Parkgeschichten von Jugendlichen
PARKGESCHICHTEN - BUCHPRÄSENTATION UND LESUNG AM FREITAG, 6.10.06
Back on Stage 5 und Jugendliche aus Margareten freuen sich ein ganz besonderes Buch mit Texten von jugendlichen AutorInnen zu präsentieren:
LESUNG UND BUCHPRÄSENTATION von "PARKGESCHICHTEN"
Jugendliche lesen aus ihren Texten
am Freitag, 6.10.06 um 19h am Siebenbrunnenplatz, 1050 Wien mit Rahmenprogramm und kleinem Herbstbuffet
Jugendliche aus den Margaretner Parks haben in ihrer Sprache, ihrem Stil geschrieben und und ihren Meinungen und Gefühlen Ausdruck verliehen.
Sie gestalten nun auch gemeinsam mit Back on Stage 5 diese besondere Lesung und Buchpräsentation von "PARKGESCHICHTEN".
Das Projekt "Jugendliche schreiben und lesen"
Durch Gespräche mit Jugendlichen im Rahmen der Streetwork und Erfahrungen aus einzelnen Projekten stellten wir - Back on Stage 5 MitarbeiterInnen - fest, dass es für viele interessant wäre ihre Gedanken zu verschiedensten Themen in Texten festzuhalten.
Nach der Auseinandersetzung über verschiedenste Formen des Schreibens (Tagebuch, E-Mail, Chat, SMS) und wie es den Jugendlichen damit geht, wurden bereits die ersten Texte geschrieben und gesammelt.
Ziel dieses Projektes ist es, eine Bühne für junge SchriftstellerInnen aus den Parks zu schaffen, die Themen der Jugendlichen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, sowie die Schreib- und Leselust der Jugendlichen zu fördern.
Diese Lesung im öffentlichen Raum stellt eine Plattform für Jugendliche unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und Geschlechtes dar, in der sie sich selbst - in ihren Worten und kreativen Ideen - einer breiten Öffentlichkeit darstellen können.
mehr Infos bei Back on Stage 5, Strobachgasse 4, 1050 Wien, Tel: 01/585 31 96 oder 0664/243 60 12 [Quelle]




Der Einsiedlerpark wurde in den Jahren 1883 und 1884 in zwei Etappen angelegt: Im ersten Jahr wurde nur der Abschnitt zwischen Einsiedler- und Embelgasse bepflanzt und erst im folgenden Jahr, nachdem die Gemeinde Wien das restliche Grundstück angekauft hatte, konnte auch der Teil zwischen Embelgasse und Obere Amtshausgasse in einen Park umgestaltet werden. Aus einem wenige Jahre zuvor entstandenen Plan geht hervor, daß es ursprünglich beabsichtigt war, auf dem Einsiedlerplatz eine Kirche zu errichten.
Der zur Schule gehörende Abschnitt war vom dritten Teil des Parks durch eine Planke abgetrennt; er umfaßte einen Sommerturnplatz und zwei getrennte Schulgärten, einer für die Buben, einer für die Mädchen. Dort wurden schon in den ersten Jahren des Bestehens der Schule landwirtschaftliche Kulturpflanzen angebaut; bei einer kleinen Ausstellung, die von der Knabenhauptschule im Jahr 1935 veranstaltet wurde, konnten die Besucherinnen und Besucher ein Alpinum – also eine kleine Anlage mit Gebirgspflanzen –, ein von den Schülern verfertigtes Glashaus und eine Wetterbeobachtungsstelle bewundern.
Die ersten Bäume am Bacherplatz – er wurde 1871 nach dem vermutlich zwei Jahre zuvor verstorbenen Gärtner und Armenrat Leopold Bacher benannt, dem manche der dort befindlichen Grundstücke gehörten – wurden in den Jahren 1877 – 1879 gepflanzt. In den Jahren darauf wurde der Park angelegt; als er 1884 vollendet wurde, gab es dort schon einen Kinderspielplatz, Hydranten und zwanzig Sitzbänke. Letztere waren in der Regel kleiner als die heutigen, und ihre Zahl wurde permanent erhöht: 1893 waren im Bacherpark schon siebzig Bänke aufgestellt.