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    <title>Adresscomptoir : Rubrik:Adressbueros</title>
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    <dc:publisher>adresscomptoir</dc:publisher>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-12T13:40:50Z</dc:date>
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    <title>Adresscomptoir</title>
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    <title>Das Preßburger Fragamt als Kindertauschzentrale</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5050165/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;289&quot; alt=&quot;kindertauschzentrale&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/adresscomptoir/images/kindertauschzentrale.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft genug sind sie ja nicht wirklich lustig, die Bilder von lustich.de, mit denen BenützerInnen von blogcounter.de zwangsbeglückt werden. Das dieswöchige passt allerdings bestens zu dem Umstand, dass das Preßburger Frag- und Kundschaftsamt - eine von einem gewissen Anton Martin initiierte Gründung, die von 1781 bis 1783 das Preßburger Kundschaftsblatt herausgab - ein eigenes Protokoll für &lt;i&gt;Tausch- und Kostkinder&lt;/i&gt; führte. Dieses Service wurde im Avertissement dieser Einrichtung folgendermaßen angekündigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Buch für Tausch- und Kostkinder. In solchem werden vorgemerkt nicht nur allein jene Partheyen, welche ihre Kinder wegen Studieren, oder Erlernung einer auswärtigen Sprache gegen andere Kinder auf eine gewisse Zeit und gegen selbst beliebig vorzuschreibenden Bedingnussen von einem Ort, oder Land ins andere vertauschen wollen, sondern auch jene, welche derley Kinder nur blos in die Kost zu geben gesinnet sind. Und im Gegentheil auch jene welche solche Tausch- oder Kostkinder zu sich nehmen wollen, und respective zu bekommen suchen. In welch ein so anderen Falle beyde Theile sowohl bey der ersten Vormerkung, als bey der nachherigen Auskunft für ein Kind nur 6 kr. an Taxe zu zahlen haben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preßburger Kundschaftsblatt, dessen Jahrgänge 1781 und 1782 ich mir zur Zeit in der &lt;a href=&quot;http://www.ulib.sk&quot;&gt;Univerzitná kninica v Bratislave&lt;/a&gt; anschaue, gibt es tatsächlich Einträge unter dieser Rubrik, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Tauschkinder. [Absatz] Sind vorhanden zwey Knaben, so man nacher Preßburg wegen Studiren, und der deutschen Sprache in Tausch geben will.&lt;/i&gt; (I. Stück, 1.-7.4.1781, S.2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings scheint es auch Vorbehalte gegeben zu haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Tauschkinder: sind vorhanden, so man aus dem Ungarischen gegen von hier aus dahingebende hiesige Kinder anhero vertauschen will, verschiedene Knaben und Mägdens. Da kein bequemeres Mittel seyn kann, daß die Kinder mit geringeren Unkösten entweder ihre Mutter, oder eine andere Sprache erlernen können, als eine derley Vertauschung; so ladet man mehrmalen die sorgfältigen Eltern zu Ergreifung dieses Vortheils mit so mehrerer Dreistigkeit ein, als es unstreitig ist, daß es einerley seye, ob wir unsere Kinder anderen guten Leuten, oder anderer guter Leute Kinder mit uns hier speisen. Auswärtige Landleute (dieses jedoch ohne Vorurtheil gesprochen) betrachten, erkennen bereits das wesentliche gute dieser Vertauschung; sollten wohl Preßburgs einsehende Innwohnere den Werth dieser Vertauschung zu mißkennen fähig seyn?&lt;/i&gt; (X. Stück, 3.6.