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Vielen Dank!
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adresscomptoir - 2015/06/24 11:36
Herzlichen Glückwunsch!...
Herzlichen Glückwunsch! Auf die nächsten...
goncourt (Gast) - 2015/06/24 11:28
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gebattmer - 2015/02/15 19:19

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Zuletzt aktualisiert: 2015/09/02 08:28

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Politik

Samstag, 20. Juni 2015

ND-Interview mit Miguel Urbán über Podemos

Wir sind zutiefst pro-europäisch. Europa ist Teil des Problems, aber auch die Lösung. Wir brauchen ein Europa, wie es die Partisanen der 1940er Jahren vor Augen hatten: ein antifaschistisches, linkes Europa der Menschen und Völker. Das wird nur gehen, wenn wir die neoliberalen Fundamente der EU zerschlagen, und dafür wiederum müssen wir die Kräfteverhältnisse in den einzelnen Ländern ändern. - Der spanische EU-Abgeordnete Miguel Urbán im ND-Interview mit Raul Zelik über Podemos.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Erinnerungen an Harry Rowohlt von Klaus Bittermann

Vor Welterklärungen anderer verwahrte er sich, denn eine zusätzliche brauchte er nicht. "Ich bin Kommunist: da ist die mit eingebaut." (...) [A]ls er mal gefragt wurde, ob er die Grünen im Wahlkampf 2005 unterstützen würde (...) schrieb [er] knapp und lakonisch zurück: "Lieber hänge ich tot über einem Zaun im Kosovo, als dass ich auch nur eine Sekunde lang die Grünen unterstütze."

(Tagesspiegel: Teil 1; Teil 2)

Donnerstag, 21. Mai 2015

Sahra Wagenknecht im Interview: Wann kommt der Kommunismus? Über linke Utopien

Fragt sich selbstredend, was schlimmer ist: Für eine Fotostrecke in der Zeitschrift Gala als Frida Kahlo zu posieren oder von Richard David Precht im Fernsehen interviewt zu werden? Wie auch immer, die bereits im April vom ZDF (Mediathek) ausgestrahlte Sendung wird kommenden Samstag (23.5.2015, 22:45-23:25) auf 3Sat wiederholt, ein ideales Kontrastprogramm zum ESC also!

Wann kommt der Kommunismus?
Über linke Utopien

Richard David Precht diskutiert mit Sahra Wagenknecht von der Partei DIE LINKE, ob der Kommunismus im Zeitalter der digitalen Revolution wieder im Kommen ist. Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks vor 25 Jahren schien der Kommunismus für alle Zeiten erledigt zu sein. Und doch findet die kommunistische Utopie einer klassenlosen und selbstbestimmten Gesellschaft heute wieder neue Anhänger. Linke Utopien – sind sie wieder auf dem Vormarsch?

Donnerstag, 7. Mai 2015

Interview mit Juliana Okropiridse/Wien Anders

Schönes Interview in Fisch und Fleisch mit Juliana Okropiridse, der Spitzenkandidatin von Wien anders für die Wienwahl im Oktober:

Wir sind keine Berufspolitiker*innen. Wir vertreten unsere gemeinsamen Interessen, weil wir selbst Betroffenen sind. Uns sind unsere Themen wichtig und wir kennen uns aus, weil wir selbst verschiedenen Minderheiten oder vernachlässigten Bevölkerungsgruppen angehören. (...)

Aber wissen die "Analogparteien" nicht auch über die Missstände in der Bevölkerung Bescheid?

Naja, siehe Häupl. Wenn man seit dem 15. Lebensjahr in politischen Vorfeldorganisationen organisiert ist und sozusagen von der Partei zu "würdigen" Berufspolitiker "herangezüchtet" wurde, dann ist man* vermutlich nichtmehr besonders gut am Boden der Realitäten verwurzelt.

Berufspolitiker würden jetzt kontern, dass sie wenigstens ihr Handwerk verstehen ...

Interviews führen und zu Sektempfängen gehen, rhetorisch ansprechend sein und in der Früh zum richtigen Anzug greifen? Klar können die das. Aber darauf sollte es nicht ankommen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Timeline zu 100 Tage Syriza

Sehr schön, die Rosa Luxemburg Stiftung hat eine instruktive Timeline zu 100 Tage Syriza zusammengestellt, die sich wohltuend vom hetzerischen Einheitsbrei à la Bild oder Spiegel absetzt; die RLS kooperiert dabei mit dem Neuen Deutschland, dessen Berichterstattung zu Griechenland ich sehr empfehlen kann.

100 Tage SYRIZA
Was kann in 100 Tagen schon passieren? 100 Tage Syriza bedeutet 100 Tage genau diese Frage. Was geschieht, wenn das Europa des Kapitals und der kompromisslosen Kürzungspolitik mit der Forderung nach einer Alternative konfrontiert wird? Was geschieht, wenn die BürgerInnen eines Landes nicht weiter sparen können und wollen? Ein 100-Tage-Puzzle über die Machtmechanismen in der EU und den Spielraum für Demokratie in Europa.

http://www.rosalux.de/100-tage-syriza

Dienstag, 21. April 2015

Okto, 25.4., Peter Kreisky Gespräche: SYRIZA, Podemos - Die Linke ante portas

Kommenden Freitag (25.4.2015, 21:05-22:05) auf Okto:

