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Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.com/music/2016/mar/22/sex-pistols-house-denmark-st-london-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53
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Zuletzt aktualisiert: 2025/03/29 21:55
Morgen und übermorgen findet in Wien ein Workshop des Early Modern News Networks statt, und nun ist auch das Programm im Netz; ich werde dort genügend Zeit haben, um über Intelligence Offices in Early Modern Europe zu referieren.
Letzten Freitag erschien in den Zeitreisen, dem Geschichtsfeuilleton der Wiener Zeitung, ein Beitrag von mir zur Geschichte der Hausnummerierung in Wien; ich kündige damit gleichzeitig eine Hausnummernexkursion durch die Wiener Innenstadt an, die am Samstag, 6.10.2012 um 15 Uhr stattfindet und vom Verein für Geschichte der Stadt Wien organisiert wird, Informationen zur Anmeldung dort.
Letztes Jahr rezensierte Georg Fülberth den Band 1 der Studie (vgl.), nun ist Band 2 erschienen, für den wie schon für Band 1 gilt, dass mehr drinsteht als das, was unter dem Titel »Abwicklung« draufsteht. Es enthielt Angaben zu den Leistungen und inhaltlichen Aspekten der DDR-Geschichtsschreibung. Sie bilden den Schwerpunkt des zweiten Bandes, und deshalb ist die Beibehaltung des alten Titels für ihn unpassend. Nicht mehr von der Abwicklung ist die Rede, sondern von dem, was es vorher gab.
So sind – Band eins und zwei – 1141 Seiten zusammengekommen, Ergebnis ungeheurer Anstrengung eines verdienstvollen einzelnen. Vollends gelohnt wird sie sich dann haben, wenn sich nun andere finden, die diese umfangreiche, aber noch nicht abgeschlossene Arbeit fortsetzen. Die Neuentstehung einer historisch-materialistischen Geschichtswissenschaft ist allerdings von Gelehrsamkeit allein nicht zu erwarten, sondern allenfalls von neuen gesellschaftlichen und politischen Konstellationen zunächst außerhalb von Academia. Denen, die sich jetzt durch die Bachelor- und Mastermühlen drehen lassen müssen, kann sie schwerlich abverlangt werden. Schade um sie.
Röhr, Werner: Abwicklung. Das Ende der Geschichtswissenschaft der DDR. Band 1. Analyse einer Zerstörung. Berlin: Edition Organon, 2011, 519 Seiten, 30,90 Euro, ISBN: 978-3-931034-14-6
Röhr, Werner: Abwicklung. Das Ende der Geschichtswissenschaft der DDR. Band 2. Analyse ausgewählter Forschungen. Berlin: Edition Organon, 2012, 636 Seiten, 34 Euro, ISBN: 978-3-931034-16-0
Der aktuelle Augustin (Nr. 327, S.32f) veröffentlicht in Print die Verfassung der Republik Reinprechtsdorf. Mögen sich viele andere gallische Dörfer diese zum Vorbild nehmen!
Heute vor 50 Jahren starb Hanns Eisler in Berlin, DDR. Aus diesem Anlass habe ich eine kleine Tour zu einigen Wiener Adressen Hanns Eislers unternommen, schließlich ist er hier aufgewachsen:
Löwengasse 35 - unter dieser Adresse ist Hanns Eislers Vater, der Philosoph Rudolf Eisler im Wiener Adressbuch, dem Lehmann von 1901 eingetragen.
Schüttelstraße 19A - nach Pratercottage.at wohnten die Eislers hier ab 1909, die Biographin Wißmann gibt 1911 als Übersiedlungsdatum an.
Sebastian Kneipp Gasse 11-13 - im Inneren des Hauses ist noch die Grundbuchseinlagezahl (G.E.Z., diese geht auf die Konskriptionsnummer zurück) angebracht; hier sind die Eislers im Lehmann ab 1917 verzeichnet.
Neumayrgasse 7 - diese Adresse - heute ein Neubau - ist der Literatur anscheinend völlig unbekannt, Lehmann 1925 und 1926 kennt hier aber einen Eisler, Johann, Komponist.
Rubensgasse 6 - bei einem Wienaufenthalt 1955 gab Eisler die Adresse Rubensgasse 6/8 an (Wißmann, Anm.169).
Was es mit der Adresse Eisler, Johannes, Komponist, Prof., 1., Herrengasse 6-8 auf sich hat, die im Wiener Adressbuch Herold von 1949 bis 1979 (!) aufscheint, kann ja die künftige Eisler-Forschung noch klären.
Schon einige Zeit her, dass ich die Verleihung des Hans Ulrich Wehler-Ordens für besondere Verdienste in der Verbreitung von Schwachsinn über Foucault angeregt habe (1, 2); vielleicht sollte man diesen Orden ergänzen um einen Joachim Gauck-Freiheits-Preis für besonders krasse Beispiele der Anbiederung an die herrschende Klasse. Heißer Anwärter darauf: Götz Aly, der jüngst das Absägen einer so genannten Friedenseiche mit antisemitischen und rassistischen Überfällen verglich.
*21. September 2012, 19.00 Uhr, Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin (nahe Alex)*
*/Das akademische Prekariat. Widerstandsstrategien gegen die neoliberale Verwertung der Wissenschaft in Italien/*
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen an den Universitäten und Instituten, die Studierenden und Doktorierende zählen längst nicht mehr zu den privilegierten Gruppen in der Gesellschaft. Ihre Arbeitsbedingungen werden im Zuge einer Ökonomisierung der Universitäten immer prekärer und ihre finanzielle Lage ist zum Teil dramatisch schlecht geworden. Während sich in Deutschland nach einem "heißen Studentenherbst" seit 2009 kaum Widerstand rührt, haben sich in Italien im Anschluss an die Studierendenproteste von 2010 an über 30 Universitäten Gruppen gegründet, die gegen die schlechten Arbeitsbedingungen kämpfen. Sie wehren sich gegen die finanziellen Kürzungen in ihren Bereichen, gegen die prekären Verträge und gegen die Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft. Zwei Vertreterinnen aus Mailand und Venedig informieren über die Situation in Italien, darüber, wie es zu dem Netzwerk kam und vor welchen Problemen sie aktuell stehen. Mit Zwei Vertreterinnen der in Potsdam gegründeten Bildungsbewegung, 'Intelligenzija Moving' stellen wir die Frage nach den Chancen für Widerstand an deutschen Universitäten.
*Gäste:* Alberta Giorgi (Movimento Contro la Precarietá, Universität Milano); Francesca Coin (Rete 29 Aprile, Universität Ca` Foscari Venedig), Sabine Volk und Evelyn Kauffenstein (IntelligenzijaMoving)
* Moderation*: Renate Hürtgen, AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West
* Vorbereitung und Betreuung:*Giulia Scoz, Valentina Smiraglia, Katja Böhme, Sarah Graber, Melanie Müller
Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West, Stiftung Haus der Demokratie, Die Veranstaltung wird von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt finanziert
Christian Cargnelli ist Filmwissenschaftler in Wien und forscht u.a. zum Exilfilm und zum Film Noir. Seit kurzem betreibt er eine Homepage: http://www.christiancargnelli.at/
Der Historiker und Stimmen der Kulturwissenschaften-Podcaster Daniel Meßner hat vor kurzem ein neues Weblog gestartet, in dem er u.a. seinen Workflow beschreibt. Zu finden ist es unter: http://aehm.meszner.com/