-9.6.1781, S.39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avertissement, 9.4.1781 (unpaginiert), Beilage von: Wiener Zeitung Nr.40, 19.5.1781, (nicht bei Anno, sondern im Exemplar der ÖNB, Signatur 1,005.524-D.Per/1780) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preßburger Kundschafts-Blatt, 1781-1783, Jahrgänge 1781 und 1782 in: Univerzitná kninica v Bratislave, Signatur E 668&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Es gibt erfreulicherweise auch einiges an Literatur zum in dieser Gegend praktizierten Kindertausch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kósa, László: Kinderaustausch und Spracherlernen in Ungarn, in: Hungarian Studies, 3.1987/12, S. 8593.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liszka, József: &lt;a href=&quot;http://www.foruminst.sk/publ/egyeb/liszkanemet/liszkanemet_3_3_2.pdf&quot;&gt;Kinderaustausch als Methode des Fremdsprachenerwerbs&lt;/a&gt; [PDF], in: Ders.: Volkskunde der Ungarn in der Slowakei. Zwischen den Karpaten und der Ungarischen Tiefebene. Passau: Lehrstuhl für Volkskunde der Universität, 2003, S. 219-238.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liszka, József: Das Tauschkind-System im slowakischen Teil der Kleinen Tiefebene, in: Zeitschrift für Balkanologie, 32.1996/1, S. 5872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paládi-Kovács, Attila: Kindertausch und interethnische Kontakte im Karpatenbecken, in: Bringéus, Nils-Arvid u.a. (Hg.): Wandel der Volkskultur in Europa. Festschrift für Günter Wiegelmann zum 60. Geburtstag. Münster: Coppenrath u.a., 1988, Bd.1, S. 271279.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T06:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5045375/">
    <title>Akten zum Fragstubenprojekt des Johannes Angelus de Sumaran gefunden</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5045375/</link>
    <description>Letzte Woche war ich im Wiener Universitätsarchiv, auf der Suche nach Akten zu dem 1636 eingereichten Fragstubenprojekt des Johannes Angelus de Sumaran/Juan Angel de Zumarán (vgl. &lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/stories/833359/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Diese wurden in einem 1893 im Wiener Communal-Kalender erschienenen Artikel zitiert, allerdings nur mit dem nicht gerade präzisen Hinweis, dass sie aus dem Universitätsarchiv Wien stammen, ohne nähere Quellenangabe. Als Manfred Bobrowsky dann im Zuge der Arbeit an seiner Dissertation um 1980 danach recherchierte, konnte er sie nicht auffinden; nun habe ich mein Glück versucht, und dank der Hilfe von Archivmitarbeiter Thomas Maisel war es gar nicht mal so schwer. Neues konnte ich zwar nicht herausfinden, aber immerhin ist es jetzt möglich, genau zu zitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universitätsarchiv Wien, Kodex Th 16: Acta Facultatis Theologicae IV 1567-1666, f.289,r - 291a,r; f.291b,v - 292b,v (Einträge vom 27.10.1636 und 23.11.1636).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Wiener Fragamtes, in: Wiener Communal-Kalender und städtisches Jahrbuch, 31.1893, S. 419-426.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bobrowsky, Manfred: Das Wiener Intelligenzwesen und die Lesegewohnheiten im 18. Jahrhundert. Wien: Diss. masch. 1982, S. V.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-08T06:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4910129/">
    <title>Druck des Bureau d&apos;Adresse von 1639 in Hartlib Papers</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4910129/</link>
    <description>Eine mir bislang nicht bekannte Veröffentlichung von Renaudots Bureau d&apos;Adresse enthält die sehr löbliche, wenn auch sündteure - 1570 Pfund! - CD-Rom mit den Hartlib Papers, die es zum Glück hier in Berlin u.a. auf der Philologischen Bibliothek der FU gibt. Der UB Wien war der Ankauf übrigens zu teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L&apos;usage et commoditez des Bureaux d&apos;Adresse dans les Provinces. Paris: Bureau d&apos;Adresse, 31.10.1639.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthalten in: The Hartlib papers. A complete text and image database of the papers of Samuel Hartlib (c. 1600 - 1662), held in Sheffield University Library, Sheffield, England. Sheffield: HROnline, Humanities Research Institute, 2.A., 2002, Sigel: 48/7/1</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-06T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4887159/">
