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Wenn ich das richtig...
Wenn ich das richtig verstehe, ist das zweite Bildfeld...
adresscomptoir - 2014/01/26 11:01
frage
ähm blöde frage - die müssen doch die...
dent (Gast) - 2014/01/25 18:06

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Zuletzt aktualisiert: 2014/04/24 08:52

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Theorie

Mittwoch, 16. April 2014

Ö1-Feature zu Mira Lobes "Das Kleine Ich bin ich"

In den Ö1-Tonspuren, 24.4.2014, 16:00-16:40:

"Sicherlich gibt es mich!" Mira Lobes "Das kleine Ich bin ich". Feature von Isabelle Engels

"Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren ..." So fängt sie an, die Geschichte von einem kleinen namenlosen Wesen. Zunächst ist es glücklich, so wie es ist. Es freut sich an den grünen Halmen und den Schmetterlingen. Aber dann ...

Von Mira Lobe in Reimform geschrieben und von Susi Weigel illustriert, schildert das Buch die Suche nach der eigenen Identität. Das Phantasiegeschöpf hat Ähnlichkeiten mit verschiedenen anderen Tieren - aber immer sind ein paar Merkmale anders. Nirgends dazuzugehören erlebt das kleine Wesen als große Frustration und lässt es schließlich zweifeln, ob es überhaupt existiert. Doch plötzlich kommt ihm die berührende Erkenntnis: "Sicherlich gibt es mich: Ich bin ich!"

1972 erstmals gedruckt, ist "Das kleine Ich bin ich" im deutschsprachigen Raum ein Bestseller und erschien in vielen anderen Ländern. Es gibt auch eine viersprachige Ausgabe. Das deutsch-kroatisch-serbisch-türkische Buch wird in Österreichs Kindergärten und Volksschulen eingesetzt.

Kinderbücher zum Thema Identität, Einzigartigkeit und Anderssein gibt es inzwischen einige - doch was macht "Das kleine Ich bin ich" so einmalig?

Freitag, 28. Februar 2014

Eine Bestellung im Aphorismen-Sweatshop

Gestern war ich bei der Präsentation von Richard Schuberths Neuem Wörterbuch des Teufels, vgl. dazu auch die Besprechung samt Video auf DaStandard.at.

Ob Richard Schuberth auch Aufträge für Aphorismen entgegennimmt, so als eine Art Aphorismen-Sweatshop? Ich hätte jedenfalls drei Bestellungen, denn diese Einträge fehlen mir in seiner Sammlung und ich brenne darauf zu erfahren, was er zu diesen zu sagen hat:

*Adresse
*Geschichte
*Historiker/Historikerin

Ambros Bierce hatte diese im Angebot:

Adresse Ort, an dem man die feinfühligen Aufmerksamkeiten von Gläubigern entgegennimmt

Geschichte meist falscher Bericht über meist unwichtige Ereignisse, die von meist kriminellen Herrschern und meist närrischen Soldaten bewirkt worden sein sollen.

Historiker Breitspur-Klatschmaul

Schuberth, Richard: Das neue Wörterbuch des Teufels. Ein aphoristisches Lexikon mit zwei Essays zu Ambrose Bierce und Karl Kraus sowie aphoristischen Reflexionen zum Aphorismus selbst. Wien: Klever, 2014. [Verlags-Info]

Donnerstag, 30. Januar 2014

Ausstellung zu Mira Lobe/Susi Weigel und dem "Kleinen Ich bin Ich", Wienmuseum Herbst 2014

Sehr schön, das Wienmuseum kündigt die Ausstellung "Ich bin ich - Mira Lobe und ihre Bilderwelt" an, geplante Laufzeit 6. November 2014 bis 1. März 2015.

Mittwoch, 11. September 2013

Happy Birthday, Adorno!

