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adresscomptoir - 2015/06/24 11:36
Herzlichen Glückwunsch!...
Herzlichen Glückwunsch! Auf die nächsten...
goncourt (Gast) - 2015/06/24 11:28
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gebattmer - 2015/02/15 19:19

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Zuletzt aktualisiert: 2015/08/22 10:54

Credits

Gender

Freitag, 19. Juni 2015

Schrupp/Patu: Eine kleine Geschichte des Feminismus als Sachcomic

Schrupp-Patu-FeminismusIn den letzten Jahren hat Unrast einige feine Sachcomics verlegt, eine Kleine Geschichte der Krisenrevolten etwa, eine Kleine Geschichte des Zapatismus sowie eine Kleine Geschichte der Genossenschaften. Die jüngste Neuerscheinung beschäftigt sich mit dem Feminismus und ist höchst empfehlenswert:

Patu/Schrupp, Antje: Kleine Geschichte des Feminismus im euro-amerikanischen Kontext. Münster: Unrast, 2015. [Verlags-Info, vgl. auch die Überlegungen von Antje Schrupp auf DieStandard.at.]

Philosophinnen, Rebellinnen, Aktivistinnen: Dieser Comic erzählt die Geschichte des Feminismus im euro-amerikanischen Kontext von der Antike bis heute. Vorgestellt werden dabei nicht nur einzelne Feministinnen, sondern auch wichtige feministische Debatten, zum Beispiel über gleiche Rechte, Hausarbeit, freie Liebe, Gleichheit und Differenz oder Gendermainstreaming, in ihrem jeweiligen historischen Kontext.

Montag, 11. Mai 2015

Vortrag von Hanna Hacker: Blow up the celebration oder Was es bedeutet, feministisch zu studieren, Wien 20.05.2015

Dies klingt mal nach einem spannenden Beitrag zum derzeitigen Uni Wien-Jubiläum:

Hanna Hacker (Wien): Blow up the celebration oder Was es bedeutet, feministisch zu studieren

Vortrag und Diskussion in der Reihe "Gender Talks" des Referats Genderforschung

Termin: 20.Mai 2015, 18 Uhr
Ort: Hörsaal B, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

„Ich malte mir einen Schnurrbart an und hoffte das nicht zu Erhoffende“: So poetisch und doppeldeutig nahm vor rund hundert Jahren Elise Richter, erste habilitierte Frau an der Uni Wien, Bezug auf das Verdikt, Studieren sei nichts für Mädchen. Nicht viel später schlug Virginia Woolf vor, die Hochschulen in Flammen aufgehen zu lassen, sollte das herrschende Bildungssystem sich nicht ändern.

Vielleicht fühlt eine* sich an unibrennt erinnert oder an Plakate zum „Männerbund seit 1365“. Goldene Frauen-Büsten im Arkadenhof der Uni? Im Chor ein Proteststück sprechen, for free? Eine „mini-history der Entstehung des feministischen Wissensprojektes“, resümmiert Sabine Hark, „erzählt davon, dass Affirmation und Dissidenz, Partizipation und Transformation, Subversion und Normalisierung oftmals nur schwer zu unterscheiden sind. Und sie erzählt von den Aporien, den Ambivalenzen, den Befürchtungen und Hoffnungen, die [diese] Geschichte von Beginn an begleiten – und die noch in den Versuchen, sich von dieser Geschichte zu trennen, auffindbar sind.“

Der Vortrag nimmt Kämpfe um institutionelle Strukturen des akademischen Raumes in einen queer-feministischen Blick, befragt Inszenierungen von Widerstand und ermuntert dazu, Feministisches (und) feministisch zu studieren.