    <title>Anfrag- und Adressbüro, München 1828</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4887159/</link>
    <description>Friedrich Wilhelm Bruckbräu erwähnt 1828 ein Anfrag- und Adressbüro in München:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Anfrag- und Addreß-Bureau, in der Residenz-Schwabingerstraße No. 48, zu ebener Erde, giebt gegen Entrichtung einer geringen Gebühr, in allen vorkommenden Fällen Einheimischen und Fremden, in Privatangelegenheiten den erforderlichen Rath und Aufschluß. So auch das Schreib- und Sprach-Bureau, in der Prannersgasse, No. 1508.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Überhaupt gibt es in den 1820er Jahren eine Reihe vergleichbarer Gründungen, z.B. das &lt;i&gt;allgemeine Anfrage- und Auskunfts-Comptoir&lt;/i&gt; in Wien (vgl. &lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/stories/3358004/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;), oder das 1827 in Breslau gegründete &lt;i&gt;Anfrage- und Adreß-Bureau&lt;/i&gt; des H. Saul, auf das ich erst vor kurzem im GStA gestoßen bin; mehr zu letzterem demnächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckbräu, Friedrich Wilhelm: Neuestes Taschenbuch der Haupt- und Residenzstadt München und den Umgebungen für Einheimische und Fremde. München: Joseph Lindauer&apos;sche Buchhandlung, 1828, S. 36.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4870550/">
    <title>Recherchen zum Adresshaus und Intelligenzwerk in Berlin</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4870550/</link>
    <description>Schon Anfang April war ich eine Woche in Berlin, nun bin wieder dort angelangt und wohne so zwischen &lt;a href=&quot;http://www.volksbuehne-berlin.de/&quot;&gt;Volksbühne&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.babylonberlin.de/&quot;&gt;Babylonkino&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/karlliebknechthaus/die_geschichte_des_karlliebknechthauses/&quot;&gt;Karl-Liebknecht-Haus&lt;/a&gt;. Bis Ende Mai werde ich hier vorwiegend im &lt;a href=&quot;http://www.gsta.spk-berlin.de/&quot;&gt;Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz&lt;/a&gt; nach Akten zu dem 1689 gegründeten Adreßhaus und zum Intelligenzwerk zu recherchieren.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4841435/">
    <title>Anzeigen aus dem Budapester Kundschaftsblatt</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4841435/</link>
    <description>Was ich übrigens an den von Arpád Tóth veröffentlichten Anzeigen des Budapester Kundschaftsblatt aus dem Jahr 1812 - genauer Titel: &lt;a href=&quot;http://totharpad.uw.hu/vop_aubl_1812.htm&quot;&gt;Vereinigte Ofner und Pesther Frag-Kundschafts-Anzeig- und Auctions-Blätter für das Jahr 1812&lt;/a&gt; - für spannend halte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In recht vielen von ihnen wird auf das Kundschaftsamt als Stelle für weitere Informationen verwiesen: &lt;i&gt;Ein Mann von besten Jahren, welcher Schulen absolvirt hat, und 4 Sprachen kann, und selbe auch schreibt, wünschet bey einer Herrschaft-, als auch Haus-Inspektor oder Kastner zu unterkommen, wenn auch in einer Kanzley; seine Attestate empfehlen ihn; selber im Kundschaftsamte zu erfragen.&lt;i&gt; (&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://totharpad.uw.hu/vop_aubl_1812_01.htm&quot;&gt;*&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Weine, Kölnisch Wasser und Möbel werden hier verkauft:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Im Pester Kundschaftsamte ist guter Tokayer in Bouteillen zu verkaufen, nämlich die Bouteille pr. 6 fl. 30. kr. B.Z. auch Weichselwein, die Bouteille pr. 4 fl. 30 kr. B.Z.&lt;/i&gt; (&lt;a href=&quot;http://totharpad.uw.hu/vop_aubl_1812_05.htm&quot;&gt;*&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das wegen seinen sehr ersprieslichen Wirkungen, und Tugenden berühmte und ächte Eau admirable, oder sogenannte kölnische Wasser, verfertigt von M.C. Farina in Köln am Rhein, ist im Pest im Kundschaftsamte zu bekommen.&lt;br /&gt;
