User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Kommentare

Vielen Dank für...
Vielen Dank für die schöne Rezension! Ich...
fp (Gast) - 2013/06/15 13:20
Ich war vor zwei Jahren...
Ich war vor zwei Jahren in London in der Ausstellung...
ladislaus (Gast) - 2013/06/05 09:03
Ausstellung
Eventuell wird diese Ausstellung zukünftig auch...
Johannes (Gast) - 2013/05/14 16:29
Sehr schön, vielen...
Sehr schön, vielen Dank!
adresscomptoir - 2013/05/11 09:32
Bitteschön, habe...
Bitteschön, habe ich schon lange erledigt...:...
AndreasP (Gast) - 2013/05/10 23:34

Archiv

Juni 2010
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
13
19
20
27
28
 
 
 
 
 

Status

Online seit 2916 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2013/06/19 10:04

Credits

Samstag, 12. Juni 2010

Ö1: Ernst Busch - der Barrikaden-Tauber

Montag, 14.6.2010 (15:05-16:00, nicht downloadbar), porträtiert die Ö1-Musikgalerie aus Anlass seines 30. Todestags den Sänger Ernst Busch:

Vom Werftarbeiter zum Moritatensänger: Schon mit 19 Jahren trat Busch zum ersten Mal der kommunistischen Partei bei, und als sie dann 1945 wieder zugelassen wurde, ein zweites Mal.
Als Schauspieler begann er im Stadttheater Kiel, seiner Geburtsstadt, und kam später, nach unterschiedlichen Bühnenerfahrungen, zu Piscator und Brecht nach Berlin. Der Nazi-Verfolgung entzog er sich zunächst durch Flucht, landete in der Sowjetunion, die er wieder verließ, um sich in Spanien den internationalen Brigaden anzuschließen und antifaschistische Propaganda zu machen. In Antwerpen verhaftet, aber bald wieder geflohen, nochmals festgenommen und zum Tode verurteilt, überlebte er nur dank einer Intervention von Gustaf Gründgens.
Als Schauspieler machte er Filme und trat auch am Berliner Ensemble auf, wo er nicht nur Brecht-Rollen, sondern beispielsweise auch den Jago spielte. Am erfolgreichsten aber war Busch als Sänger politischer Lieder, von denen er viele im Plattenstudio aufgenommen hat.