User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Kommentare

Klingt ja sehr spannend
Ich habe mir erlaubt, den Hinweis zu übernehmen. http://gebattm er.twoday.net/stories/1022 635931/
gebattmer - 2017/10/17 18:25
Präventive Archäologie...
Präventive Archäologie muss ich mir merken.
goncourt - 2016/12/28 18:36

Archiv

Oktober 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 5 
 7 
 8 
 9 
11
12
13
14
15
16
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 
 

Status

Online seit 4503 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2017/10/17 18:26

Credits

Oesterreich

Donnerstag, 10. August 2017

Das hat sich bis heute nicht geändert, / das blieb sich bis heute gleich

Christian Cargnelli verweist auf den Tatort Bundesheer Anno 1974:
DG0otd7XYAAFkI_

Und im Juni 1976 gab es dann gegen Kriminalfälle dieser Art am Wiener Naschmarkt ein Anti-Schleifer-Fest, bei dem u.a. Willi Resetarits und die Schmetterlinge spielten und in dessen Folge die Arena besetzt wurde; das Plakat kann im Bildarchiv der ÖNB gesehen werden:

160790481

Dienstag, 16. Mai 2017

ND-Kommentar zu Österreich, Spuren von Hoffnung inklusive

Für das Neue Deutschland analysiert Sebastian Reinfeldt den aktuell laufenden Versuch, nach Russland, Ungarn, Polen, Türkei etc. etc. nun auch in Österreich ein autoritäres Regime zu errichten. Ein zartes Pflänzchen Hoffnung kann Reinfeldt immerhin ausmachen: Eine mögliche parlamentarische Wiederauferstehung der KPÖ, wenn denn das innerparteiliche Schisma zwischen Bundes-KPÖ und der erfreulich starken KPÖ Steiermark überwunden wird, bei Einbeziehung auch unabhängiger Linker. Kulinarisch formuliert könnte die dringende Parole also lauten: Auf die Wiedervereinigung von Schnitzel und Kernöl im Zeichen von Hammer und Sichel!

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Radio Augustin zum Weinviertel

Übermorgen, 23.12.2016, 15 Uhr beschäftigt sich Radio Augustin auf Radio Orange mit dem Weinviertel:

Auf Wanderschaft
Werner Rauchberger unternimmt diesmal Streifzüge durch das Weinviertel. In seinen Betrachtungen begibt er sich auf die Spuren des großen österreichischen Dichters Theodor Kramer, dem er auch in der Musikauswahl seine Referenz erweist.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Der Nachttopf des Schlächters

Hoetzendorf_Nachttopf_WeinlandmuseumAsparn_600

Sollte es jemals einen Wettbewerb für die absurdeste WK1-Devotionalie geben, ist dieses Exponat des Weinlandmuseums Asparn wohl ein heißer Kandidat für einen der vordersten Plätze: Der Nachttopf des Kriegstreibers Conrad von Hötzendorf, nach dem in Österreich bekanntlich immer noch Straßen und Plätze benannt sind.

Montag, 30. Mai 2016

Was ist ein österreichischer Patriot? - Antwort im Augustin

Wer schon immer wissen wollte, was denn ein österreichischer Patriot so ist, findet eine von mir verfasste kurze Antwort in der aktuellen Ausgabe des geschätzten Augustin (Nr. 414, S. 35, derzeit nur Print), der auch sonst äußerst lesenswert ist!

Update 8.6.2016: Nun auch online zu lesen: http://www.augustin.or.at/zeitung/dichter-innenteil/was-ist-ein-oesterreichischer-patriot.html

Dienstag, 26. Januar 2016

Akustischer Wien-Stadtplan der Österreichischen Mediathek

Die Österreichische Mediathek macht 300 ihrer Wien betreffenden historischen Audioaufnahmen über einen Akustischen Wien-Stadtplan zugänglich.

Siehe auch: http://science.orf.at/stories/1766525/

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Premiere in Innsbruck

Auf nach Innsbruck lautet die heutige Devise, denn dort finden morgen und übermorgen die Berufungsvorträge für die ausgeschriebene Professur für Österreichische Geschichte statt, und erstmals habe ich das Vergnügen, einen solchen Vortrag halten zu können. So werde ich also Donnerstags um 14 Uhr mein Forschungs- und Lehrprogramm zur Habsburgermonarchie 1754-1887 mit dem Titel "Seelenkonskription, Landesaufnahme und Kataster als Agenten der Staatsverdichtung" vorstellen; verraten sei davon soviel: Es ist auch schon wieder 20 Jahre her, dass ich mit der Konzeption dieses Vorhabens begonnen habe.

