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Dienstag, 4. März 2014

Ö1-Dimensionen zu Augusto Boal und dem Theater der Unterdrückten

Morgen in den Ö1-Dimensionen (5.3.2014, 19:05-19:30):

Schauspiel als politischer Übungsraum. Augusto Boal und das Theater der Unterdrückten
Gestaltung: Brigitte Voykowitsch

Über Theater gesellschaftspolitische Veränderungen herbeiführen, mit Theater Politik machen: Das war der Ansatz, von dem der Brasilianer Augusto Boal ausging. Die politische Instabilität in Lateinamerika, die Unterdrückung der Menschen durch zahllose Diktatoren und die weit verbreitete Armut veranlassten den ausgebildeten Theaterwissenschafter und Chemiker Augusto Boal, in den 1950er Jahren nach neuen Formen der Reflexion und des Engagements zu suchen. Zunächst entwickelte er das "Theater der Unterdrückten" und das "Forumtheater" und verband Kunst mit der Möglichkeit zu politischem Probehandeln. Das Theater sollte nicht nur fix ausgearbeitete Stücke präsentieren, sondern die Zuschauer/innen sollten selbst in die Handlung eingreifen, diese mitgestalten und so unterschiedliche Varianten durchspielen können. Die Zuschauer/innen sollten von passiven Beobachter/innen der Welt, der Politik und der Gesellschaft zu aktiven Bürger/innen werden.

Augusto Boal wurde selbst während der Militärdiktator der 1970er Jahre verhaftet, gefoltert und schließlich aus Brasilien ausgewiesen. Nach verschiedenen Stationen in Lateinamerika und Europa kehrte er 1986 nach Brasilien zurück, wo er 2009 verstarb. Erstmals liegt nun seine Autobiografie in deutscher Übersetzung vor. Die von Boal entwickelten Methoden des Theaters der Unterdrückten und des Forumtheaters werden inzwischen überall auf der Welt angewandt - in der Theaterpädagogik ebenso wie in der politischen Bildung, in der interkulturellen Kommunikation und in der Gewaltprävention. Das in Graz beheimatete InterACT-Theater nutzt Boals Methoden in der Auseinandersetzung mit Armut und Ausgrenzung. InterACT wurde 2013 mit dem Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnet. InterACT-Gründer Michael Wrentschur, der am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz lehrt, versteht das Forumtheater als eine "kreative Weise, zu politischer Beteiligung und Bildung beizutragen und das vorherrschende Verständnis von Demokratie zu erweitern und dadurch auf politische Diskurse und Entscheidungsprozesse Einfluss zu nehmen."

ND-Rezension von Jonathan Lethems "Garten der Dissidenten"

Bislang war es vor allem das bürgerliche Feuilleton, das Jonathan Lethems Roman Der Garten der Dissidenten rezensiert hat, nun findet sich auch im ND eine durchaus wohlwollende Besprechung der linken US-Familiensaga, die vom Kommunismus der 1930er Jahre bis hin zu Occupy reicht.

Lethem, Jonathan: Der Garten der Dissidenten. Roman. Stuttgart: Klett-Cotta, 2014. [Verlags-Info]

Wikipedia Meets University, Workshop an der Universität Wien, Juridicum, 15.3.2014, 10-16h

Anlässlich des Wikipedia-Tags findet kommende Woche der Workshop "Wikipedia Meets University" statt, bei dem ich ein Impulsreferat zum Thema "Wikipedia in der Lehre" halten werde.

Zeit: Sa, 15.3.2013, 10-16 Uhr
Ort: Universität Wien, Juridicum, Dachgeschoß, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien

Einladungsfolder-Wiki-meets-University (pdf, 315 KB)

Programm

10.00-10.05 Uhr
Begrüßung

Grußworte: Christa Schnabl
Vizerektorin für Studium und Lehre an der Universität Wien

10.05-11.30 Uhr
Impulsvorträge

Wikipedia stellt sich vor
Heinz Egger, Wikipedia Autor

Wikipedia/Wikiversity an der Hochschule
Falko Wilms, FH Dornbirn
Thorsten Schwerte, Universität Innsbruck

Studierende editieren Wikipedia
Thomas Planinger, Wikipedia Autor

Wikipedia in der Lehre
Anton Tantner, Universität Wien

Was bedeutet Open Science?
Stefan Kasberger, Open Knowledge Foundation Austria

11.30-12.00 Uhr
Kaffeepause

12.00-13.00 Uhr
Podiumsdiskussion

Moderation Friedrich Schipper, Universität Wien

Ilse Reiter-Zatloukal, Universität Wien
Thorsten Schwerte, Universität Innsbruck
Heinz Egger, Wikipedia Autor
Thomas Planinger, Wikipedia Autor
Claudia Garád, Wikimedia Österreich
Stefan Kasberger, Open Knowledge Foundation Austria
Daniela Spießberger, Fakultätsvertretung JUS

13.00-14.00 Uhr
Mittagspause

14.00-16.00 Uhr
Barcamp

Für die bessere Planung wird um eine kurze, formlose Anmeldung bis zum 12. März 2014 per Mail an claudia.garad@wikimedia.at gebeten.