Peter Kreisky Gespräche: SYRIZA, Podemos - Die Linke ante portas

Der erstaunliche Aufschwung radikal linker Parteien in Griechenland (SYRIZA), in Spanien (Podemos) und in einer Reihe anderer Länder könnte die Karten in Europa neu mischen. Das Buch "Linker Aufbruch in Europa?" von Walter Baier vermittelt einen detaillierten Überblick zu linken Parteien und Gruppierungen in Europa nach dem Mauerfall. Am Podium diskutieren hierzu: Walter Baier, Autor | Ulrike Lunacek, MEP, Die Grünen | Haris Golemis Griechenland, Direktor des Nicos Poulantzas Instituts | Heribert Steinbauer Verleger. Moderation: Eva Brenner, Projekt Theater STUDIO/FLEISCHEREI_mobil

Donnerstag, 9. April 2015

Alternative Informationen zu Griechenland

Die derzeitige griechische Regierung versucht, nach Jahren mörderischer Austeritätspolitik in ihrem Land wieder menschenwürdige Zustände herzustellen, was der deutschsprachigen Presse so gar nicht gefällt; wer des immergleichen Hetz- und Kampagnenjournalismus gegen die ach so faulen Griechen leid ist, hat zumindest ein paar Alternativen: Unter http://www.faktencheckhellas.net/ steht eine achtseitige Beilage mit Hintergrundinformationen zur Griechenlandkrise zum Download zur Verfügung, während das Neue Deutschland brauchbare tagesaktuelle Berichterstattung liefert: http://www.neues-deutschland.de/

Dienstag, 24. März 2015

Euren Kuchen essen wir nicht

Spannender Bericht von einer kleinen, aber wirkungsvollen Aktion, ein bisschen versteckt in einem Artikel der aktuellen Ausgabe von Analyse & Kritik:

Vor ein paar Monaten führten Kolleg_innen in Paderborn eine Aktion durch, um die Übernahme einer Kollegin zu erreichen. Sie einigten sich darauf, Buttons mit dem Namen der Kollegin zu tragen, und verweigerten den Verzehr eines Kuchens, den die Geschäftsleitung auf einer Teamsitzung austeilte. Unter anderem deshalb wurde die Kollegin übernommen und ist noch heute im Betrieb. Diese Aktion war weit mehr als nur ein symbolischer Akt: Sie zeigt, dass mit ein bisschen Absprache der tägliche individuelle Widerstand am Arbeitsplatz noch wirkungsvoller ist. Die Chef_innen spürten es deutlich: Das war ein ungeahnter Kontrollverlust.

Sonntag, 22. März 2015

Die SpitzenkandidatInnen von Wien Anders

Gestern fand in Wien-Simmering der Gründungskonvent von Wien Anders statt, einer Wahlallianz aus Mitgliedern der Wiener Piratenpartei, der KPÖ Wien, von EchtGrün und von Wir wollen es anders - Plattform der Unabhängigen. Gewählt wurden dabei die ersten acht KandidatInnen für die Wiener Gemeinderatswahl am 11. Oktober 2015, und es ist ein Super-Team geworden, ein Mix aus jungen und erfahrenen AktivistInnen, unabhängigen und parteigebundenen, Frauen und Männern: Auf die ersten vier Plätze wurden Juliana "Juli" Okropiridse von den Jungen Pirat*innen, Dietmar "Didi" Zach von der KPÖ Wien, Ulrike "Ulli" Fuchs von den Unabhängigen sowie Christoph Ulbrich von der Piratenpartei gewählt; auf den Plätzen fünf bis acht: Melina Klaus (KPÖ), Keivan Amiri (unabhängig, Taxifahrer, Organisator des Taxi-Streiks gegen den Akademikerball), Karima Ertl (Junge Linke) und Clemens Wallishauser (unabhängig).

WienAnders

Mittwoch, 4. März 2015

Thomas Schmidinger im Ö1-Nachtquartier

Heute Nacht (5.3.2015, ab 00:08) im Ö1-Nachtquartier:

"Über das Aber"
Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger zu Gast bei Hans Groiss
Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79

Der Politikwissenschaftler und Sozial- und Kulturanthropologe Thomas Schmidinger macht sich Gedanken über ein friedliches Zusammenleben. Extremismus und Terrorismus verstellen einen klaren Blick auf gesellschaftliche Probleme. Äußerungen über "den Islam", über den viele etwas zu wissen glauben, machen Diskussionen zunehmend schwieriger. Aus Befürchtungen werden Positionen einseitiger und aus Angst wird zunehmend Feindlichkeit, stellt Schmidinger in einem Interview fest:

"Der drohende soziale Abstieg der Mittelschichten durch die seit Jahren andauernde Weltwirtschaftskrise und die Deterritorialisierung von unterschiedlichsten Konflikten durch die Globalisierung, machen vielen Menschen zu Recht Angst. …Angst ist ein irrationales Gefühl, dem mit rationalen Argumenten ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zu begegnen ist und deshalb verschmelzen dann der türkische Kebabbudenbesitzer ums Eck, die Moschee drei Straßen weiter, die Menschenrechtsverletzungen Saudi-Arabiens und die Massaker des selbsternannten "Islamischen Staates" zu einer gemeinsamen islamischen Verschwörung gegen den Säkularismus oder das "christlich-jüdische Abendland"."

Wie kann diesem Phänomen Angst entgegnet werden? Diskutieren Sie mit.

Thomas Schmidinger, geboren 1974, ist Lektor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und an der Fachhochschule Vorarlberg, Vorstandsmitglied der im Nahen Osten tätigen Hilfsorganisation LEEZA, der Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung und Beirat des Österreichisch-Irakischen Freundschaftsvereins Iraquna.