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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 25. Oktober 2009

Pierre Chaunu gestorben

Er war gleichermaßen besessen vom Atlantik wie von der ihm zu niedrigen Geburtenrate: Pierre Chaunu, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verstorben ist, wie Libération berichtet. Zu Chaunus Séville et l'Atlantique siehe übrigens Jacques Rancière, Die Namen der Geschichte, Frankfurt am Main: Fischer, 1994, S.126-129.

Samstag, 24. Oktober 2009

Ö1-Diagonal 14.11.2009: Listen - alles hat eine Reihenfolge

Update 8.11.2009: Auf Grund des Tods von Claude Lévy-Strauss ändert Ö1 das Programm und wiederholt zum genannten Termin eine Sendung über den französischen Ethnologen.

Update 8.2.2010: Die Sendung ist nun für Samstag, 13.3.2010 angekündigt.

Freut mich selbstredend sehr, dass Ö1-Diagonal (14.11.2009, 17:05-19:00) Umberto Ecos Listenbuch zum Anlass für eine Radiosendung nimmt:

Zum Thema: Listen - alles hat eine Reihenfolge
Umberto Eco vermutet in seinem neuesten Buch "Die unendliche Liste", dass Listen "typisch für primitive Kulturen wären, die eine noch ungenaue Vorstellung vom Universum haben". Doch bis heute ordnet der Mensch, wo er nur kann: von den zehn Geboten über das Köchelverzeichnis bis zum genetischen Code.

Die Wirtschaft kennt Stücklisten, Personallisten, Preislisten und die To-Do-List. In der Wissenschaft wollen die Institutionen auf die vorderen Plätze der Universitäts-Ranking-Listen. Kulturjournalisten erstellen Listen der 100 besten Bücher oder Filme, Musikjournalisten veröffentlichen Hitparaden, Gesellschaftsjournalisten listen die zehn schlechtestgekleideten Damen und Herren der Welt auf. Eine Wiener Stadtzeitung veröffentlicht am Jahresende die Liste der hundert "Besten des Bösen". Schotts "Sammelsurium" und Ankowitschs "Konversationslexikon", Mitbringbüchlein neben den Buchhandelskassen, bestehen ausschließlich aus absurden Listen, wie "Merkwürdige Tode einiger burmesischer Könige", "Thomas Manns Kinder", "Elizabeth Taylors Ehemänner", "Kaviar liefernde Störarten" und "Einige der zahlreichen Komponisten, die in ihrem Leben insgesamt neun Symphonien geschaffen haben". Beide Bücher fanden Plätze auf den Bestsellerlisten.

Unbekannte Hausfrauen schreiben täglich Einkaufslisten, bekannte Autoren bauen Listen in ihre Bücher ein, wie die berühmte Liste der Tiere, die - laut Jorge Luis Borges - in einer alten chinesischen Enzyklopädie folgendermaßen aufgelistet werden: dem Kaiser gehörende Milchschweine, Sirenen, streunende Hunde, mit feinstem Kamelhaarpinsel gezeichnete, und solche, die von weitem wie Fliegen aussehen, usw.

Und was, bitte, war eigentlich in den Listen des Odysseus verzeichnet? Listen to this program!

Freitag, 23. Oktober 2009

ad Tod den Tagungsbänden

Allerortens findet die auch auf SpOn veröffentlichte, durchaus amüsant zu lesende Polemik gegen Tagungsbände Beachtung (1, 2, 3) ; ich neige ja dazu, solche Tagungsbände als Durchlauferhitzer bzw. Testlauf für Texte auf ihrem Weg zur Monographie zu betrachten. Im - nicht allzuoft eintretenden - Idealfall können Reaktionen und Anregungen seitens der HerausgeberInnen, LeserInnen oder RezensentInnen noch aufgenommen werden; was dadurch selbstredend nicht gelöst wird, ist die teils absurd hohe Preisgestaltung: Der Tagungsband, in dem meine letzte Veröffentlichung erschien, kostet nicht weniger als 80 Euro!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Uniproteste in Wien

Wer sich übrigens über die aktuellen Proteste an den Wiener (und demnächst vielleicht anderen österreichischen?) Hochschulen informieren möchte, kann dies unter: Und, Social Networking muss auch sein: Hier die entsprechende Facebook-Gruppe.

Update 27.10.2009: Mittlerweile gibt es eine eigene Hompage: unibrennt.at samt Livestream.

Autobiographie von Walter Markov

Anfang Oktober wäre Walter Markov (1909-1993), zu dessen Forschungsschwerpunkten die Französische Revolution und insbesondere der Revolutionär Jacques Roux zählten, 100 geworden; die UZ würdigt ihn in einem längeren Beitrag, die Leipziger Internetzeitung verweist auf die aus dem Nachlass herausgegebene Autobiographie:

Markov, Walter: Wie viele Leben lebt der Mensch. Eine Autobiographie aus dem Nachlaß. Leipzig: Faber & Faber, 2009.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Halle, Franckesche Stiftungen, Haus 1

Halle-FranckescheStiftungen_Haus1

Dienstag, 20. Oktober 2009

Tagung zu Olympe de Gouges, Wien 21.11.2009

In einem Monat ist es soweit und ich werde daran nicht teilnehmen können, sondern in Saarbrücken weilen: Am 21.11.2009 findet am IWK die von Viktoria Frysak organisierte Tagung Olympe de Gouges, un animal amphibie statt.

