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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Mittwoch, 8. September 2010

Hausnummerierung in Füssen

Die Stadt Füssen stellt auf ihrer Homepage Informationen über die dortige Hausnummerierung zur Verfügung:

Nach dem Vorbild Frankreichs erfolgte 1784 eine fortlaufende Häusernummerierung. Angefangen mit dem Rathaus, das die Nummer 1 erhielt und dem Kloster St. Mang mit der Nummer 2 wurde die Nummernfolge in der Rittergasse fortgesetzt, dann in der Hinteren Gasse, in der westlichen Seite der Reichenstraße, in der Schrannengasse usw. In dieser Art erhielten 259 Gebäude ihre Hausnummer.
Mit der Entstehung weiterer Wohngebäude zeigten sich die Nachteile dieses Systems. Der Uneingeweihte konnte anhand der Hausnummer nicht mehr nachvollziehen, wo das Gebäude stand.
(...)
Mit einer ortspolizeilichen Vorschrift, die am 8. April 1909 im Füssener Blatt erschien, führte der Stadtrat eine sinnvollere Hausnummerierung ein. Sie galt jeweils nur für eine Straße. Das Hausnummernschild musste die Größe von mindestens 17x12 cm haben und aus Eisenblech mit Emailüberzug bestehen. Auf blauem Grund mit weißer Farbe standen Straßenname und Hausnummer, wie wir es heute noch kennen.


Zumindest eine der alte Hausnummern hat sich erhalten:

Eine der alten Hausnummern befindet sich heute noch an dem Haus Bahnhofstraße 6, und zwar an der Mauer zur Augustenstraße. Es ist die Nummer 446. Dieses Haus wurde 1908 von Rudolf Leinweber gebaut und 1909 an den Bankier Anton Alletag verkauft. Das Haus mit der Nummer 445 stand in der Theresienstraße, das Haus Nummer 448 dagegen schon wieder in der Ludwigstraße, der heutigen Von-Freyberg-Straße.

Dienstag, 7. September 2010

Standardisierung der Maße und Gewichte/Weißer Kittel

Im H-SOZ-U-KULT-Bericht über das Erste technikhistorische Forum für Doktorand/innen und Habilitand/innen der Gesellschaft für Technikgeschichte sind mir gleich die zwei zuerst vorgestellten Projekte besonders aufgefallen:

PETER KRAMPER (Freiburg) geht in seinem Habilitationsprojekt „‚The Battle of the Standards’. Messen, Zählen und Wiegen in Westeuropa 1750-1914“ der Frage nach, ob der Prozess der Standardisierung ein paradigmatisches Problem der Entstehung moderner Gesellschaften sei. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Maße und Gewichte Kristallisationspunkte des Übergangs von traditionellen Agrar- zu modernen Industriegesellschaften darstellten, als soziale Komponenten fungierten und integraler Bestandteil von wirtschaftlichen und sozialen Austauschbeziehungen waren. In der Diskussion wurde deutlich, dass die transnationalen Verflechtungen und ihr Einfluss auf die Standardisierung von Maßen und die internationale Organisation weiterer Forschung bedürfen. Soziale Konnotationen in Verbindung mit einem wissenschaftshistorisch angeregten Forschungsgegenstand zeigten sich auch in dem Promotionsprojekt von ZUZANNA PAPIERZ (Dortmund) „Der weiße Kittel. Repräsentationskultur in der Wissenschaft“. Am Beispiel des Kittels, seiner Verwendung, sich wandelnder Ausgestaltung und Bedeutung will sie diesen als epistemischen Zwischenraum, in dem sich der Prozess der Wissensproduktion zeigt, durch die Methode der qualitativen Dingbefragung untersuchen. In der Diskussion wurde auf die nicht zu vernachlässigende Bedeutung der Patienten, die ebenfalls eine wichtige Rolle in der Symboletablierung spielten und entscheidend durch ihre Wahrnehmungen zu selbiger beitrugen, verwiesen.

Montag, 6. September 2010

Interview für DRadio Wissen

Für DRadio Wissen habe ich heute morgen ein kurzes Interview zur Hausnummerierung gegeben, das schon zum Download bereit steht.

