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Ö1 zur Verkabelung der Welt

Nächste Woche beschäftigt sich das Ö1-Radiokolleg (Mo-Do, 22.3.-25.3.2010, 9:30-9:45) mit der Verkabelung der Welt:

Die Vernetzung der Neuen und Alten Welt begann 1857, als das erste Transatlantikkabel von Neufundland nach Schottland verlegt wurde. Dafür wurden Schiffe umgebaut, eine neue Abrollvorrichtung für die Kabel und eine bessere Isolierung für die Telegrafenleitungen erfunden.

Aber all diese neuen Erfindungen nutzten wenig gegen Unwegsamkeiten wie Sturm, spitze Felsen und Haie. Rückschläge, Irrtümer und Fehleinschätzungen prägten die ersten Versuche, die Welt zu verkabeln, genauso wie Missgunst und finanzieller Ruin.

Diese Geschichte wiederholte sich, ebenso die Versprechungen, mit denen man die neuen Kommunikationsformen bewarb. Egal ob Telegrafie, Telefonie oder Internet: Um die Welt von den Segnungen der neuen Techniken zu überzeugen, wurde schon mal der Weltfrieden beschworen, Arbeitserleichterung und mehr Sicherheit versprochen. Egal, ob es um die Anbindung über Erdkabel, Luftkabel oder die Satellitenkommunikation ging. Egal, ob am Ende ein Telegraf, ein Telefonapparat oder ein Computer stand.

Und trotzdem: Am Anfang jeder neuen Erfindung stellten sich die Menschen zuallererst die eine Frage: Wozu braucht man das?