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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 6. April 2008

Anzeigen aus dem Budapester Kundschaftsblatt

Was ich übrigens an den von Arpád Tóth veröffentlichten Anzeigen des Budapester Kundschaftsblatt aus dem Jahr 1812 - genauer Titel: Vereinigte Ofner und Pesther Frag-Kundschafts-Anzeig- und Auctions-Blätter für das Jahr 1812 - für spannend halte:

In recht vielen von ihnen wird auf das Kundschaftsamt als Stelle für weitere Informationen verwiesen: Ein Mann von besten Jahren, welcher Schulen absolvirt hat, und 4 Sprachen kann, und selbe auch schreibt, wünschet bey einer Herrschaft-, als auch Haus-Inspektor oder Kastner zu unterkommen, wenn auch in einer Kanzley; seine Attestate empfehlen ihn; selber im Kundschaftsamte zu erfragen. (*)

Selbst Weine, Kölnisch Wasser und Möbel werden hier verkauft:
Im Pester Kundschaftsamte ist guter Tokayer in Bouteillen zu verkaufen, nämlich die Bouteille pr. 6 fl. 30. kr. B.Z. auch Weichselwein, die Bouteille pr. 4 fl. 30 kr. B.Z. (*)

Das wegen seinen sehr ersprieslichen Wirkungen, und Tugenden berühmte und ächte Eau admirable, oder sogenannte kölnische Wasser, verfertigt von M.C. Farina in Köln am Rhein, ist im Pest im Kundschaftsamte zu bekommen.
Man kann dieses Wasser, welches ein aus den kostbarsten und auserlesensten Arzneykräutern gemachter fliegender Geist ist, mit allen Recht das wunderbare heissen, und ihm nicht genug Lobsprüche beylegen, welche er verdient; als ein geprüftes Mittel gegen Schlag- und Sichtflüsse, Zittern Verstopfungen der Leber, der Milz u.d.g. gegen Gelbsucht, Katharren, Ohnmachten, Kolik, Seitenstechen, Brustkrankheiten, Zahnschmerzen, Stein und Griess, und mehrere sowohl innerlichen als äusserlichen Gebrechen wird es nie ohne erwünschten Erfolg angewendet; zum innerlichen Gebrauch nimmt man nach Beschaffenheit des Zustandes ein- oder mehrmahl die Woche 50 bis 60 Tropfen mit Wein, Brunnenwasser, warmer Brühe, oder andern flüssigen Sachen, mit der Vorsorge jedoch, dass man es nicht zu warm einnehme, weil eine allzustarke Hitze die lebhaftesten Theile davon verfliegen macht. Das Weitere kann man aus dem hizugefügten Gebrauchzettel ersehen.
(*)

Im Kundschaftsamte sind verschiedene schön verfertigte Möbel, als: Soffa's, Sesseln, Kanapee's, Divans, von mancherley Holz und Überzug, wie auch Tische, Kästen, Bettstätten, Schreibtische, Sekretärs, Bilder, Stockuhren und mehr ander Effekten täglich um einen sehr billigen Preis zu bekommen. (*)

Samstag, 5. April 2008

Jérôme Segal als Geistesblitz

Diese Woche Geistesblitz im Standard: Jérôme Segal, auf dessen Homepage das Adresscomptoir bereits hingewiesen hat.

Freitag, 4. April 2008

Homepage von Árpád Tóth

Árpád Tóth unterrichtet an der Universität Miskolc; seine Homepage mag zwar graphisch eher unterkühlt sein, dafür enthält sie aber Abschriften von Anzeigen aus diversen Anfang des 19. Jahrhunderts in Ungarn erschienenen, teils auch deutschsprachigen Zeitungen, u.a. aus den Vereinigte Ofner und Pesther Frag-Kundschafts-Anzeig- und Auctions-Blätter für das Jahr 1812 - über die Suche nach Kundschaftsamt bin ich ja überhaupt darauf gestoßen.

