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Die Wanderdünen des Marchfelds

Für die aktuelle Ausgabe des Augustin (nur Papier!) habe ich einen Beitrag über den famosen Flugsand im Marchfeld verfasst, mitsamt Fotos des wunderbaren Trockenrasens vulgo Steppe; als kleinen Teaser verrate ich nur soviel: Wer dereinst gen Gänserndorf reiste, schwebte in höchster Gefahr, denn, so hieß es 1829 in der Topographie des Erzherzogthums Oesterreich: "Kein Baum, keine Quelle, kein Haus" weit und breit außer einem Schäferhof namens Siehdichfür, "nichts zeigt sich dem Blicke in dieser großen Sandwüste als röthliches Heidegras". Wer sich dennoch in diese unwirtliche Gegend wagte, ergriff Vorsichtsmaßnahmen: "Noch vor wenig Jahren reiste durch diese Gegend, wie durch Aegyptens Wüsten, Niemand allein; immer, und wenigstens des Nachts, gesellten sich Mehrere zusammen, denn der Nahme des Schäferhofes Siehdichfür erinnerte jeden Reisenden auf seiner Huth zu seyn, vor den fürchterlichen Sand- und Staubwolken, und dem hier lauernden schlechten Gesindel." Wer mehr wissen möchte, kaufe den Augustin, die erste österreichische Boulevardzeitung!

Nachtrag 21.4.2016: Nun ist der Artikel auch online abrufbar: http://www.augustin.or.at/zeitung/vorstadt/die-wanderduenen-des-marchfelds.html