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Die "Revolutionärin"...
Die "Revolutionärin" ist für mindestens vier...
AchtungVorDemLeben (Gast) - 2014/10/07 10:34
Vorschlag für eine...
im zusammenhang mit der histerischen berichtserstattung...
Glatzl Kurt (Gast) - 2014/05/11 17:02

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Montag, 24. Januar 2011

Ö1-Menschenbilder: Brigitte Salanda-Herrmann

Sonntag 31.1.2011 (14:05-14:55) auf Ö1: Ein Porträt der Buchhändlerin Brigitte Salanda-Herrmann:

"Die ganze Welt steckt in dieser Ware" - Die Buchhändlerin Brigitte Salanda-Herrmann. Gestaltung: Petra Herczeg und Rainer Rosenberg

1960 fragte Brigitte Herrmann in der Buchhandlung Heger in der Wiener Wollzeile um eine Lehrstelle an, 50 Jahre später hat sie ein paar Häuserblöcke weiter ihre eigene Buchhandlung "a.punkt".

Dazwischen war ihr Namen fast Legende - auch Klaus Wagenbach z. B. erzählt gern von ihr und ihrer kleinen Buchhandlung in der Grünangergasse - die unabhängige linke Szene und die Bewegung für eine demokratische Psychiatrie hatte hier von 1969 bis 1992 einen Ort gefunden und Brigitte Herrmann ihre Heimat. Brigitte Salanda schreibt in einem Rückblick über ihre Buchhandlung: "... ein vielfrequentierter Ort, eine Informationsbörse, ein Ort der Diskussion, auch des Streits. Und eine der ersten Veranstaltungen war eine Lesung mit Elfriede Jelinek aus ihrem ersten Roman 'Wir sind alle Lockvögel, Baby'. Es war eine schöne Zeit mit zum Teil waghalsigen ökonomischen Entscheidungen, die 1992 schließlich im Konkurs endete."

Eine Lehrerin hat Brigitte Salanda, die eigentlich Journalistin hätte werden wollen, auf die Möglichkeit hingewiesen, Buchhändlerin zu werden; die Vielfalt, die Auseinandersetzung mit der Welt und die Kritik an ihr findet auch in der Buchhandlung statt, man muss allerdings in beiden Fällen auf die Kraft des Wortes vertrauen ...