Wolfgang Pohrt charakterisierte in der Festschrift zu Hermann L. Gremlizas 50er (Hamburg: Verlag 20. November, 1990.) den Geburtstag als "[einen Tag], den jeder Mensch mit Verstand und Empfindung besser als nichtexistent aus seiner Wahrnehmung streicht".

Nun, ich begehe Adornos heutigen 110. Geburtstag, indem ich den äußerst empfehlenswerten @neinquarterly für das zukünftige Nichts - zu erwarten unter: http://neinquarterly.com/ - subskribiere und widme ihm Adornos Frankfurter Hausnummer, Kettenhofweg 123:

Frankfurt_Kettenhofweg123_Hausnummer_Adorno

Sonntag, 2. Juni 2013

Journée d’étude "Les historiens et Michel Foucault", Paris 14.6.2013

Am 14. Juni 2013 findet an der Pariser EHESS die Tagung Régimes de vérité, gouvernementalité et biopolitique : les historiens et Michel Foucault mit folgenden sieben Vorträgen statt:

Michael C. Behrent (Appalachian State University) : Penser le XXe siècle avec Foucault

Luca Paltrinieri (CIEPFC/Cirphles - ENS Ulm) : Biopouvoir : les sources historiennes d'une fiction politique

Elsa Dorlin (université Paris 8) : Le plaisir a-t-il une histoire ? Les historiens de la sexualité et Foucault

Paolo Napoli (EHESS) : Foucault et l'histoire de la normativité

Vincent Denis (Paris 1) : L’historiographie de la police et ses usages de Foucault

Luc Berlivet (CNRS / Cermes3) : Actualité de la biopolitique : sécurité, régulation et subjectivation au prisme de l’histoire de la santé

Jean-Baptiste Fressoz (Imperial College, Londres) : Le modèle foucaldien de la biopolitique et l'histoire : chronologie et outils du biopouvoir dans le cas de l'inoculation et de la vaccination 1720-1820

Montag, 25. März 2013

Pamela Cox: The future uses of history, HWJ

Frei zugänglich:

Cox, Pamela: The Future Uses of History, in: History Workshop Journal, 75, Spring 2013, S.125-145.
http://dx.doi.org/10.1093/hwj/dbs007

Abstract:
We live in a new era of evidence. The knowledge economy demands new kinds of evidence deployed through new types of channel. Policy-makers demand evidence to support decision-making. ‘Evidence-based policy’ is built around the need to know if a strategy or a policy or any other kind of intervention – in medicine, criminal justice, welfare, banking or international aid – has ‘worked’ and whether it is cost effective. But what kind of evidence is sought and from what sources? How are outcomes evaluated? How do policy-makers deal with the uncertainty and contradictions so often generated by research?.

This article considers the contribution that historians might make in providing and critiquing evidence in these everyday scenarios. Given that our work consists of assembling, selecting, sifting and presenting evidence we might argue that we should play a major role particularly when History as a discipline faces contentious calls to demonstrate its public impact. However, we might argue the opposite. In terms of policy, for example, historians might continue to offer evidence of what ‘has not worked’ in the past as opposed to what ‘might work’ in the future. We might point to the epistemological uncertainties and doubts generated by new empirical claims to truth.

This article focuses on these opportunities and challenges. Using two contrasting case studies, from Vietnam and East Anglia, it asks how historians can carve out a distinct role as constructive sceptics in the knowledge economy.

Sonntag, 24. März 2013

Porträt von Matthes & Seitz

"Was auch kommt, es kann nur besser werden" schrieb Magnus Klaue in konkret 6/2004, S.48, als Andreas Rötzer den durchaus verdienstvollen, wegen Streifzügen ins Rechtsextreme allerdings zu Recht berüchtigt gewordenen Verlag Matthes & Seitz übernahm (dazu u.a. Diedrich Diederichsen, Freiheit macht arm, Köln 1993, 117-157). Nun, es wurde besser, und ein Porträt des jetzigen Verlagszustandes liefert dieses Wochenende die NZZ.

