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Planwirtschaft à la Walmart

Die US-Supermarktkette Walmart bietet den erstaunlichen Beleg dafür, dass eine Wirtschaftsplanung, die von Mises für schlechterdings unmöglich hielt, bemerkenswert effektiv sein kann. (...) Bei Walmart stehen die einzelnen Abteilungen, Läden und Lieferanten nicht in Konkurrenz zueinander. Vielmehr wird alles koordiniert. Das Unternehmen stellt damit ein Modell der Planwirtschaft dar, dessen Umfang dem der UdSSR inmitten des Kalten Kriegs durchaus das Wasser reichen kann. So erreichte das sowjetische BIP im Jahr 1970 in heutige Preise umgerechnet rund 800 Milliarden US-Dollar – 2017 erwirtschaftete Walmart 485 Milliarden US-Dollar. Hätten von Mises’ und dessen Anhänger recht, würde der Me­ga­konzern gar nicht existieren.

Der von Leigh Phillips und Michal Rozworski für die Märzausgabe von Le Monde Diplomatique verfasste Artikel Planwirtschaft à la Walmart ist frei zugänglich, er basiert auf deren Buch The People’s Republic of Walmart. How the World’s Biggest Corporations are Laying the Foundation for Socialism (Verso 2019).

Wie würde eine solche Analyse für Rewe/Billa ausfallen? Kann ich mich mit meiner Jö-Card zum Bauvolk der kommenden Welt zählen? Oder doch nur zum Büttel des Überwachungs-Kapitalismus?