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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 25. November 2007

Aby Warburg: Ausstellung des rekonstruierten Mnemosyne-Bilderatlas in der Albertina

Standard und Presse weisen auf eine nur kurz gezeigte Ausstellung in der Wiener Albertina hin, die den von Gerhard Fischer (ex-Daedalus) rekonstruiertern Bilderatlas Mnemosyne von Aby Warburg zum Thema hat.

Samstag, 24. November 2007

Prag, Hradčany 2

Auf sie wollen wir doch nicht vergessen: Die Nummer zwei des Prager Burgviertels, in der Jiřská 1:

PragHradcany_002

Freitag, 23. November 2007

Prags Numero 1

PragHradcany_001

Voila: Das Matthiastor der Prager Burg; im rechten Bogenzwickel befindet sich schemenhaft die Nummer 1, gemalt in roter Farbe:

PragHradcany_001_Matthiastor-Detail

Update Juni 2009: Die Nummer wurde neu gemalt, siehe hier.

Donnerstag, 22. November 2007

Klaus Ratschiller zum Wuchern einer minderen Form der Literaturkritik

Donnerstag, 29.11.2007 beginnt im Wiener Literarischen Quartier Alte Schmiede ein Symposium zur Literaturkritik; spannend zu werden verspricht gleich an diesem ersten Abend (ab 18 Uhr) ein Podiumsdiskussionsbeitrag von Klaus Ratschiller mit dem Titel Die Empfehlung. Vom Wuchern einer minderen Form der Literaturkritik, worin es wohl auch um Hinweise auf Bücher in Weblogs, Amazon-Rezensionen und ähnliches gehen wird. Mit am Podium sitzt auch die Falter-Ulknudel Klaus Nüchtern, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen.

Mittwoch, 21. November 2007

Jazz, Rock und Widerständigkeit

H-SOZ-U-KULT verweist auf das an der FU Berlin angesiedelte Projekt Jazz im „Ostblock“ – Widerständigkeit durch Kulturtransfer, in dessen Rahmen ein Teilprojekt übrigens auch den Einsatz von Jazz durch die US-Propaganda untersucht (vgl. hier); eine ähnliche Stoßrichtung hat ein auf der Habsburg-Liste verschickter Call for Papers zu Rocking the Bloc: Rock Music and Youth Identities in the Soviet Union and Eastern Europe. Den Projekten sei übrigens ein blockübergreifender Vergleich angeraten, denn ganz so repressionsfrei ging's im ach so freien Westen nun auch nicht zu: So ließ z.B. noch 1962 der Vorarlberger Landeshauptmann schlicht den Twist verbieten.

Peter, Klaus: Jazz in Vorarlberg. Studie zur Kultur- und Gesellschaftsgeschichte Vorarlbergs. Wien: Diplomarbeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, 1998, S.17f. [Online als Doc-Datei.]

Dietmar Dath - Waffenwetter 2

Nun ist also die NZZ mit ihrer Rezension dran, und Paul Jandl ist fürwahr voll des überschwänglichen Lobs: Dath ist einer der raffiniertesten Vertreter der neuen deutschen Literatur, [s]eine bisherigen Bücher sind klug bis hin zur Manieriertheit, und auch «Waffenwetter» teilt diese Zusammenballung aus Künstlichkeit und Können. Selbst Daths konsequente Kleinschreibung hindert Jandl nicht daran, den Roman schlicht als brillant zu bezeichnen.

Dath, Dietmar: Waffenwetter. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.

Dienstag, 20. November 2007

Günter Brus und die dann doch gemalte Hausnummer

Mein erster Auftrag, ein Kunstwerk gegen Honorar zu schaffen, kam von einem Landwirt. Ich sollte sein Gehöft naturgetreu auf den Malblock bannen. Leide erging ich mich dabei in der Manier der Impressionisten, und der Bauer rief aus: ‚Da erkannt man ja keinen einzigen Ziegel, dabei habe ich das Dach komplett neu decken lassen!’ Ich zitterte um mein Honorar und versuchte dann, jeden einzelnen Biberschwanz in das hingetuschte Rostrot einzubringen.
Als ich diesen mühseligen Akt vollzogen hatte, meinte der Bauer: ‚Aber der Kirschbaum hat überhaupt keine Blätter!’ Ich brachte Blatt um Blatt dann in das hingetuschte Laubgrün ein, meinem Honorar entgegenzitternd. ‚Aber die Hausnummer kann ja keiner lesen, die Nummer 16!’ sagte der Bauer. Ich tüftelte diese Nummer in das hingetuschte Schild, und er händigte mir einige Himbeerbrausepulverbriefchen aus und eine Extrawurstsemmel.
Heute bekommt der Zöllner Rousseau pro Dachziegel, Kirschbaumblatt und Hausnummer wohl an die tausend Francs. So gesehen aber müßte Mark Rothko pro Bild leer ausgehen.


