kommunikation und Identität revolutioniert. Der älteste Lehrstuhl für Buchwissenschaft im deutschsprachigen Raum hat sich vor 65 Jahren in Mainz etabliert. Hier wird die Zeitachse in beide Richtungen gespannt: in die Vergangenheit und die Zukunft.

Sonntag, 18. November 2012

Neuerscheinung zu Paul Otlet

Hartmann, Frank (Hg.): Vom Buch zur Datenbank. Paul Otlets Utopie der Wissensvisualisierung. Berlin: Avinus, 2012. 206 Seiten, ISBN 978-3-86938-025-4, 32 € [Verlags-Info]

Ankündigung:
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet das Dokumentationswesen in eine Krise: wie lässt sich das kulturelle Wissen nachhaltiger organisieren?
Paul Otlet (1868–1944), ein belgischer Industriellenerbe und studierter Rechtsanwalt, entwickelte zusammen mit Henri La Fontaine ab 1895 ein Ordnungs- und Klassifikationssystem, das das millionenfach publizierte „Weltwissen“ dokumentieren sollte. Otlets Anspruch war die Schaffung eines „Instrument d’ubiquité“, das zur „Hyper-Intelligence“ führen sollte. Jahrzehnte vor Web und Wikis weisen diese Ideen auf eine globale Vernetzung des Wissens hin.
Der vorliegende Titel erinnert an den Pionier Paul Otlet mit einer ausführlichen Einleitung von Frank Hartmann (Bauhaus-Universität Weimar), Beiträgen von W. Boyd Rayward (University of Illinois), Charles van den Heuvel (Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften) und Wouter Van Acker (Universität Gent).


[via Hapke-Weblog]

Brüssel kennt übrigens eine Rue Otlet:
Bruessel_RueOtlet

Freitag, 16. November 2012

Ö1: Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren

Kommende Woche (Di, 20.11.2012, 19:05-19:30) beschäftigen sich die Ö1-Dimensionen mit den Vorfahren der Suchmaschinen; ein paar der Wortspenden stammen von mir:

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Ö1 Medien-Schwerpunkt
Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren. Informationsfilter vor dem Computerzeitalter. Gestaltung: Marlene Nowotny

Ein Alltag ohne Informationen aus dem Internet ist heute fast unvorstellbar. Digitale Suchmaschinen helfen uns, die Inhalte aus dem Netz zu durchforsten. Doch wer waren die "Vorläufer" dieser hochkomplexen Computerprogramme, die uns heute auf Knopfdruck Suchergebnisse zur Verfügung stellen? Die Geschichtswissenschaft macht sich nun daran, die zahlreichen Einrichtungen, Personen und Techniken zu untersuchen, die vor Google und Co. diese Funktionen übernommen haben: etwas Staatshandbücher, Bibliothekskataloge oder Zeitungskomptoire.

Welche strukturellen Ähnlichkeiten gibt es zwischen den Suchmaschinen der Vergangenheit und der Gegenwart? Welche utopischen Vorstellungen haben sich an Suchmaschinen vor dem Computerzeitalter geknüpft? Und wie neutral waren analoge Suchmaschinen und welche Wertvorstellungen beeinflussen die digitalen Informationsfilter heute?

Mittwoch, 14. November 2012

Interview mit Lothar Müller zur Epoche des Papiers

Kommende Woche (Montag, 19.11.2012, 18 Uhr) hält Lothar Müller am IFK einen Vortrag zu Das Blatt und das Netz. Überlegungen zu einer Medientheorie des Papiers; heute veröffentlicht der Standard ein Interview mit ihm zum Thema sowie eine Besprechung seines Buchs.

Müller, Lothar: Weiße Magie. Die Epoche des Papiers. München: Hanser, 2012.