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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 24. Oktober 2005

London

Ganz schön dicht, London: Nicht nur der Workshop on early Modern German History war drinnen, sondern auch die Originalfassung von Godzilla und der japanische Sci-Fi-Streifen Mysterians jeweils im ICA, ein Abstecher zur Marx Memorial Library und zu Housmans Bookshop sowie ein Besuch einer fürwahr anarchistischen Buchmesse. Auch eher klassische Touristen-Sites waren dabei: Das Postmuseum mit seiner kleinen Ausstellung (soll irgendann in den nächsten Jahren mal ein größeres Gebäude bekommen), die Tate Britain und das London Eye mit seiner exorbitanten Warteschlange.

Donnerstag, 20. Oktober 2005

Auf ...

... nach London!

Mittwoch, 19. Oktober 2005

Plattform Elise Richter

Sowohl von den Inhalten als auch von der technischen Umsetzung her interessant, ist es doch eines der ersten Male, dass ich davon höre, dass ein kulturwissenschaftliches Projekt an der Uni Wien ein Wiki einsetzt: Die Plattform Elise Richter möchte dem Nichtvorhandensein von Wissenschafterinnen in der offiziellen universitären Gedächtniskultur entgegenwirken und plant u.a., Ende Oktober im Arkadenhof der Uni Wien die Büste einer anonymen Wissenschaftlerin aufzustellen (zur Information: Im Arkadenhof stehen derzeit 154 Büsten und Gedenktafeln von bedeutenden Wissenschaftern der Uni Wien, Wissenschafterinnen befinden sich darunter keine). Weiters kann in einem Wiki an den Biographien von Wissenschafterinnen geschrieben werden; die Texte sollen dann in die Wikipedia überspielt werden. [via IG-Externe]

Dienstag, 18. Oktober 2005

Der Büchermörder

Heute gibt's in der NZZ eine Sonderbeilage zur Frankfurter Buchmesse, rezensiert wird u.a. eine Kriminalgeschichte über Johann Georg Tinius, Räuber und Mörder aus Büchersammelwuth, sächsischer Pfarrer, 1764 bis 1846.

Opitz, Detlef: Der Büchermörder. Roman. Frankfurt: Eichborn-Verlag, 2005.

Montag, 17. Oktober 2005

Paris DADA

Das Centre Pompidou zeigt noch bis 9.1.2006 eine Dadaismus-Ausstellung, in der auch das Wirken jugoslawischer und japanischer Dadaisten gewürdigt wird. [Ausstellungsbesprechung]

Sonntag, 16. Oktober 2005

Die Hausnummerierung zu Preußen und Berlin, 1737/1799

Preußen dürfte im 18. Jahrhundert eines der ersten Länder sein, in dem die Hausnummerierung eingeführt wird; den diesbezüglichen Hinweis verdanke ich Bernhard Wittstock: Bereits im Jahr 1737 wird hier angeordnet, dass in kleinen Staedten am Tag vor dem Einmarsch (...) die Numern an die Häuser angeschlagen werden müssen; die Hausnummern dienen hier also zur Erleichterung der Militäreinquartierung. Nach der Annexion Schlesiens und der Grafschaft Glatz wird 1743 die Nummerierung auf diese Gebiete ausgedehnt. 1752 wird die Einführung von Hausnummerntafeln verordnet: [I]n jedweder Stadt [muessen] durch den Magistrat, wie bereits in Schlesien geschiehet, blecherne kleine Tafeln mit Nummern angefertiget und an die Haeuser angeschlagen werden. Die Nummerierung ist von Dauer, wie unter anderem eine Nebenbemerkung des Znaimer Kreishauptmanns belegt, der, als er 1767 nach den möglichen Modalitäten einer Hausnummerierung in seinem Kreis gefragt wird, antwortet: [D]ießfällige landesbeschreib- und numerirung derer Häuser |: welch-letztere wie michs leuthe, so solches mit augen gesehen, versicheren, in denen königlich-Preusischen Landen nur in denen Städten, und Märckten, nicht aber Dorfschaften zu finden seyn soll :|. Das Canton-Reglement von 1792 ordnet dann die Nummerierung in jenen Ortschaften an, wo sie noch nicht geschehen ist. Berlin ist allerdings davon noch nicht betroffen; erst im Jahr 1798 wird der Polizeipräsident Johann Philipp Eisenberg in seinem Nummerierungsprojekt die Durchnummerierung der gesamten Stadt vorschlagen, wobei die durchlaufende Zahlenkette sich immer entlang der vom Betrachter rechts stehenden Häuser erstrecken soll. Der preußische König lehnt diese Methode ab; 1799 verfügt er, dass die Nummerierung straßenweise zu erfolgen hat. So geschieht es dann auch, die Nummerierung fängt auf der rechten Seite des belebteren oder wichtigeren Teils der Straße an, zieht sich auf derselben Seite bis hin ans Ende der Straße und läuft dann auf der linken Seite zurück.