Freitag, 28. Dezember 2012

Festschrift für Wolfgang Pircher erschienen

Noch knapp vor den Feiertagen ist bei Diaphanes die Festschrift für Wolfgang Pircher erschienen, der zur Präsentation der Buchversion meiner Dissertation einleitende Worte gesprochen hat. Ich freue mich auf jeden Fall, nicht nur Koautor von Joseph Vogl sondern sogar von Elfriede Jelinek zu sein!

Berz, Peter u.a. (Hg.): Spielregeln. 25 Aufstellungen. Eine Festschrift für Wolfgang Pircher. Zürich: Diaphanes, 2012. [Verlags-Info]

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 9

ZUR EINSTIMMUNG

Markus Arnold
Regeln der Forschung | Regeln der Kunst 13

BERECHENBAR: DATEN, NETZE, ERWARTUNGEN

Peter Berz
Binary Random Nets I 25

Claus Pias
Zur Epistemologie der Computersimulation 41

Joseph Vogl
Gezähmte Zeit 61

Éric Brian
Das Zittern der unsichtbaren Hand 73

Hermann Rauchenschwandtner
Das Spiel des Lebens 83

ERWARTUNGEN: GEWINNER, VERLIERER, MITSPIELER

Harald Katzmair und Wolfgang Neurath
Up or Out 97

Herbert Hrachovec
Homo ludens bolognensis 107

MITSPIELER: GESCHLECHTER IN IHRER ABFOLGE UND IHREN ERZÄHLUNGEN

Thomas Brandstetter
Außerirdische entwerfen 123

Klaus Hamberger
Potlatsch und Verwandtschaft 131

Richard Heinrich
The Green-Eyed Monster Game 141

Robert Pfaller
»Bohr nicht in der Nase! Schau dir die Frauen an!« 151

Elisabeth von Samsonow
Zum Spielzeugstatus zeitgenössischer Apparate 159

Katherina Zakravsky
Truth or Dare 173

ERZÄHLUNGEN VON DER LIEBE ZUR SPRACHE UND ZUR FORM

Eva Laquièze-Waniek
Fort und Da. Zur Ankunft des Subjekts 185

Stanley L. Paulson
Inspiration Form: Wassily Kandinsky und Hans Kelsen 201

Daniel Gethmann
Sprechende Pferde 217

Ulrike Kadi
Bücherwurmeierspiel 233

FORM: ZU LAND, ZU WASSER UND ZU HAUS*

Gustav Deutsch und Hanna Schimek
Pflanzen der Wüste 249

Bernhard Siegert
Schiffe Versenken 259

Anton Tantner
Das Adressierungsspiel 271

ZU HAUS IM RAUSCHEN UND IM SCHNITT

Bernhard J. Dotzler
Treatment der Diven 279

Marianne Kubaczek
Martingale von Cage bis Mozart 293

SCHNITT FÜR SCHNITT VON FLEISCH UND BLUT ZUR DNA – BERECHENBAR

Elfriede Jelinek
Aber sicher! 2. Akt 307

Rudolf Heinz
In der Regel in der Regel 317

Erich Hörl
Die technische Verwandlung 327

Peter Berz
Binary Random Nets II 343

Montag, 19. November 2012

CfP Über den Begriff der Geschichte

Klingt spannend: Ein Call for Paper für den im Dezember 2013 stattfindenden Internationalen Walter Benjamin Kongress "Über den Begriff der Geschichte" / Geschichte schreiben.

Sonntag, 30. September 2012

Interview mit Foucault

Die aktuelle Ausgabe von Foucault Studies bringt ein meines Wissens nach bislang unveröffentlichtes Interview mit Michel Foucault, geführt am 3.3.1978 von Colin Gordon und Paul Patton, zum Thema Considerations on Marxism, Phenomenology and Power. [via Foucault-L]