Man kann dieses Wasser, welches ein aus den kostbarsten und auserlesensten Arzneykräutern gemachter fliegender Geist ist, mit allen Recht das wunderbare heissen, und ihm nicht genug Lobsprüche beylegen, welche er verdient; als ein geprüftes Mittel gegen Schlag- und Sichtflüsse, Zittern Verstopfungen der Leber, der Milz u.d.g. gegen Gelbsucht, Katharren, Ohnmachten, Kolik, Seitenstechen, Brustkrankheiten, Zahnschmerzen, Stein und Griess, und mehrere sowohl innerlichen als äusserlichen Gebrechen wird es nie ohne erwünschten Erfolg angewendet; zum innerlichen Gebrauch nimmt man nach Beschaffenheit des Zustandes ein- oder mehrmahl die Woche 50 bis 60 Tropfen mit Wein, Brunnenwasser, warmer Brühe, oder andern flüssigen Sachen, mit der Vorsorge jedoch, dass man es nicht zu warm einnehme, weil eine allzustarke Hitze die lebhaftesten Theile davon verfliegen macht. Das Weitere kann man aus dem hizugefügten Gebrauchzettel ersehen.&lt;/i&gt; (&lt;a href=&quot;http://totharpad.uw.hu/vop_aubl_1812_08.htm&quot;&gt;*&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Im Kundschaftsamte sind verschiedene schön verfertigte Möbel, als: Soffa&apos;s, Sesseln, Kanapee&apos;s, Divans, von mancherley Holz und Überzug, wie auch Tische, Kästen, Bettstätten, Schreibtische, Sekretärs, Bilder, Stockuhren und mehr ander Effekten täglich um einen sehr billigen Preis zu bekommen.&lt;/i&gt; (&lt;a href=&quot;http://totharpad.uw.hu/vop_aubl_1812_09.htm&quot;&gt;*&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-06T09:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4673135/">
    <title>Casanova als Benützer des Prager Fragamts</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4673135/</link>
    <description>Eines der Erkenntnisse meiner Recherchen zum Prager Frag- und Kundschaftsamt ist, dass auch ein Herr namens Casanova diese Einrichtung benützt hat: Als sich dieser im März 1787 in Prag aufhielt, gab er im Kundschaftsblatt, das zu dieser Zeit den Titel &lt;i&gt;Prager interessante Nachrichten&lt;/i&gt; führte, eine Annonce auf, in der er seine Dienste als Lehrer der französischen Sprache sowie in Mathematik, Erdbeschreibung, Geschichte Frankreichs, und der heraldischen Wissenschaften anbot. Er sei in diesen Tagen aus Paris angekommen, habe &lt;i&gt;alldort in einer adelichen Stiftung die Stelle eines Lehrers in der Mathematik, Erdebeschreibung der französis. Sprachlehre mit der Rechtschreibung bekleide[t]&lt;/i&gt;, und sei &lt;i&gt;zugleich von deutscher Sprache der Lehrer&lt;/i&gt; gewesen; weiter sei er &lt;i&gt;mit den lobwürdigsten Urkunden und auch Rekommendation versehen und verspricht nichts ermangeln zu lassen, und seine Pflicht auf das genaueste zu erfüllen; dessen fernere Auskunft ist in hiesigem k.k. Frag- und Kundschaftsamte zu erhollen.&lt;/i&gt;&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;1&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt; Eine Woche später wiederholte Casanova seine Annonce, und diesmal gab er auch seine Adresse bekannt: &lt;i&gt;Er logirt  auf der Kleinseithen in der Baadgasse im Einhorn N.37. u. ertheilt Früh v. 7 bis 9, Nachmittag v. 5 bis 7 Uhr&lt;/i&gt;.&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;2&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;
