Neu erschienen: Richard Heigl über Wolfgang Abendroth
Hot off the Press: Richard Heigls Dissertation ist nun als Buch bei Argument erschienen.
Heigl, Richard: Oppositionspolitik. Wolfgang Abendroth und die Entstehung der Neuen Linken (=Argument Sonderband AS 303). Berlin/Hamburg: Argument, 2008. 24,90 €, ISBN 978-3-88619-333-2 [Verlagsinfo]
Klappentext: Das Jahr 1968 war der Höhepunkt einer weltweiten politischen Mobilisierung. Bis heute prägen viele Erkenntnisse, politische Handlungsmuster und das Geschichtsbild jener Jahre die außerparlamentarische Politik und Kultur. Die globale Epochenwende von 1968 verlief allerdings sehr unterschiedlich.
Die Entwicklung in Deutschland wird im kollektiven Gedächtnis weitgehend mit der antiautoritären Neuen Linken und ihren Symbolfiguren Rudi Dutschke und Fritz Teufel identifiziert. So konzentrierte sich die historische Forschung auf die Revolte von 1967/68 und die von der antiautoritären Linken durchgesetzten politisch-kulturellen Neuerungen. Damit war der Blick auf die linkssozialistische Strömung verstellt, die nicht nur maßgeblichen Anteil an der »intellektuellen Gründung der Bundesrepublik« hatte, sondern für die Bildung der außerparlamentarischen Opposition unverzichtbar war.
Am Beispiel des Marburger Juristen und Politologen Wolfgang Abendroth (1906–1985) rekonstruiert und veranschaulicht Richard Heigl in einer historisch-kritischen Studie linkssozialistische Theorie und Praxis.
Heigl, Richard: Oppositionspolitik. Wolfgang Abendroth und die Entstehung der Neuen Linken (=Argument Sonderband AS 303). Berlin/Hamburg: Argument, 2008. 24,90 €, ISBN 978-3-88619-333-2 [Verlagsinfo]
Klappentext: Das Jahr 1968 war der Höhepunkt einer weltweiten politischen Mobilisierung. Bis heute prägen viele Erkenntnisse, politische Handlungsmuster und das Geschichtsbild jener Jahre die außerparlamentarische Politik und Kultur. Die globale Epochenwende von 1968 verlief allerdings sehr unterschiedlich.
Die Entwicklung in Deutschland wird im kollektiven Gedächtnis weitgehend mit der antiautoritären Neuen Linken und ihren Symbolfiguren Rudi Dutschke und Fritz Teufel identifiziert. So konzentrierte sich die historische Forschung auf die Revolte von 1967/68 und die von der antiautoritären Linken durchgesetzten politisch-kulturellen Neuerungen. Damit war der Blick auf die linkssozialistische Strömung verstellt, die nicht nur maßgeblichen Anteil an der »intellektuellen Gründung der Bundesrepublik« hatte, sondern für die Bildung der außerparlamentarischen Opposition unverzichtbar war.
Am Beispiel des Marburger Juristen und Politologen Wolfgang Abendroth (1906–1985) rekonstruiert und veranschaulicht Richard Heigl in einer historisch-kritischen Studie linkssozialistische Theorie und Praxis.
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Widerstaende - Mo, 14. Apr. 2008, 09:00