Donnerstag, 3. April 2008

Porträt von Hermann Weber

Der Kommunismusforscher Hermann Weber wird dieses Jahr 80, das ND porträtiert ihn.

Mittwoch, 2. April 2008

Ausstellung Kartoffelwelten

Sehr schön, anlässlich des Internationalen Jahrs der Kartoffel gibt es im Botanischen Museum Berlin die Ausstellung Kartoffelwelt. Karriere einer Knolle. (PDF)

Dienstag, 1. April 2008

Von der Wut auf die Hufeisennummerierung

Nein, beliebt ist sie nicht, die so genannte Hufeisennummerierung, die es in manchen deutschen Städten noch gibt; User arcus randaliert im Leo Forum und spricht von einer empörende[n] Unsitte. Auch sonst ist der Thread lesenswert.

Montag, 31. März 2008

Die Dacia-Revolution

Wieder einmal beginnt eine Revolution mit einem (Pfanni-)Auflauf, diesmal sind die WerberInnen bei Dacia dran, die in ihrem Werbespot Fidel Castro, Mao, Lenin, Ghandi, Ho Tschi Minh, Rosa Luxemburg, Martin Luther King, Che Guevara und Marx auftreten lassen. [via Linkslog/On the left side, vgl. auch So geht Revolution]

Sonntag, 30. März 2008

Barock in Böhmen - Dauerausstellung im Palais Schwarzenberg

Im Palais Schwarzenberg auf der Prager Burg hat nun die neue Dauerausstellung der Nationalgalerie zum Thema Barock in Böhmen eröffnet, wie Radio Prag berichtet.

Samstag, 29. März 2008

Menschenfleischpasteten

Kleiner Nachtrag zu Sweeney Todd (nettes Filmchen, wenn nur, ach wenn nur der Singsang nicht wär'): Die Geschichte von den Menschenfleischpasteten, deren Rohmaterial ein mordender Barbier liefert, gibt es ja schon lange; auf eine Version davon bin ich im Zuge des Romantik in Wien-Projekts gestoßen, in einer Zeitschrift namens Der Sammler (Nr.41, 4.4.1812, S.170) (hier übrigens das von Christian Aspalter und mir erstellte Exzerpt zu ein paar dieser Zeitschriften-Jahrgänge):

Die Menschenfleischpasteten
Im vierzehnten Jahrhundert lebte zu Paris ein Barbier, der denjenigen, die sich bey ihm barbieren ließen, den Hals abschnitt, und ihren Körper seinem Nachbar, einem Pastetenbäcker, gab, der Pasteten davon buck, welche reissend schnell abgingen. Der Abgang war unglaublich, und er wurde der berühmteste Pastetenbäcker; alle Herren und Damen bestellten sich Pasteten bey ihm, und aßen sie mit dem größten Appetit. Endlich wurde die Sache entdeckt; der Barbier und der Pastetenbäcker wurden hingerichtet, ihre Häuser geschleift, und auf ihrer Stelle eine Schandsäule errichtet.


Die besagte Story ließe sich übrigens auch dazu benutzen, die Möglichkeiten und Grenzen von Googlen darzustellen: Laut einem BBC-Bericht soll die Geschichte von keinem anderen als Polizeiminister Joseph Fouché in einem 1799 bis 1815 geschriebenen Buch namens Archives of the Police kolportiert worden sein. Blöd nur, dass sich so ein Buch nicht wirklich nachweisen lässt. Vielleicht hilft ja auch dies ein bisschen weiter.

Freitag, 28. März 2008

Tagung zu Jacques Rancière und die Geschichtlichkeit des Films, Wien 10.-12.4.2008

In zwei Wochen findet in Wien die Tagung Das Streit-Bild. Jacques Rancière und die Geschichtlichkeit des Films statt, organisiert vom Ludwig Boltzmann-Institut für Geschichte und Gesellschaft und Instituts für Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum. [Programm]