Doch handelt es sich bei diesem Casanova tatsächlich um den berühmten Giacomo Girolamo Casanova? Dafür spricht, dass sich dieser Casanova seit 1785 tatsächlich im böhmischen Duchcov aufhielt, wo er seine berühmten Memoiren verfasste, und dass er 1787 tatsächlich Prag besuchte. Der Casanova-Forscher Helmut Watzlawick ist jedoch überzeugt davon, dass es sich um einen anderen Casanova handeln muss: Denn Giacomo Girolamo konnte mit Sicherheit kein Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;(1) Prager interessante Nachrichten, nebst der eigentlichen Intelligenz aus dem k.k. Frag- und Kundschaftsamte. Von Vincenz Victorin Pruscha dieses k.k. Amtes Innhaber herausgegeben, 24.3.1787, Nr.13, Beilage. Strahovská knihovna, Signatur: AT XVIII 7&lt;br /&gt;
(2) Prager interessante Nachrichten, nebst der eigentlichen Intelligenz aus dem k.k. Frag- und Kundschaftsamte. Von Vincenz Victorin Pruscha dieses k.k. Amtes Innhaber herausgegeben, 31.3.1787, Nr.14, Beilage. Strahovská knihovna, Signatur: AT XVIII 7&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;528&quot; alt=&quot;Kundschaftsblatt-Prag_17870331_Casanova&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/adresscomptoir/images/Kundschaftsblatt-Prag_17870331_Casanova.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-05T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4660347/">
    <title>Vortrag zu Adressbüros, FU Berlin 5.2.2008</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4660347/</link>
    <description>Nächste Woche bin ich ein paar Tage in Berlin und halte einen Vortrag zu den Adressbüros; die Koordinaten lauten wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vortragstitel: Vormoderne Suchmaschinen? Europäische Adressbüros in der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
Zeit: 5.2.2008, 18:00 Uhr, c.t.&lt;br /&gt;
Ort: FU Berlin, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften,&lt;br /&gt;
Koserstr. 20, 14195 Berlin, Raum A.336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums zur Geschichte der Frühen Neuzeit</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-30T08:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4632373/">
    <title>Josef Tancer zur deutschsprachigen Presse in Pressburg, 18. Jahrhundert</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4632373/</link>
    <description>Diesen Mittwoch (23.1.2008) referiert Josef Tancer ab 19 Uhr im Slowakischen Institut (Wipplingerstr. 24-26, 1010 Wien) zum Thema &lt;i&gt;IM SCHATTEN WIENS: Zur deutschsprachigen Presse und Literatur im Pressburg des 18. Jahrhunderts&lt;/i&gt; [via &lt;a href=&quot;http://www.kakanien.ac.at/weblogs/redaktion/2008/01/deutschsprachige+presse+und+literatur+im+pressburg+des+18+jahrhunderts/&quot;&gt;Kakanien Revisited&lt;/a&gt;]. Ist für mich schon deswegen interessant, weil es ja auch in Pressburg Anfang der 1780er Jahre kurzfristig ein Fragamt gab.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-21T07:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4576777/">
    <title>Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4576777/</link>
    <description>Die neue Ausgabe der &lt;i&gt;Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich&lt;/i&gt; (2007-2) ist erschienen und enthält u.a. meinen Vortrag, den ich auf der Konferenz &lt;i&gt;Kommunikation und Information im 18. Jahrhundert. Das Beispiel der Habsburgermonarchie&lt;/i&gt; (vgl. &lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/stories/3491421/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) gehalten habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tantner, Anton: Frag und Kundschaftsämter in der Habsburgermonarchie als Institutionen der Informations- und Wissensvermittlung, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. 