Brus, Günter: Die gute alte Zeit. Salzburg/Wien: Jung und Jung, 2002, S. 131.

Montag, 19. November 2007

Wallenstein und Black Panthers

Zwei durchaus unterschiedliche Ausstellungen: Während hier in Prag soeben und durchaus passend in der Wallenstein-Reitschule situiert die Ausstellung Albrecht von Wallenstein und seine Zeit eröffnet hat (vgl. auch Radio Prag), zeigt das Museum of Contemporary Art (Los Angeles) Plakatkunst der Black Panthers, verfertigt von deren minister of culture Emory Douglas [via SpOn].

Sonntag, 18. November 2007

Marcus Hammerschmitt zu Pynchon

Nun hat Marcus Hammerschmitt den Riesenwälzer Against the Day von Thomas Pynchon fertiggelesen und veröffentlicht seine Leseeindrücke auf Telepolis.

Samstag, 17. November 2007

Hausnummern in Bern

Das Hausnummern-Büchlein erreicht nun die Schweiz, in der Berner Zeitung veröffentlichte Oliver Hochadel einen Beitrag darüber. Erfreulicherweise wird dieser ergänzt durch einen Artikel zur Hausnummerierung in Bern:

Als am 5.März 1798, nach dem Sieg über die Berner am Grauholz, 20000 französische Soldaten in Bern einmarschierten, hatten sie ein Problem: Sie fanden in den Altstadtgassen die Häuser nicht, in denen sie Quartier beziehen sollten. (...)
Der französische General Schauenburg verfügte deshalb, Berns Häuser nach französischem Muster zu nummerieren. Drei Tage hatte der Berner Maler Niklaus Dywi Zeit, an jedem Altstadthaus eine Nummer anzupinseln und die Gassen auch auf Französisch anzuschreiben. Dywi begann in der Unterstadt, nummerierte sich auf der einen Gassenseite hoch, auf der anderen wieder runter, zählte in der nächsten Gasse weiter und arbeitete sich so in einer Schlangenlinie durch die Stadt. Über 1000 Nummern hatte er vergeben, als er im Mattequartier die Arbeit abschloss.
Im April 1798 erliess das Quartieramt der Stadt eine Verordnung, die die bürokratische Kontrollabsicht hinter der Nummerierung sichtbar machte: In einem Verzeichnis wurden der Hausnummer die aktuellen Hausbewohner zugeordnet.
Das System mit der endlosen Zahlenreihe bewährte sich in der Praxis kaum, Klagen häuften sich. Schon im Mai 1798 erteilte General Schauenburg dem Kunstmaler Franz Niklaus König einen zweiten Nummerierungsauftrag. Schauenburg unterteilte die Stadt auf Grund einer Feuerwehrordnung in Quartiere, denen er Farben zuordnete. Die Matte war schwarz, die untere Altstadt bis zur Kreuzgasse weiss, bis zum Zytglogge grün, bis zum Käfigturm gelb und bis zum Bollwerk rot. Noch heute tragen die Strassenschilder in der Altstadt diese Farben. Maler König begann in jedem dieser Quartiere mit der Nummerierung wieder bei eins. Berns Häuser hatten nun schon zwei Nummern, eine alte und eine neue.


Die straßenweise Nummerierung wurde 1882 eingeführt.
Die zitierten Informationen stammen aus dem Stadtarchiv Bern, sowie folgendem Buch:

Weber, Berchtold: Strassen und ihre Namen am Beispiel der Stadt Bern. Bern: Stämpfli Verlag, 1990.

Freitag, 16. November 2007

Wolkersdorf 1938

Im niederösterreichischen Wolkersdorf hat sich eine Projektgruppe unter Beratung von Stefan Eminger auf die Spuren der Geschichte der jüdischen Bevölkerung begeben; Ergebnis sind eine noch bis 30. November gezeigte Ausstellung im öffentlichen Raum, die Homepage Wolkersdorf 1938 und eine Broschüre.