Hanna Hacker ist habilitierte Soziologin und Historikerin, arbeitet zu feministischer, queerer und postkolonialer Kritik, war u.a. Professorin am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien und lehrt derzeit im Masterstudium Gender Studies.


https://gender.univie.ac.at/veranstaltungen/gender-talks/einzelansicht/article/gender-talks-hanna-hacker-wien-blow-up-the-celebration-oder-was-es-bedeutet-feministisch-zu-stu/?tx_ttnews[backPid]=116570&cHash=64327f366016cf174d0634807db15e64 via http://www.univie.ac.at/Geschichte/salon21/?p=21421

Donnerstag, 5. März 2015

Ö1-Hörbilder zur Geschichte des Frauenstudiums an der Uni Wien

Andreas Kloner hat ein Radio-Feature zur Geschichte des Frauenstudiums an der Uni Wien gestaltet; ausgestrahlt wird es am Samstag, 7.3.2015, 9:05-10:00 auf Ö1:

Fräulein Doktor, oder: 120 Jahre Besserwisserin. 1365 wurde die Alma Mater Rudolphina gegründet, ein halbes Jahrtausend später kamen die ersten Frauen an die Universität Wien.

Der Tageszeitung "Illustrirtes Wiener Extrablatt" war es Anfang April 1897 ein Titelbild wert: Mehrere Personen mit ihren Promotionsurkunden in Händen lauschen der feierlichen Rede des Universitätsrektors. Alle frisch gebackenen Doktoren tragen Frack, bis auf eine kleine, zierliche, beinahe unscheinbare Person, die ebenfalls in der Reihe der Geehrten Aufstellung genommen hat: Es ist die 37 Jahre alte österreichische Ärztin Dr. Gabriele Possanner von Ehrenthal, die den Abschluss ihres Medizinstudiums an der Universität Wien wiederholen musste. Ein bereits abgeschlossenes Studium an der Universität in Zürich war in ihrer Heimat nicht anerkannt worden. 1897 schaffte sie es als erste Frau überhaupt an einer österreichischen Universität zu promovieren - etwa ein halbes Jahrtausend nach Gründung der Wiener Alma Mater im Jahr 1365.

Warum Frauen immer mehr darauf drängten, ebenso wie Männer ein Studium zu absolvieren und in typische Männerberufe vorzudringen, wie die damalige Gesellschaft darauf reagierte und vor allem wie kreativ Männer ihr Gehirnschmalz einzusetzen wussten, um weibliche Konkurrenz zu verhindern, davon erzählt dieses Feature.

Freitag, 6. Februar 2015

Video über die Sammlung Frauennachlässe an der Uni Wien

Tagebücher: In Geschichte eingeschrieben. Die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien from Sammlung Frauennachlässe on Vimeo.

Li Gerhalter und Christa Hämmerle haben in Kooperation mit Markus Hintermayer und Christian Steiner vom Zentralen Informatikdienst der Uni Wien ein zwanzigminütiges Video über die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien erstellt, also sehet hin und informieret Euch!

Das Tagebuch einer pensionierten Sozialarbeiterin aus den 1990er-Jahren wird ebenso vorgestellt wie das eines Zuckerbäckers aus dem 19. Jahrhundert oder einer Wienerin, die die Zeit des Zweiten Weltkrieges in einer damals so genannten "nicht privilegierten Mischehe" (über)lebte.
Anhand dieser - und noch weiterer - Tagebuchbestände werden die Arbeit der Sammlung Frauennachlässe besprochen. Grundsätzliche Fragen der Genre-Diskussionen von auto/biographischen Quellen werden thematisiert und Projekte aus der Forschung und universitären Lehre präsentiert.


Mit: Christa Hämmerle, Li Gerhalter, Martin Scheutz und Theresa Adamski

Dienstag, 20. Januar 2015

Kritisch-lesen.de: Marxistischer Feminismus

Die aktuelle Ausgabe von kritisch-lesen.de hat den Schwerpunkt "Marxistischer Feminismus" und stellt unter anderem ein paar Klassiker zum Thema vor, darunter Bücher von Clara Zetkin, Mariarosa Dalla Costa/Selma James sowie Shulamith Firestone.