2007-2, S. 7-20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beiträge darin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rózsa, Maria: Die Zeitschrift &lt;i&gt;Belletristische Blätter&lt;/i&gt; (1880) von Sacher-Masoch in Budapest, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. 2007-2, S. 21-28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofeneder, Philipp: Das ukrainische bzw. ruthenische Buch- und Verlagswesen in Galizien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. 2007-2, S. 29-47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergmann, Katharina: Geschichte der Universitätsbibliothek Graz 1938-1945, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. 2007-2, S. 48-53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blahová, Hana: &lt;i&gt;Semlja und Tschajka&lt;/i&gt;, zwei Wiener ukrainische Verlage der Zwanziger Jahre und ihr Redakteur Spiridon &#268;erkasenko, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. 2007-2, S. 54-69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloner, Andreas: Die Retrokatalogisierung der historischen Hebraica an der Österreichischen Nationalbibliothek, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. 2007-2, S. 70-79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch der Link zur Homepage der &lt;a href=&quot;http://www.buchforschung.at/&quot;&gt;Gesellschaft für Buchforschung in Österreich&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-02T08:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510347/">
    <title>Von den &quot;unverzehrten Gliederchen&quot; des Kindes, 1786</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510347/</link>
    <description>Nun also wieder zurück in Wien; im übrigen: nicht, dass die p.t. LeserInnenschaft glaube, die Mordsgeschichten im Prager Kundschaftsblatt kämen nur aus dem fernen Ausland. Auch inländische Splatterstories werden berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mordgeschichte. [Absatz] Prag den 16 April. [Absatz] Aus dem Pilsner Kreise schreibt man uns folgende Mordgeschichte. Ein Fleischer fand in einem Walde an einem Baum ein Kind in einer Masche hangen, das ein Zettelchen bey sich hatte, nach dessen Inhalt der Finder dieses Kindes gebeten wurde, so lange das Kind zu halten, und zu versorgen, bis man Zeit und Gelegenheit haben würde, sich öffentlich zu bekennen, und es abzuhollen. Zum Besten des Kindes lagen unter dem Baume 100 Gulden die der Finder des Kindes in jedem Jahr an dem nämlichen Tage dort künftig zu nehmen haben soll. Geblendet von dem Geitze nahm der Unbarmherzige das Kind, zerhieb es, und warf die Stücke seinen 2 Hunden die er mit sich führte, vor, und gieng in das Wirthshaus, wo man aber die gräulichste, unmenschlichste That von der Welt entdeckte, indem die beyden Hunde in Gegenwart vieler Menschen, die im Wirthshause waren die unverzehrten Gliederchen als Finger, Augen, Zähnen tc. von sich emovirten. Welche Strafe muß diesen Menschen erwarten, der bereits gefangen sizt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prager interessante Nachrichten, nebst der eigentlichen Intelligenz aus dem k.k. Frag- und Kundschaftsamte. Von Vincenz Victorin Pruscha dieses k.k. Amtes Innhaber herausgegeben., 22.4.1786, Nr. 17, S. 136. &lt;a href=&quot;http://www.nkp.cz&quot;&gt;NKP&lt;/a&gt;, Signatur 65 D 397/1788</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-10T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510333/">
    <title>Vom &quot;abgeschnittenen Weiberkopf&quot;, 1782</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510333/</link>