Dienstag, 14. April 2015

Ö1 zu den Deportationen in der Habsburgermonarchie

Morgen in den Ö1-Dimensionen: Eine von Martina Nußbaumer gestaltete Sendung zur Geschichte der Deportationen in der Habsburgermonarchie der Frühen Neuzeit. Grundlage ist folgendes Buch:

Steiner, Stephan: Rückkehr Unerwünscht. Deportationen in der Habsburgermonarchie der Frühen Neuzeit und ihr europäischer Kontext. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2014.
Open Access: https://e-book.fwf.ac.at/o:531

Eine Präsentation des Buchs findet am 5.5.2015, 19 Uhr, in der Hauptbücherei, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien statt, es moderiert Martina Nußbaumer, am Podium sitzen Ilse Reiter-Zatloukal und Jan Philipp Reemtsma.

Kurzbeschreibung der Sendung:

Dass in der Frühen Neuzeit nicht nur europäische Kolonialmächte, sondern auch die Habsburgermonarchie Deportationen im großen Stil als Instrument der Bestrafung, der Machtdemonstration und der Bevölkerungspolitik einsetzte, war bisher kaum bekannt. Dabei waren allein zum Höhepunkt der staatlich verordneten und planmäßigen Zwangsverschickungen im 18. Jahrhundert tausende Menschen betroffen - religiöse Dissidenten, "Tumultanten", Prostituierte und andere Bevölkerungsgruppen, die der Obrigkeit deviant erschienen. Als Zielorte dienten den Habsburgern aus Mangel an Kolonien die Grenzregionen des Reiches; Hauptdestinationen waren das vom Osmanischen Reich zurückeroberte Siebenbürgen und das Banat, wo die Deportierten entweder in Arbeits- und Zuchthäusern weggesperrt wurden oder zwangsweise als Kolonist/innen agieren sollten. Ein Experiment, das allerdings, so Stephan Steiner, kläglich scheiterte.

Für sein Buch "Rückkehr unerwünscht" hat sich der Historiker in einer Vielzahl von europäischen Archiven auf die Suche nach den Spuren der habsburgischen Deportationspraxis und den Schicksalen der Deportierten gemacht. Entstanden ist eine umfangreiche, in den gesamteuropäischen Kontext eingebettete Studie, die sich gleichsam als Vorgeschichte der Deportationen in totalitären Systemen des 20. Jahrhunderts lesen lässt.

Freitag, 20. März 2015

Ö1-Diagonal zu Österreich und die Aufklärung

Morgen auf Ö1-Diagonal (21.3.2015, 17:05-19:00):

"Mehr Licht!" Österreich und die Aufklärung. Präsentation: Peter Lachnit

Die Aufklärung ist in Österreich immer mehr von oben herab gewährt als von unten erkämpft worden. Josef II., der die Klöster aufgelöst und die Todesstrafe abgeschafft hat, war um einiges radikaler als das Land, dessen Kaiser er war. Erzherzog Johann ist auch eher wegen seiner Liebesaffäre zur Ausseer Postmeisterstochter Anna Plochl in Erinnerung geblieben als dadurch, dass ihn die Frankfurter Nationalversammlung während der Revolution von 1848 zum Staatsoberhaupt wählte. Im Österreich der katholischen Gegenreformation wurde die Aufklärung eher als verdächtiges Werk norddeutscher Protestanten betrachtet; der Kopf des 1795 als "Jakobiner", also als Anhänger der Französischen Revolution hingerichteten Franz Hebenstreit wurde bis vor drei Jahren im Wiener Kriminalmuseum zur Schau gestellt. Revolutionen und Volkserhebungen sind hierzulande schnell entweder niederkartätscht oder in staatstreue Bahnen gelenkt worden.

Welche Auswirkungen hat das alles auf das Verhältnis der Österreicher/innen zur Obrigkeit, auf ihre Bereitschaft zu Religionskritik und Zivilcourage? Wären etwa die "Charlie Hebdo"-Karikaturen hierzulande möglich gewesen?

Montag, 16. März 2015

Kriminalhörspiel "Das allerletzte Mahl" von Andreas Kloner

Kommenden Freitag (20.3.2015, 22:03-23:00) auf SWR zu hören:

„Das allerletzte Mahl.
Der Raubmord an dem Wiener Weltpriester Johann Konrad Blank.“
Ein Kriminalhörspiel von Andreas Kloner.

„Ein Schaf fand man noch am dritten Tage lebend.“
So lauteten die letzten Worte aus dem „Oesterreichischen Beobachter“ vom 12. Februar 1827, die der 70-jährige Weltpriester und Mathematikprofessor Konrad Johann Blank vermutlich gelesen hatte, als er zu Mittag in seinem Stammlokal zur „Mehlgrube“ auf dem Neuen Markt in Wien ein Schnitzel mit Erdäpfelsalat verspeiste und ein Seidel Wein dazu genoss, ohne zu wissen, dass er 24 Stunden später tot sein wird. Ermordet. Beraubt. Von wem? Das wird sich – so wollen wir es hoffen - anhand der Aussagen der zahlreichen Zeugen herausstellen.