Das Programm:

10:00 Uhr - Viktoria Frysak
Begrüßung und Einleitung

10:30 Uhr - Birgit Reuille-Rompré (Romanistik, Geschichte)
Zwischen Diffamierung und Einflussnahme:
l’administration nocturne des femmes

11:30 Uhr - Lesley S. Curtis (Frauenforschung, Romanistik)
Zamore et Mirza, Sklaverei auf der Bühne:
Olympe de Gouges und ihr haitianischer Bezug

13:30 Uhr - Laurette Burgholzer (Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft)
Amazone des lettres und politisches (Nicht-)Theater:
Die Marginalisierung Olympe de Gouges' als Dramatikerin

14:30 Uhr - Corinne Walter (Wirtschaftswissenschaften, Übersetzung)
Frauenrechte sind Menschenrechte:
Homme, es-tu capable d’être juste?

15:30 Uhr - Viktoria Frysak (Geschichte, Philosophie)
Olympe de Gouges’ politisches Engagement:
fière et hardie comme Jean-Jacques

Montag, 19. Oktober 2009

Todsündentagung auf Ö1

Es wird noch ein bißchen dauern, bis Ö1 den Bericht über die letzte Woche stattgefundene Tagung Die sieben Todsünden in der Frühen Neuzeit sendet, nämlich Do, 12.11.2009, 19:05-19:30.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Seeßlen zur Zukunft des Autors

Ein eher düsteres Bild von der Zukunft des AutorInnen-Daseins zeichnet Georg Seeßlen im Freitag:

Wir erleben daher die Teilung von Autoren in eine gewaltige Mehrheit, die gleichsam in Kulturwaren-Sweatshops für mehr oder weniger nichts arbeiten Das tun sie lustvoll, wenn sie sich als ambitionierte Amateure empfinden, die vor allem nach Anerkennung und Aufmerksamkeit verlangen. Sie tun es leidvoll von dem Augenblick an, da sie verstehen, dass Arbeit verrichtet wird, von der man nicht leben kann und der man keinen großen Respekt mehr entgegen bringt.
(...)
Eine zweite Form der Ghostwriterei entsteht auf diese Weise. Ich brauche den Autor als Produzenten und ich brauche ihn als Darsteller – das muss doch gar nicht unbedingt derselbe Mensch sein, oder? Der elektronische Text, der sich frei bewegt, und der frei angereichert, manipuliert und appropriiert werden kann, benötigt den Autor nur als Referenz, als imaginäre Quelle des tausendfach gebrochenen Echos; die kollektive Textproduktion aber wird zugleich „pervers“, da sie objektiv unter Bedingungen der Sklavenarbeit, subjektiv aber unter denen der „Freizeitgestaltung“ entsteht. Der Autor hat schließlich kein Recht mehr auf Leben von seiner Arbeit, aber auch kein Recht auf seine Arbeit selbst. Er ist offensichtlich Avantgarde auch im Projekt der Selbstaufhebung.

Samstag, 17. Oktober 2009

Umberto Eco: Die unendliche Liste / Louvre-Ausstellung: Vertige de la liste

Obwohl ich bislang nur kurz einen Blick hineingeworfen habe, bin ich sehr begeistert von Umberto Ecos neuestem Buch:

Eco, Umberto: Die unendliche Liste. München: Hanser, 2009. ISBN 978-3-446-23440-6, Verlags-Info

Umberto Ecos reich illustriertes Buch zur großen Louvre-Ausstellung "Die unendliche Liste". Anhand der abendländischen Kunstgeschichte und Literatur zeigt der bekannteste zeitgenössische Kulturtheoretiker aus Italien, wie die Geschichte der westlichen Kultur von der Vorliebe für Sammlungen geprägt ist: ob in Tierbüchern, überirdischen Engels- und höllischen Teufelsregistern oder Natursammlungen, ob in Homer und Joyce, in der Kunst von Bosch oder in Borges' Bibliothek von Babel. Eco analysiert, wie sich die Vorstellung von Katalogen gewandelt hat und wie diese, von einem Jahrhundert zum nächsten, den Zeitgeist auszudrücken vermögen.

Die genannte Louvre-Ausstellung Mille e tre / Vertige de la liste findet vom 7.11.2009 bis 8.2.2010 statt: Liste de courses, de couleurs, de lieux, de noms, de lettres, de chiffres, de titres, d’objets, de plantes, de mots. La liste des listes est infinie et, cependant, toujours semblable à travers les siècles, car répondant au même besoin d’énumérer, de citer, de compter, de classer, de répéter, de mémoriser…
De nombreux artistes prennent en effet la liste comme processus et comme thème fondateurs de leur démarche, que ce soit dans un but de recréation du passé, dans un esprit encyclopédique, par amour des jeux de mots et des modes combinatoires, ou comme matière d' expérimentations graphiques


Nur gut, dass ich in dieser Zeit gleich zweimal in Paris sein werde!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Stefan Eminger/Ernst Langthaler (Hg): Niederösterreich im 20. Jahrhundert

Letztes Jahr wurde das Monumentalwerk (2334 Seiten) am Österreichischen Historikertag in St. Pölten präsentiert, nun wird es auf H-SOZ-U-KULT vorwiegend positiv rezensiert: Das dreibändige Sammelwerk Niederösterreich im 20. Jahrhundert.

Eminger, Stefan/Langthaler, Ernst (Hg.): Niederösterreich im 20. Jahrhundert. Band 1: Politik. Wien: Böhlau, 2008.

Eminger, Stefan/Langthaler, Ernst/Melichar, Peter (Hg.): Niederösterreich im 20. Jahrhundert. Band 2: Wirtschaft. Wien: Böhlau, 2008.

Eminger, Stefan/Kühschelm, Oliver/Langthaler, Ernst (Hg.): Niederösterreich im 20. Jahrhundert. Band 3: Kultur. Wien: Böhlau, 2008.