    <description>Wie schon im Falle des Wiener Kundschaftsblatts (vgl. &lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/stories/2577160&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) finden sich übrigens auch in manchen Jahrgängen des Prager Kundschaftsblatts als eben solche titulierte Mordsgeschichten, die die Lektüre doch etwas abwechslungsreicher machen. Eine davon lautet z.B. wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mordgeschichte. [Absatz] Den 30. Oktober ist zu Straßburg eine unerhörte Mordthat begangen worden. Des Morgens fand man an der Münsterkirche einen abgeschnittenen Weiberkopf, und nicht weit davon zogen die Waschweiber aus dem Wasser die 2 Füsse mit denen Schenkeln, kurz von dem Leib, oder Rumpf, recht anatomisch weggeschnitten, in ein alt Tuch eingewickelt, nebst dem Herz und der Miltz, der Rumpf aber fehlet noch. Der Magistrat ließ den Kopf zur Schau ausstellen, ob ihn etwa jemand kenne. Da fand sichs, daß es ein 17jähriges Mädgen war, deren Eltern gestorben. So viel man glaubt, ist diese That in einem Bordel geschehen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prager interessante Nachrichten, nebst der eigentlichen Intelligenz aus dem k.k. Frag- und Kundschaftsamte. Von Vincenz Victorin Pruscha dieses k.k. Amtes Direkteur herausgegeben, 16.11.1782, Nr. 46, nicht paginiert. &lt;a href=&quot;http://www.nkp.cz/&quot;&gt;NKP&lt;/a&gt;, Signatur 65 D 397/1782</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-09T08:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510246/">
    <title>Die ersten Jahre des Prager Fragamts</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510246/</link>
    <description>Ich habe nun meine Recherchen in Prag weitgehend abgeschlossen und konnte wenigstens ein paar interessante Informationen zum Prager Fragamt ausfindig machen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür wurden mit dem Patent vom 4.9.1747 geschaffen, das die Gründung eines Versatzamts in Prag ankündigte.&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;1&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt; Vorbild für das Prager Patent war das entsprechende Patent für das Wiener Versatzamt von 1707, und so wurden auch die darin enthaltenen Bestimmungen zur Einrichtung eines Fragamts fast wortwörtlich übernommen, nur mit dem Unterschied, dass die Einschreibung des Anliegens in das Protokoll &lt;i&gt;gegen Darreichung eines willkührlichen Allmosen-Geldes in die daselbst hangende Spar-Büchsen, wie er es begehret&lt;/i&gt; erfolgen sollte und nicht wie im Wiener Fall mit 17 Kreuzer festgelegt war. Es sollte allerdings bis 1750 dauern, bis ein gewisser Johann Lobstein vorschlug, das Fragamt einzurichten, das schließlich 1752 Joseph Ferdinand Bock übertragen wurde. Die ersten Kundschaftsblätter sollen übrigens noch in diesem Jahr erschienen sein, zumindest wird in den Akten einmal &lt;i&gt;ein FragAmtsBlat sub N°8 dd° 4.Xbrus 1752&lt;/i&gt; erwähnt;&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;2&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt; das früheste erhaltene Exemplar eines solchen Blatts scheint das einem Akt beiliegende vom 29.1.1753 zu sein, das ja bereits von Przedak abgedruckt wurde.&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;3&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;
An interessanten Materialien erhalten ist u.a. eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben für 1753, aus der hervorgeht, das von einer wöchentlichen Auflage von 350 Stück 96 bis 223 verkauft und nicht weniger als 57 Stück als Belegexemplare verteilt wurden. Auch eine Liste mit den Einschreibgebühren sowie einer kurzen Aufstellung der begehrten oder angebotenen Dinge oder Dienste ist für dieses Jahr vorhanden; daraus geht hervor, dass die Einschreibgebühr 6 Kreuzer betrug.&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;4&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;