Corporis Constitutionum Marchicarum continuatio prima, (…) von 1737. bis 1740. (…) colligiret und ans Licht gegeben von Christian Otto Mylius. Berlin/Halle: Buchladen des Waysenhauses, 1744, Sp. 37–38 (Anordnung 1737)
March-Reglement Vor Das Herzogthum Schlesien Und Die Grafschafft Glatz. De Dato Potsdam den 1. Martii 1743. Breßlau: Johann Jacob Korn, 1743. Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz. Signatur: 2“ Gu 12102. Nr. 5.
Königlich Preußisches neu revidiertes March-Reglement vor Seiner Königlichen Majestät sämtliche Provintzien und Lande: De dato Berlin den 5ten Januarii 1752. Berlin: Gäbert, 1752. Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz. Signatur: 2“ Gu 12102. Nr. 70.
Moravský Zemský Archiv, Brünn, Bestand B1 Gubernium, H 193, Kt. 602: Znaimer Kreisamt an mährisches Gubernium, 8.4.1767.
Frauenholz, Eugen von: Das Heerwesen in der Zeit des Absolutismus. (=Entwicklungsgeschichte des deutschen Heerwesens; 4). München: Beck, 1940, S. 310, 327. (Canton-Reglement, 12.2.1792).
[Anonym]: Die Bezeichnung der Häuser in Berlin mit Numern, in: Berlinische Monatschrift, 1798, S. 143–152.
Goebel, Benedikt: 4711. Kurze Geschichte der Hausnummerierung, in: Tyradellis, Daniel/Friedlander, Michal S. (Hg.): 10+5=Gott. Die Macht der Zeichen. Köln: DuMont, 2004, S. 198. Dank auch an Alexander Klose.

Samstag, 15. Oktober 2005

Vom Nichtwissen

Ungewußt. Die Zeitschrift für angewandtes Nichtwissen. Heft 12 out now. [via Bloogle]

Freitag, 14. Oktober 2005

Marktforschung anno 1775

Für besonders viel Aufregung ist in Wien gesorgt, als dort bekannt wird, dass in den böhmischen Ländern die Tabakgefällenadministration eigenständig versucht, Zählungsmaterialien zu erheben: Die Tabakbereiter betreiben nämlich dort nichts weniger als Markt- und Absatzforschung, indem sie die grundherrschaftlichen Beamten und Ortsvorsteher nach Informationen über die in den jeweiligen Herrschaften befindlichen Ortschaften und Häuser fragen und diese Informationen mit der Zahl der Trafikanten und dem jährlichen Verkauf an Tabak kurzschließen; diese Maßnahmen sollen zu verfassung eines TabacksCosumtionsplans dienen, berichtet das Bidschower Kreisamt. Hofkammer und Hofkanzlei sind darüber entsetzt und äußern die Befürchtung, dass eine solche Vorgangsweise zu falschen Wahn Anlaß geben (...) und aus mehereley Beysorgen von dem Unterthan gehässig angesehen werden könne; falls dies in Zukunft nochmals geschehe, sei sofort Anzeige zu erstatten.

Národní Archiv, Prag, České Gubernium, Diaetale, 1764-1783, C 556/1, Kt. 135: u.a. Klattauer Kreisamt an Böhmisches Gubernium, 5.12.1775; Bidschower Kreisamt an Böhmisches Gubernium, 28.12.1775; Hofdekret, 11.11.1775 sowie Österreichisches Staatsarchiv/Allgemeines Verwaltungsarchiv, Wien, Hofkanzlei, V C 6 Niederösterreich, Kt. 1797, 26 ½ ex Juni 1776: Hofdekret, 8.6.1776.

Donnerstag, 13. Oktober 2005

Defensio von Natascha Vittorelli zur südslawischen Frauenbewegung

Ist wohl auch für die kakanischen KollegInnen von Interesse: Kommende Woche verteidigt Natascha Vittorelli ihre Dissertation mit dem Titel "Ne vse in ne za vse [...]". Studien zu Historiographien von Frauenbewegungen um 1900. Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Zeit: Freitag, 21.10.2005, 14.00 h s.t.

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Kulturwissenschaftliche Technikforschung

Die Leute von der Hamburger Volkskunde machen nicht nur ein feines Weblog, sondern veranstalten 25.-27.11.2005 einen Kongress zur Kulturwissenschaftlichen Technikforschung, dessen Programm nun online ist. Ganz schön groß angelegt, das habe ich gar nicht so erwartet. Auch ich werde dort einen Vortrag halten, nämlich zu den frühneuzeitlichen Adressbüros als Vorläufer der Suchmaschinen (und nicht über die Adressbücher, wie derzeit noch auf der Homepage steht). Eine Woche davor bin ich in Berlin, auf einem vom deutsch-französischen DoktorandInnennetzwerk GIRAF abgehaltenen Forschungsatelier, dessen Programm als Word-Datei downloadbar ist.