Montag, 5. Januar 2015

Hallo Nervensäg_innen! - Unterstrich in Analyse & Kritik

Während zurückgebliebene Maskulinisten und bösartige Antifeministen ob des Binnen-I immer noch den Untergang des Abendlands dräuen sehen, verabschiedet sich die auch sonst sehr empfehlenswerte linke Monatszeitung Analyse & Kritik von ebendiesem und führt den Unterstrich ein, im Wissen darum, dass es für ein soziales Problem bzw. für einen politischen Kampf keine sprachlichen Lösungen gibt und mit dem löblichen Ziel zu nerven; schon der Titel für den redaktionellen Beitrag, in dem dieser Schritt begründet wird - eben Hallo Nervensäg_innen! - ist wunderbar gewählt, und wer sich noch weiter kundig machen will, dem oder der sei das bereits in der November-Ausgabe 2012 erschienene Interview mit Lann Hornscheidt - Profx für Gender Studies und Sprachanalyse an der HU Berlin - ans Herz bzw. Hirn gelegt.

Sonntag, 26. Oktober 2014

von ... bis

Das nenne ich doch einen schönen Lemmatabereich, den der neu erschienene Band 3 des bei Argument herauskommenden Historisch-kritischen Wörterbuch des Feminismus abdeckt: Von Kollektiv bis Liebe!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Twitter-Account von Luise F. Pusch

Sehr schön, nicht nur, dass die feministische Sprachwissenschafterin Luise F. Pusch eine Website zur Frauenbiographieforschung betreibt und pointiert zum Anti-Binnen-I-Bashing einer Handvoll österreichischer Reaktionäre Stellung bezieht, ist sie auch auf Twitter präsent: https://twitter.com/luisepusch - möge sie viele FollowerInnen bekommen!

Freitag, 23. Mai 2014

Buchpräsentation: Edith Saurer, Liebe und Arbeit, Wien 16.6.2014

Saurer_LiebeArbeitEdith Saurer: Liebe und Arbeit. Geschlechterbeziehungen im 19. und 20. Jhd., hrsg. von Margareth Lanzinger. Wien: Böhlau, 2014.

Zeit: 16. Juni 2014, 18.30 Uhr
Ort: Fachbibliothek für Geschichtswissenschaften, Universitätsring 1, 1010 Wien

Programm

Margareth Lanzinger: Vorstellung des Buches
Anna Hauer: Lesung von Textproben
Moderation: Sepp Ehmer

kleines Buffet


Klappentext:
Liebe und Arbeit wurden bisher selten zusammengedacht. Die Geschichte der Liebe war vor allem ein Thema der Literatur, der bildenden Kunst und des Musiktheaters – weniger der Wissenschaft. Die Geschichte der Arbeit hingegen steht schon lange im Fokus von Ökonomie und Sozialgeschichte. Das vorliegende Buch aus dem Nachlass der Wiener Historikerin Edith Saurer stellt nun erstmals das Verhältnis von Liebe und Arbeit aus einer europäischen Perspektive dar und verbindet dieses mit gesellschafts- und diskursprägenden politischen und sozialen, rechtlichen und kulturellen Phänomenen des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Ergebnis zeigt sich, dass einerseits Arbeit ein zentrales Orientierungsmoment darstellt und dass andererseits die Geschlechterliebe an oberster Stelle der Hierarchie der sozialen Beziehungen steht.

Verlags-Info: http://www.boehlau-verlag.com/978-3-205-79535-3.html
E-Book (PDF) bei De Gruyter: http://www.degruyter.com/view/product/429747
Infos zum Edith Saurer Fonds: http://www.edithsaurerfonds.at/

[via Salon 21]

Donnerstag, 24. April 2014

Interview mit Gabriella Hauch zur Geschichte der Frauen in Österreich

Die Standard interviewte die an der Uni Wien tätige Historikerin und Gabriele-Possanner-Preisträgerin Gabriella Hauch zur Geschichte der Frauen in Österreich im 19. und 20. Jahrhundert.