Interessant ist dann auch noch ein Verbesserungsvorschlag durch den Buchdrucker Ignatz Franz Pruscha, der das Fragamt ab 1757 innehatte. Darin möchte er das Fragamt mehr als bisher für die Vermittlung von Dienstbotinnen und Dienstboten einsetzen,  geradezu zu einem regelrechten Dienstbotenamt ausbauen sowie Transportdienste vermitteln.&lt;sup&gt;&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;5&lt;/font&gt;&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Narodní Archiv (NA), Patenty, 1747 zá&#345;i 4&lt;br /&gt;
(2) NA, &#268;G-Publ. 1748-1755, O 3, Kt.130, Aktennotiz, 19.1.1763&lt;br /&gt;
(3) NA, &#268;G-Publ. 1748-1755, O 3, Kt.130, In Königreich Böheim. Wochentliche Frag- und Anzeigs-Nachrichten, 29.1.1753; PRZEDAK, A[dolar]. G[uido].: Das Prager Intelligenzblatt. Kulturgeschichtliche Bilder aus dem alten Prag. Prag: Statthalterei-Buchdruckerei, 1918, S.30-39.&lt;br /&gt;
(4) NA, &#268;G-Publ. 1748-1755, O 3, Kt.130, Berechnung Über den a 1ma Aprilis Anno 1753 intuito des Neuerrichteten Frag-Ambts für die gewöhnl: Wochenblätter a Nro 13 bis ad Nro 52 inclusive dann an Einschreibgebühnüssen, Eingekommenen Geld Empfang, und respective Ausgaab, undatiert.&lt;br /&gt;
(5) NA, &#268;G-Publ. 1756-1763, N 3, Kt.215, Verbesserungsvorschlag von Pruscha, undatiert</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-12-08T08:00:00Z</dc:date>
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    <title>Auf den Spuren des Prager Kundschaftsblatt - 2</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4510314/</link>
    <description>Erfreulicherweise klappte es recht problemlos, die Mikrofiches mit ein paar Jahrgängen des Prager Kundschaftsblattes von der &lt;a href=&quot;http://knihovna.czweb.org/clanek/vypis.php&quot;&gt;Bibliothek der Fakulta sociálních v&#283;d der Karlsuniversität&lt;/a&gt; an die Prager Nationalbibliothek zu transferieren, und mittlerweile habe ich sie mir auch schon durchgesehen. Folgende Jahrgänge - und damit mehr als bei Laiske angegeben - waren dort vorhanden: 1754, 1755, 1757-1769 (einzelne Nummern fehlen, insbesondere bei den Jahrgängen 1762 und 1769). Sehr ergiebig war das ganze nicht, aber es ist halt eine notwendige Arbeit. Ich hoffe auch, dass ich demnächst herausbekomme, an wen die Originalbände restituiert wurden.&lt;br /&gt;
Im übrigen habe ich auch einen Ausflug zum Hauptsitz des Prager &lt;a href=&quot;http://www.nacr.cz/&quot;&gt;Narodní Archiv&lt;/a&gt; gemacht, der sich im am Prager Stadtrand gelegenen Chodovec befindet. Die Bibliothek dort ist ziemlich beeindruckend, in den verschiedenen Katalogen konnte ich allerdings keine Exemplare des Kundschaftsblatts ausfindig machen.</description>
    <dc:creator>adresscomptoir</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 adresscomptoir</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-06T08:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4501008/">
    <title>Jour Fixe Kulturwissenschaften</title>
    <link>http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4501008/</link>
    <description>In einer Woche sollte ich wieder in Wien sein, und da findet nun endgültig mein Vortrag beim &lt;a href=&quot;http://www.oeaw.ac.at/kkt/jourfixe.html&quot;&gt;Jour Fixe Kulturwissenschaften&lt;/a&gt; der Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte auf der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel: Informationsvermittlung in der Frühen Neuzeit: Théophraste Renaudot und das Bureau dAdresse [&lt;a href=&quot;http://www.oeaw.ac.at/kkt/archiv/jourfixe/08_06/071105tantner.pdf&quot;&gt;Abstract&lt;/a&gt; (PDF)]&lt;br /&gt;
(Aber versprochen: Am Anfang wird&apos;s auch ein bisschen über offene Fragen der Hausnummernforschung gehen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Hauptgebäude, Dr. Ignaz SeipelPlatz 2, 2. Stock, 1010 Wien&lt;br /&gt;
Zeit: Mo 10.12.2007, 15 Uhr</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/topics/Adressbueros&quot;&gt;Adressbueros&lt;/a&gt;</dc:subject>
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