Samstag, 4. September 2010

Olomouc-Lazce 40

OlomoucLazce_40

Olomouc, U sportovní haly 4

Freitag, 3. September 2010

In den Kellern der Uni Wien

Die Universitätszeitung berichtet über die Gänge und Belüftungsschächte, die sich unter dem Hauptgebäude der Uni Wien verbergen.

Donnerstag, 2. September 2010

Ö1-Radiokolleg: Alles, was Staub ist

Nach Hartmut Bitomskys Dokumentarfilm (vgl.) widmet sich nun das Ö1-Radiokolleg dem Thema Staub (6.-9.9.2010, jeweils 9:30-9:45):

Niemand kommt an ihm vorüber, es beginnt schon vor dem ersten Atemzug und hört auch nach dem letzten Atemzug nicht auf. Staub ist ein über das Leben hinaus ständiger Begleiter. Meist ist er lästig, man hustet ihn raus, saugt ihn weg, kehrt ihn zusammen, doch wirklich los wird man ihn nie. Und das hat auch seinen Grund: schließlich ist unser Universum überhaupt erst dank des Urknalls entstanden. Also hat der so ungeliebte Staub eine Kehrseite. Nämlich die, dass es ohne ihn gar nicht geht. Weder würden Blüten bestäubt, noch Speisen gewürzt, noch medizinische Pulver hergestellt und die Technik hätte einen wesentlichen Werkstoff weniger.

Unzählige wissenschaftliche Spezialgebiete beschäftigen sich mit den kleinen Partikelchen, die nicht nur in der Atmosphäre auftreten, sondern sogar im flüssigen Zustand zu finden sind. So paradox es klingen mag, selbst in Reinigungsmitteln sind sie unabkömmlich.

Den Staub einmal in seine Bestandteile zu zerlegen, seine neuesten umweltgefährdenden Quellen aufzuspüren, aber auch seine hoch wertvolle Seite zu beleuchten, ist Thema der Sendereihe von Ilse Huber.

Mittwoch, 1. September 2010

Uwe Jochums Bibliotheksgeschichte

In der NZZ heute wohlwollend rezensiert:

Jochum, Uwe: Geschichte der abendländischen Bibliotheken. Darmstadt: Primus-Verlag, 2010.

Dienstag, 31. August 2010

Symposion des Projekts "Franziszeischer Kataster", Wien 6.-7.9.2010

Das an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelte Projekt Franziszeischer Kataster veranstaltet nächste Woche ein Symposion zum Thema Der Franziszeische Grundsteuerkataster (1817-1865) als Forschungsproblem. Das Programm wurde über die Habsburg-List ausgesendet, die PDF-Version befindet sich auf der Projekthomepage.

Montag, 30. August 2010

Sibiu 119

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Sibiu_119_PiataMare4-5_2

Sibiu, Piaţa Mare 4-5: Das Brukenthalmuseum

Mittwoch, 4. August 2010

Raúl Necochea López: The Peruvian Census of 1940

In den Berichten zur Wissenschaftsgeschichte (33.2010, Seitenzahl noch nicht fix) hat Raúl Necochea López einen Aufsatz zur peruanischen Volkszählung von 1940 veröffentlicht; die deutsche Version des Abstracts lautet wie folgt:

Demografisches Wissen und Nation-Building: Der peruanische Zensus von 1940. Die Demografen, die 1940 die peruanische Volkszählung organisierten, stellten die zunehmende ethnische Heterogenität Perus als Zeichen aufbrechender kultureller Grenzen und als Symbol einer tragfähigen peruanischen Identität dar. Diese besondere demografische Dynamik war ihrer Ansicht nach ein Motor der nationalen Entwicklung. Dieser Aufsatz analysiert die verschiedenen Formen, in denen Demografen kulturelle Heterogenität als einen potentiellen Vorteil des Landes konstruierten. Hierdurch wird deutlich, wie akademisches Wissen über ethnische Hybridität mit den nationalistischen Projekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbunden war. Er analysiert weiterhin den Einfluss, den die ideologischen Sympathien der peruanischen Demografen für den Sozialismus auf ihre wissenschaftliche Arbeit hatte.

López, Raúl Necochea: Demographic Knowledge and Nation-Building: The Peruvian Census of 1940, in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, 33.2010, http://dx.doi.org/10.1002/bewi.201001471