User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Kommentare

Klingt ja sehr spannend
Ich habe mir erlaubt, den Hinweis zu übernehmen. http://gebattm er.twoday.net/stories/1022 635931/
gebattmer - 2017/10/17 18:25

Archiv

Mai 2015
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 5 
 8 
 9 
10
12
15
16
17
18
19
20
22
23
24
25
26
28
29
30
31
 

Status

Online seit 4686 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2018/04/20 14:13

Credits

Montag, 11. Mai 2015

Vortrag von Hanna Hacker: Blow up the celebration oder Was es bedeutet, feministisch zu studieren, Wien 20.05.2015

Dies klingt mal nach einem spannenden Beitrag zum derzeitigen Uni Wien-Jubiläum:

Hanna Hacker (Wien): Blow up the celebration oder Was es bedeutet, feministisch zu studieren

Vortrag und Diskussion in der Reihe "Gender Talks" des Referats Genderforschung

Termin: 20.Mai 2015, 18 Uhr
Ort: Hörsaal B, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

„Ich malte mir einen Schnurrbart an und hoffte das nicht zu Erhoffende“: So poetisch und doppeldeutig nahm vor rund hundert Jahren Elise Richter, erste habilitierte Frau an der Uni Wien, Bezug auf das Verdikt, Studieren sei nichts für Mädchen. Nicht viel später schlug Virginia Woolf vor, die Hochschulen in Flammen aufgehen zu lassen, sollte das herrschende Bildungssystem sich nicht ändern.

Vielleicht fühlt eine* sich an unibrennt erinnert oder an Plakate zum „Männerbund seit 1365“. Goldene Frauen-Büsten im Arkadenhof der Uni? Im Chor ein Proteststück sprechen, for free? Eine „mini-history der Entstehung des feministischen Wissensprojektes“, resümmiert Sabine Hark, „erzählt davon, dass Affirmation und Dissidenz, Partizipation und Transformation, Subversion und Normalisierung oftmals nur schwer zu unterscheiden sind. Und sie erzählt von den Aporien, den Ambivalenzen, den Befürchtungen und Hoffnungen, die [diese] Geschichte von Beginn an begleiten – und die noch in den Versuchen, sich von dieser Geschichte zu trennen, auffindbar sind.“

Der Vortrag nimmt Kämpfe um institutionelle Strukturen des akademischen Raumes in einen queer-feministischen Blick, befragt Inszenierungen von Widerstand und ermuntert dazu, Feministisches (und) feministisch zu studieren.

Hanna Hacker ist habilitierte Soziologin und Historikerin, arbeitet zu feministischer, queerer und postkolonialer Kritik, war u.a. Professorin am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien und lehrt derzeit im Masterstudium Gender Studies.


https://gender.univie.ac.at/veranstaltungen/gender-talks/einzelansicht/article/gender-talks-hanna-hacker-wien-blow-up-the-celebration-oder-was-es-bedeutet-feministisch-zu-stu/?tx_ttnews[backPid]=116570&cHash=64327f366016cf174d0634807db15e64 via http://www.univie.ac.at/Geschichte/salon21/?p=21421